Von Doppelmoral, ein Gedicht mir zu Ehren & Bernd Hackls Kinder bedroht

Im letzten Monat habe ich ein satirisches Plädoyer geschrieben, nachdem das Grundgesetz abgeschafft gehört, weil es keiner mehr haben will (including : Nicola-Steiner-Bullshit-Bingo)HIER nachzulesen – und heute kommt der Tragöde zweiter Teil:

Wenn wir nun einmal dran sind, lasst uns Nägel mit Köpfen machen und Journalismus und Presse auch komplett abschaffen. Kann weg, braucht keiner mehr, denn es gibt ja heutzutage selbsternannte Facebook- & Youtube-Experten, die finden dass der Journalismus als vierte Gewalt im Staat ausgedient hat. Kontrollfunktion der Presse – was soll das denn sein? Wenn der Presse was nicht gefällt, soll sie doch einfach mit dem Allerwertesten zuhause bleiben. Wusstet ihr eigentlich, dass die Berufsbezeichnung „Journalist“ nicht geschützt ist? Jeder darf sich Journalist nennen und damit auch diese Kontrollfunktion der Presse wahr nehmen – im Sinne der Pferde, im Sinne der Verbraucher. Aber auch unter den Verbrauchern sind nicht alle gleich, denn man darf alles und jeden kritisieren, aber doch bitte keine Leute des gleichen Berufsstandes, denn der Grundsatz „Kollegenschelte“, bei dem die einen Krähen den anderen keine Augen auskratzen dürfen, wiegt viel schwerer als jegliches Gesetzbuch (es sei denn Bernd Hackl, Sandra Schneider oder der Veranstalter des Mustang Makeover kritisieren den Rest der Reiterwelt in Grund und Boden – dann ist es genau andersherum). Das wurde mir neulich von einer anderen Bloggerin erklärt, die selbst sowohl VOX-Pferdeprofis als auch Mustang Makeover kritisiert hat. Aber wenn zwei dasselbe machen, dann ist es noch lange nicht dasselbe. Sie wäre ja keine Trainerin – die darf das, bei mir ist es Kollegenschelte: ich darf das nicht. Ja, nee … iss klar.

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Das Grundgesetz – brauchen wir das noch oder kann das weg?

Satire DefinitionAlso, ich denke ja, das kann weg. Das will ja keiner mehr, wenn man sich so die Diskussionen auf Facebook oder die Kommentare unter Youtube-Videos anschaut. Als ich jung war, gab es ein Phänomen, das sich Diskussion nannte. Person A sagt, finde ich doof, weil .. und Person B behauptete das Gegenteil, weil … – landläufig Sachargumente genannt. Sowas Überflüssiges kann auch weg, weil zeitaufwendig. Da muss man sich ja erst mal informieren, bevor man den Rand aufreißt – Gott bewahre. Wer es aber heutzutage wagt, sich tatsächlich zu informieren und sich anhand dieser Informationen eine Meinung zu bilden, der wird virtuell gesteinigt oder auf den Facebook-Scheiterhaufen gezerrt. Ich zum Beispiel bin ja der Meinung, die VOX-Pferdeprofis taugen nichts als Pferdetrainer, zumal da oft genug die Pferde dann doch verkauft werden müssen, weil die Besitzer trotz monatelanger „Therapie“ immer noch nicht klar kommen oder das ursprüngliche Problem gar nicht erst gelöst wurde. Das spreche ich nicht nur frank und frei aus, sondern kann es auch anhand der Sendung belegen, aber das interessiert die Youtube- und Facebook-Inquisitoren nicht, denn die können hellsehen, aber sowas von. „Du bist ja nur neidisch„, ist das Totschlagargument Nr. 1 knapp gefolgt von: „Du hast ja persönlich was gegen den Bernd und willst den nur fertig machen. Das ist psychologisch erwiesen.“

Das Naheliegendste, dass ich ihn deswegen kritisiere, weil er im TV m.E. einfach nur einen schlechten Job am Pferd macht, interessiert die Social-Media-Inquisition einen feuchten Kehricht. Meine Sachargumente werden somit geflissentlich ignoriert oder diffamiert von Leuten, die sagen: „Ich gucke die Sendung ja nicht, aber …“. Also, ich schaue die Sendung sehr wohl und kann das deswegen auch beurteilen, was uns da an Mumpitz gezeigt wird. Daran würde auch die Behauptung der Fans nichts ändern, dass die VOX-Profis ganz toll arbeiten, sobald einer die Kamera ausschaltet. Denn aufgrund einer Sendung kann man ja nicht den Menschen bewerten. Nö, kann man wirklich nicht, will man aber auch gar nicht, denn man beurteilt ja explizit die Sendung samt Darstellern und die sind selbst Schuld, wenn sie immer das Schlechteste ihrer Arbeit im TV zeigen.

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Was ein Mustang Makeover mit Hundekacke & Katzenbabys zu tun hat

00 12442894_1085895688109603_1795484268_nAls unsere Hündin Lucy ausgerechnet am Ostersonntag in Nachbars Garten gekackt hat, wo die Kinder gerade Eier suchen wollten, war das echt peinlich. Wir entschuldigten uns etwa 100 Mal, aber als die Dame sagte, es wäre nicht das 1. Mal gewesen und ich erwiderte, sie solle doch beim nächsten Mal sofort Bescheid sagen, ich würde es sofort weg machen, sagte sie, dass Hunde an die Leine gehören. Na ja, sie hat auf den ersten Blick Recht – laut Gesetz darf man seinen Hund auch dann nicht im Dorf laufen lassen, wenn man einen Reiterhof hat und wir passen seitdem höllisch auf ….. aber mir ist halt gerade danach philosophisch zu werden.

Zwar ist der Garten Eigentum der Nachbarin, aber seit wann eigentlich? Sie hat es mal gekauft, aber von wem? Irgendwann hat doch dieses Stückchen Land mal niemanden gehört, bis irgend ein findiger Mensch auf die Idee kam, es in Besitz zu nehmen (quasi beschlagnahmen) und Geld dafür zu verlangen. Das Ende vom Lied ist, dass der Hund keinen Lebensraum mehr hat – außer an der Leine. Auch im Wald nur dann, wenn er auf einen Menschen hört und zwar aufs Wort. Jetzt ist der Hund ja auch eine menschliche Züchtung und es müsste hier ja um den Lebensraum des Wolfes gehen, der diesem aber erst recht vorenthalten wird. Mir wurde neulich in einer Diskussion geschrieben, dass man „Grün“ als Weidehalter ja nicht wählen könnte, denn die sind ja dagegen, dass der Wolf abgeschossen wird. Beim Thema Wolf bin ich grün wie ein Marsmännchen, was aber nicht heißt, dass Weidetierhalter im Stich gelassen werden sollen, denn es sind ja Kompromisse denkbar. Die Bundesregierung lässt ja leider Kommunen und Länder gerne am ausgestrecktem Arm verhungern (kann aber auf Vermögens- und Reichensteuer gut und gerne verzichten – wir haben’s ja – Details HIER), so dass die Länder den Weidebesitzern kein Geld geben können, um wolfssichere Zäune zu bauen.

Wir haben ja in Deutschland gerade ein Mustang Makeover, worüber ich mich schon ein wenig echauffiert hatte, weil sie schreiben, sie wären eine Alternative zum regulären Turniersport. Stellt Euch vor: Die garantieren jetzt schon, dass kein Pferd die Augen aufreißt und auch kein Pferdekopf hinter die Senkrechte gerät. Mutig, mutig, dieser Blick in die Glaskugel – zumal die Teilnehmer willkürlich nach Bekanntheitsgrad ausgesucht wurden und so sogar umstrittene Trainer wie Bernd Hackl und Sandra Schneider mit von der Partie sind. Darüber habe ich mich im folgenden Video ausgelassen – in diesem Beitrag geht es aber nach der Werbung .. pardon dem Video … darum, dass der Mensch sich anmaßt, Tierarten einfach auszurotten, weil für die Gattung Mensch die Welt anscheinend nicht genug ist.

Bei den Mustangs ist es ja nicht wirklich das Problem, dass die sich zu sehr vermehren und deswegen das Futter nicht ausreicht (warum füttern die eigentlich keine Papayakerne? Damit wären die Mustangs unfruchtbar und sogar gleich entwurmt). Die Wahrheit ist, dass man die Mustangs  – wie damals bei den Indianern – in Reservate gesteckt hat und die werden halt kleiner, weil das Mustang-Land an Rinderbarone verpachtet wird …. auf sein Täglich-Fleisch will der Mensch ja auf keinenFall verzichten. Fürs Täglich-Fleisch werden in Südamerika nicht nur Tiere ausgerottet, sondern sogar Menschen erschossen, weil man auch ihnen das Land genommen hat, um Soja für unsere Nutztiere anzubauen und wehe, die südamerikanischen Bauern wehren sich, dann hagelt es Bleikugeln.

Es gibt aber auch Leute, die sich für menschliches Leid nicht sonderlich interessieren, aber auf die Barrikaden gehen, wenn jemand es wagt, gegenüber dem Haustier „Pferd“ ein lautes Wort zu äußern oder gar einen Klaps zu geben. Tier ist aber auch nicht gleich Tier. Denn über Schweine und Geflügel, die unter jämmerlichen Bedingungen leben, damit wir unser Täglich-Fleisch bekommen, wird genauso wenig gesprochen wie über erschossene Menschen in Brasilien. Hauptsache der Rubel rollt – weltweit.

In meinem vorletzten Blogbeitrag ZUKUNFT STATT ZOCKEN habe ich ja gezeigt, wie sehr der Kapitalismus unsere Zukunft gefährdet. Die Politiker scheinen nur Marionetten der Konzerne zu sein und abgesehen vom menschlichen Alles-Meins, werden auch wir Nicht-Politiker wahrscheinlich mehr von Konzernen und Verbänden manipuliert als uns bewusst ist. Wir ekeln uns vor Hundehaufen, aber Plastikflaschen, chemische Medikamente und Junk-Food lassen uns kalt – die Werbung lässt grüßen. Bei unseren Haustieren regiert die Angst: Angst vor Krankheit, Angst vor Würmern, Angst vorm Tod und nicht zuletzt Angst vor sozialer Ächtung, wenn wir den Mainstream „Entwurmen auf Verdacht & Impfen jedes Jahr“ hinterfragen. Aber niemand wird sozial geächtet, wenn er den wilden Tieren keinen Platz auf der Welt lässt…  außer vielleicht in Afrika, aber da werden die Elefanten ja von Wilderen erschossen – Afrika ist also auch keine Lösung. In Zoos sollen sie aber auch nicht leben und falls doch, dann doch bitte ohne unmittelbaren Kontakt zu Menschen. Denn wer Elefanten Zirkustricks beibringt, ist auch ein Tierquäler, denn das ist ja Gewalt (dass Peta das Video schneller laufen lässt, damit es nach Prügeln aussieht, interessiert nicht – Link unterhalb). Peta ist ein tolles Stichwort in Sachen Tierschutz, denn die sammeln jede Menge Spenden, die irgendwie aber nicht dafür sorgen, dass Tiere einen Lebensraum haben, sondern eher in die Verwaltung fließen (das kennen wir ja bereits vom JobcenterHIER nachzulesen)

www.gerati.de/2017/04/12/elefanten-tierqualvideo-von-peta-entpuppt-sich-als-luege/ (bezieht sich auf ein Originalvideo des SWR – das muss man leider etwas suchen)

Wilde Tiere sind in unserer modernen, weltoffenen Demokratie offensichtlich nicht vorgesehen: Weder der Wolf noch die Mustangs, denen übrigens nicht geholfen ist, wenn wir für ein Heidengeld einige wenige nach Deutschland holen. Denn damit unterstützen wird das System, in dem der Mensch die ganze Welt beschlagnahmt und zu rein menschlichen Eigentum erklärt. So richtig sinnfrei wird es, wenn Mustangstuten nach Deutschland geholt werden möglicherweise mit der Folge, dass deutsche Mustangs gezüchtet werden, was im Grunde gar nicht geht, denn wörtlich heißt Mustang „wild lebendes Pferd“: Die Nachzuchten wären dann ja noch nicht einmal mehr frei geboren. Der Veranstalter besitzt einen Hengst – importiert hat er ausschließlich Stuten. Ihr kennt ja den Schelm, der Böses denkt, aber in Wirklichkeit hatte der Veranstalter keine Wahl, denn Washington ist Schuld, die einfach keine männlichen Tiere übern Teich schicken wollten bzw. 11,5 Prozent Zoll auf den Verkaufspreis verlangt wird – bei 200 Euro stolze 23 Euro mehr pro Pferd – mal 17 … muss ich gar nicht erst ausrechnen. Das wäre nicht zumutbar gewesen, hätte der Veranstalter Wallache eingeführt – keine Frage. (Nachtrag: Transportkosten werden offenbar doch verzollt  – siehe Links unten. Sorry für den Fehler)

IMG-20150707-WA0002Wir haben ja das Glück gehabt, dass wir eine Glückskatze als Stallkatze haben – irgendwo auf einem Bauernhof geboren – Vater unbekannt. Glückskatzen bringen nicht nur Glück, sie sind auch selten und sehr hübsch, aber eben keine Rassekatzen – pfui. Und als unsere Noisy neulich Babys bekam, bin ich aus einer Katzen-Facebook-Gruppe geflogen und wurde wegen Tierquälerei „verurteilt“, weil ich der schändlichen Meinung bin, dass jedes weibliche Tier einmal im Leben Mutter sein darf. Das sei Vermenschlichung wurde mir im Brustton der Entrüstung vorgeworfen. Ich habe zwar mal in Biologie gelernt, dass eines der wichtigsten Bedürfnisse von Tieren die Arterhaltung ist, aber was weiß denn ich schon? Ich bin ja eh herzlos, weil ich kein Tier aus dem Tierheim hole.

Warum sollte ich auch – geht es den Tieren in deutschen Tierheimen wirklich so schlecht? Falls ja, war wohl mal wieder der Staat zu geizig, der sich ja nicht um alles kümmern kann und zu beschäftigt damit ist, Managern, die eh schon ein Heidengeld verdienen auch noch den einen oder anderen staatlichen Bonus zuzuschustern. Um die schnöden Probleme des kleinen Mannes möge sich der kleine Mann doch bitte selbst kümmern, denn der Staat hat ja kein Geld –  zumindest nicht für die Belange der Geringverdiener und schon gar nicht fürs Tier – dann schon eher für die Besitzer von Tierzuchtfabriken, denen es so furchtbar schlecht geht, dass sie die landwirtschaftlichen Subventionen auch dann einstreichen müssen, wenn sie eigentlich für den Bauern von nebenan gedacht waren. Ausgaben für die Rüstungsindustrie sind ja wichtiger, als Geld für Tierheime auszugeben. Und wenn man diese so gestalten möchte, dass Tiere dort in Kleingruppen einen schönen Lebensabend genießen, dann suche sich der geneigte Bürger einen Sponsor, denn die Politik kann sich wohlgemerkt nicht um alles kümmern. Das sagte ich zwar oben schon, aber das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Ich persönlich hätte ja gedacht, dass sich die Politik nicht nur um alles, sondern sogar um alle kümmern MUSS, denn weswegen haben wir sie denn sonst gewählt, wenn wir uns am Ende doch wieder selbst um alles kümmern müssen, während sich die Politik darum kümmert, dass sich Manager eine goldene Nase verdienen (HIER nachzulesen)? In Sachen Massentierhaltung ist die Regierung ja auch fein raus: Wir können doch alle vegan werden, wenn uns die für Tiere entwürdigende Fleischherstellung nicht passt.

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Shorty, der rot-weiße Kater bleibt bei uns. Die anderen sind vergeben. Lilli ist schwarz-weiß.

Aber wisst ihr, was richtig verwerflich ist? Wenn unsere Stallkatze sich einen Lover sucht – das geht ja mal gar nicht: „Die armen Kätzchen“, heißt es dann im Internet. Dass uns die Leute wegen unserer Babykatzen quasi die Türe einrennen, weil sie lieber eine Bauernhofkatze als eine Gezüchtete haben wollen, kann ja nun mal gar nicht toleriert werden. Denn Bauernhofkatzen-Frauchen sind Vermehrer – ausnahmslos. Die guten und verantwortungsbewussten Menschen sind die, die den Genpool für sich selbst beschlagnahmt haben auf dass in Kuhställen und auf Reiterhöfen künftig Britisch Kurzhaar, Perser, Siam und Co die Mäuse jagen – vorausgesetzt, der Jagdinstinkt wurde nicht weg gezüchtet. Aber selbst wenn. Der Züchter kann machen, was er will – es war richtig. Der hat ja jede Menge Untersuchungen an den Zuchttieren vollzogen, um Erbkrankheiten auszuschließen. Auch so eine neue Mode: Wenn ein Tier schwanger wird, dann aber bitte unter menschlichem Kontrollzwang.

Bei der stinknormalen Bauernhofkatze braucht es die Untersuchung nicht, da löst das die Natur, hat Darwin ja mal behauptet, aber was weiß denn der schon? Der ist auch ein Tierquäler, der skandalöse Meinungen vertritt, z.B. dass der Tod zum Leben dazu gehört oder so. So etwas Ähnliches habe ich auf Facebook ja auch geschrieben – so zwischen virtueller Steinigung und Kreuzigung. Ursprünglich wären es nämlich vier kleine Kätzchen gewesen, eins hatte eine Deformation am Kopf und hat die Geburt nicht überlebt. Das war dann endgültig ein Grund, den virtuellen Scheiterhaufen anzuzünden, denn jetzt ist der Beweis erbracht: Ich bin dem Tatbestand überführt, ein verantwortungsloser Vermehrer zu sein. Wenn der Strafverteidiger sich meldet, um zu erwähnen, dass wir einmal in 20 Jahren Katzenbabys haben und danach die Mutterkatze kastrieren, interessiert das genauso wenig wie damals zu Zeiten der Inquisition.

Würde das jeder so machen mit den Mutterfreuden-wenigstens-einmal-im-Leben, hätten wir keinen Katzenüberschuß. By the way: Was ist eigentlich mit dem Menschenüberschuß auf der Erde? Statt dem Bevölkerungswachstum durch Erschießen Einhalt zu gebieten, wie für Wolf und Katze gefordert, könnten da ja auch Papaya-Kerne helfen wie potentiell bei den Mustangs und selbst der Bauer, der seiner Mäusefänger nicht habhaft werden kann, kriegt vielleicht Papayakerne ins Futter geschmuggelt – es sei denn das kriegt ein Pharmakonzern mit. Die zahlen dann eine Studie und danach ist dann wissenschaftlich erwiesen, dass man sich über Jahrtausende geirrt hat: Papaya war noch nie empfängnisverhütend, gegen Würmer hat es auch noch nie geholfen und Papaya wird dann bestimmt als brandgefährlich erforscht im Gegensatz zur völlig harmlosen Chemie – welches Jahr schreiben wir noch gleich? 1984?

Aber wer braucht schon wilde Tiere, wenn man sich welche züchten kann, die dann alle gleich aussehen: Tiere in Uniform – allerliebst. Außer in Afrika, aber auch da befürchte ist, dass die letzten wilden Tiere auf der Welt ebenfalls bald der Zucht geopfert werden – vielleicht Kurzhalsgiraffen oder Bonsai-Elefanten. Und die Züchter sind dann wahrscheinlich genauso gut organisiert wie die Pharmakonzerne, nur dass es dann Zuchtverbände sind – und wenn man es oft genug wiederholt und auf Facebook geschickt Trolle platziert, glaubt irgendwann auch der letzte Depp, dass die Zucht nur einer Sache dient: Dem Tierwohl – ist wie beim Mustang Makeover. Da geht es auch nur und ausschließlich um Tierschutz und so gar nicht um den schnöden Mammon – wer was anderes behauptet, hat automatisch gegen irgendeine selbst geschaffene Netiquette der Doppelmoral verstossen. Aber genau wie beim Mustang Makeover einige tolle Trainer mitmachen, gibt es auch beim handelsüblichen Tierzüchter die Guten und die schwarzen Schafe.

Die Prozentzahlen von Schwarz-Weiß-graumeliert kann ich zwar nicht beurteilen, aber dass dieses menschliche Einwirken mit gelegentlicher Inzucht nicht ausschließlich dem Tierwohl dient, das konnte ich herausfinden. Ich habe nämlich kurzerhand eine Tierärztin gefragt bzw. gleich zwei. Das waren die falschen Quellen erfuhr ich von den Facebook-Inquisitoren, denn diese inkompetenten Tierärztinnen hatten doch wirklich die Dreistigkeit unisono zu sagen, dass Zuchtkatzen wie z.B. Europäisch Kurzhaar ständig was am Herzen haben und viel anfälliger sind als die stinknormale Stallkatze, die meines Erachtens vom Aussterben bedroht ist, weil es bald auf dieser Welt wohl nichts mehr gibt, was nicht vom Menschen kontrolliert wird. Und wer das Märchen glaubt, dass es bei Zuchtkatzen keine Fehlbildungen oder Mißgeburten gibt, der glaubt wahrscheinlich auch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen.

Aber jetzt zum Schluß dann doch mal todernst. Ich wähle Grün und es ist mir schnurzpiepegal, wenn die Grünen im Moment aufgrund ihrer Menschlichkeit vom Egoismus der Wähler und der Skrupellosigkeit der Machhabenden regelrecht überrollt werden und an Ansehen verloren haben. Warum? Weil ich Natural Horsemanshiplerin mit Leib und Seele bin und an Pat Parellis Motto in allen Lebensbereichen glaube:

„Keep it natural“

Und überall da, wo dieses Motto nicht greift, sollte man mal darüber nachdenken, ob die Flüchtlingskrise nicht von uns hausgemacht ist, weil wir nämlich schon vor Jahrhunderten die Welt beschlagnahmt haben. Kolonien genannt und dann mit dem Finger auf der Landkarte schnurgerade Grenzen zu ziehen, das schafft Minderheiten und die werden ja gerne unterdrückt und dann knallt es: Landläufig Krieg genannt.

Und noch ein Wort zur Inklusion. Meine Kinder sind auf einer Inklusionsschule und auch wenn das Geld hinten und vorne nicht reicht, weil die Bundesregierung gut im Aufgaben verteilen ist, aber das zugehörige Geld nicht oder nur unzureichend rausrückt, sind die vielen tollen Inklusionsmodelle angeblich nicht umsetzbar: Einzelbetreuungen, Rückzugsräume und, und, und. Die unzähligen Möglichkeiten der Schulen ohne Ausgrenzung hat mir mein Sohn Janik erklärt, der ja auch hier im Blog schon etwas geschrieben hat – HIER zu finden: Das unfreiwillige Abenteuerbad, in dem lustige politische Schildbürger ihr Unwesen treiben.

luge-vom-sozialstaat-bildWer meine Texte kennt, der weiß mittlerweile ja, dass Satiren nicht immer lustig sind, ich meine Texte gerne so nenne, weil ich dann das Recht habe zu übertreiben, zu ironisieren und zu verspotten. Deswegen hier noch mal mein Lieblingslink:

http://sarkasmus-ironie-zynismus.de/merkmale-der-satire/

Es gibt von mir aber auch eine Satire, die tatsächlich sogar lustig ist, aber das ist ein Buch – alles andere sind Pferdebücher, die ebenfalls obigen Keep-it-natural-Motto folgen.

http://www.12oaks-ranch.de/buchtipps/

Ach übrigens hatte ich das Mustang Makeover um Stellungnahme gebeten, aber wir konnten uns über schriftlich oder telefonisch nicht ganz einig werden. Was nicht ist, kann aber noch werden. Bis dahin könnt ihr meine 25 Fragen an den MMO lesen und zwar HIER

Transportkosten werden offenbar doch verzollt  – hier die Links. Sorry für den Fehler:

http://gklatte.de/import/ & www.pferdespiegel.com/pferdespiegel-serie/pferdeimport/

Zukunft statt Zocken – eine Rezension über spannende, politische Fakten

Die Erde hat genug für jedermann, aber nicht für jedermanns Gier“ (Mahatma Gandhi)

Da ist mir ja die Tage die Hutschnur hochgegangen, als ich auf einem Wahlplakat der FDP gelesen haben: „Rot-Grüne Politik ist Wirtschafts-Sabotage.“ Ja, glaube ich es denn. Ich bin ja wirklich freiheitsliebend, aber wenn die Freiheit von Einzelnen dazu führt, dass Massen regelrecht notleiden, dann sind wir zurück im Mittelalter, wo der Adel alles hatte und das gemeine Volk nichts. Wer weiß – vielleicht haben wir uns gegenüber dem Mittelalter ja sogar verschlechtert.

Zukunft statt Zocken Cover

Mit Klick aufs Bild zum Shop (Publik-Forum-ISBN: 978-3880952539)

Nach dem Buch „Zukunft statt Zocken“ von Wolfgang Kessler, von Beruf Wirtschaftsexperte und Chefredakteur, leben „13 Millionen Bundesbürger in prekären Verhältnissen“ und die Zahl der Menschen, die auf die Tafeln angewiesen sind, hatte sich schon 2013 verdreifacht. Da gab es noch keine Flüchtlingsströme, die uns angeblich das Geld wegnehmen. Und sind es wirklich die Flüchtlinge Schuld, dass für die eigenen Leute kein Geld da ist, um ihnen ein menschenwürdiges Leben zu gewährleisten? Kann eigentlich nicht sein, denn Kessler schreibt: „Gleichzeitig hat sich das Nettovermögen der Deutschen in den vergangenen 20 Jahren von 4.600 auf 10.000 Milliarden verdoppelt.“ Damit müsste also jeder Deutsche 80.000 Euro auf dem Konto haben, also ich habe das nicht – ihr vielleicht? Wohl kaum, weil zehn Prozent der Haushalte 60 Prozent des Gesamtvermögens besitzen. „Die untere Hälfte der Gesellschaft teilt sich ein Prozent“, bringt Kessler es auf den Punkt. „Diese Entwicklung ist Folge eines marktradikalen Denkens.“ Uns wird vorgegaukelt, dass der Tüchtige sich seine Reichtümer redlich verdient hat, wogegen der Faule sich in der sozialen Hängematte ausruht (die es schon lange nicht mehr gibt, wie ihr HIER nachlesen könnt).

Habt ihr gewusst, das unter Helmut Kohl der Spitzensteuersatz noch bei 53 Prozent lag, bei Merkel sind es nur noch 42 Prozent und die Vermögenssteuer gibt es nicht mehr, deckt Kessler auf. „Vor 25 Jahren hat ein Spitzenmanager das 14-fache eines Durchschnittsbürgers erhalten, heute ist es das 70-fache.“

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Von Schildbürgerstreichen und dem unfreiwilligen Abenteuerschwimmbad

EIN SATIRISCHER KOMMENTAR VON JANIK STEINER

RücksIn der Sonne liegen, ein leckeres Eis essen, mit Freunden an der frischen Luft was unternehmen und zwischendrin ins nächste Becken springen, um sich abzukühlen. Herrlich! So schmeckt der bergische Sommer, doch auch zur schlechten Jahreszeit wollen wir ins angenehme Nass springen. Die nächste Talsperre will uns da leider nicht dienen, da sie schlicht und einfach so zugefroren ist. Man müsste lebensmüde sein, wenn man einen Köpper mitten auf die Eisplatte wagt. Dann doch lieber ins überdachte Schwimmbad – doch ist das wirklich sicherer oder riskiert man auch hier Kopf und Kragen?

Ob Schulklassen, Schwimmsportler oder Vereinsschwimmer, wer auf Sicherheit setzt sollte zumindest im oberbergischen Wiehl auf besser Wetter warten. Brandneu und brandgefährlich zeigt sich die ,,Wiehler Wasser Welt“ mit Halle trotz vierbahniger 25 Meter Schwimmbahn, Nichtschwimmerbecken, Planschbecken, Außenbereich mit noch einem Schwimmbecken und dazugehöriger Rutsche sowie Solebecken, für die, die etwas für ihre Gesundheit tun wollen. Es sind sogar Ausbauten geplant für eine Sauna und einem Beachabschnitt mit dazugehöriger Bar. Klingt eigentlich gar nicht so gefährlich, sondern eher nach Urlaub. Man könnte glatt von einem Utopia für Schwimm- und Wasserfans reden. Klingt zu schön um wahr zu sein und es ist ja auch nicht alles wahr, denn die ach so schöne Utopie hat ihre Schattenseiten und die haben es in sich. So sehr, dass es regelrecht Beschwerden hagelt.

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So sah das Wiehler Schwimmbad während der Bauarbeiten aus.

Denn die utopisch schöne Rutsche birgt einen ungewollten Abenteuereffekt, denn die ist gefährlich. Aber erst auf den zweiten Blick, denn wie jede gute Rutsche, die auf die Sicherheit ihrer Benutzer achtet, hat auch dieses gute Stück eine Ampel, die uns freudigen Rutschern signalisiert: ,,Ja, mein Guter/ meine Gute. Jetzt ist es frei und du kannst losgleiten, ohne dich und andere zu verletzen.“ Doch zu früh gefreut: Denn unsere gute Rutsche sagt nicht, dass sie frei ist, sondern nur, das sie vermeintlich frei ist. Nach 45 Sekunden springt die Ampel auf Grün – komme, was da wolle. Sie registriert, wenn jemand eingestiegen ist und da sollte man meinen, dass die Person dann auch brav weggerutscht ist. Aber das vermutet die herzallerliebste Rutsche nur. Glauben ist, aber nicht Wissen und wenn nun jemand stecken geblieben ist, dann meldet die Rutsche trotzdem freie Bahn. Schließlich sind die 45 Sekunden vorbei und jetzt hat die Strecke wieder frei zu sein! Andere Rutschen haben dank zwei gekoppelten funktionierenden Lichtschranken oder ähnlich ausgefuchsten Techniken die Möglichkeit, auch zu erkennen, ob denn wirklich alles frei ist. Aber das wäre ja zu einfach …

SchwimmteufelAber selbst wenn man einen großen Bogen um die tückische Rutsche macht und nur brav seine Bahnen schwimmen will, kann es zumindest peinlich werden und das selbst dann, wenn man noch nicht einmal zu den schamhaften Menschen gehört, denn mal Hand aufs Herz: Muss jeder Unbekannte jeden kleinsten Quadratzentimeter von unserem Körper zu sehen bekommen? Wir Menschen sind ja nicht nur unterschiedlich in unserem Aussehen – wir haben je nach Alter, Geschlecht und Religion auch sehr unterschiedliche Einstellungen. Nicht jeder entblößt sich gerne vor anderen. Und in den Wiehler Sammelumkleiden trifft sich Hinz und Kunz: Ältere Menschen und Jugendliche; schüchterne Mimöschen mit FKK-Begeistern. Denn – und jetzt haltet Euch fest: Es gibt keine separaten Einzelumkleiden in der frischgebackenen Wiehler Badewelt. Manch einer macht dann doch lieber den Köpper auf die Eisfläche der Talsperre oder bleibt mit seinem Allerwertesten zuhause und genießt das, was man landläufig privat oder auch intim nennt.

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Von der Avon-Beraterin in den Haustürwahlkampf

„Meine Mutter war Avon-Beraterin, ich habe mit dem Haustürwahlkampf kein Problem“, war ein Satz von Arzu, mit dem sie bei der allerersten Sitzung des Wahlkampfteams schon ein wenig mein Herz erobert hat. Ja, ihr werdet es vielleicht nicht glauben, aber es gibt noch was Anderes in meinem Leben als Pferde, Youtube und Facebook. Ich bin ein Teil des Wahlkampfteams, habe mich allerdings in den ersten Sitzungen ein wenig überflüssig gefühlt. Vielleicht war ich ja einfach nur zu schüchtern, aber meine Anmerkungen gingen einfach immer unter. Mal habe ich etwas zur Wahlkampfzeitung bemängelt: „Zu viel Text, zu wenig Bilder – im Journalisten-Deutsch: Bleiwüste“, und wurde belehrt, dass das so genau richtig ist, weil die Grünen ja auf Inhalt setzen. Ich habe nicht insistiert, immerhin sagte Konrad der Vorsitzende, ich dürfe gerne diese Wahlkampfzeitung mitgestalten, aber auf dem Heimweg habe ich dann schon innerlich vor mich hingeschimpft: „Was nützen einem alle Inhalte, wenn sie keiner liest, weil es nicht ansprechend aufgemacht ist?“

In der nächsten Sitzung legte Jürgen Körber der Landtagskandidat seinen Flyer vor. Und wie beginnt der Text? „Ich bin seit Jahren im Stadtrat aktiv, bla, bla.“ Also wirklich: So beginnt jeder Flyer – jeder!!! Und ich habe es doch gelernt und habe mal vorsichtig am Rande eingeworfen, dass ich die Texte mal Korrektur lesen könnte und hörte: „Darum geht es jetzt gerade nicht.“ Und schon wieder habe ich mich leise schimpfend auf den Heimweg gemacht und bin vorgestern mit mäßiger Lust zur nächsten Sitzung gefahren, aber ich will ja was bewirken und ich will das in der Partei „Die Grünen“ tun, weil es die einzige Partei ist, die all die Themen auf dem Schirm hat, die mir persönlich wichtig sind (HIER nachzulesen). Dieses Mal war es der Hinweg, bei dem ich grübelte und grübelte über das leidige Thema: „Wie sage ich es dem Kinde?“ und just hat mir die Avon-Beraterin … pardon,
die Geschäftsstellenleiterin Arzu alle Türen geöffnet und bemängelt, dass manche sehr viele Redebeiträge haben und andere eher wenige und sie würde ganz besonders dabei an mich denken. Plötzlich war alles ganz leicht.

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Die tödliche Gefahr einer Utopie: Reißende Bestien im Wald (Satire)

Das Maul weit aufgerissen, stürzt eine französische Bulldogge auf uns zu, die ihre Besitzerin unter aggressiven Dauergebelle hinter sich her zerrt. Das Halsband ist so auf Spannung, dass zwischen Hundehaut und Halsband mehrere Zentimeter klaffen. Was ist, wenn sich die Bestie im Kleinformat befreit? Wen wird sie reißen, wenn es ihr gelingt, aus dem viel zu weiten Halsband zu schlüpfen? Unseren Hund, unsere Pferde oder sogar uns?

20160415_213407Das, was ich oben schreibe, ist nicht etwa der Einstieg in einen Roman, sondern – wie ich finde – die Folge der neuen Hundeverordnung oder die Folge dessen, dass diese neue Hundeverordnung genauso ineffektiv ist wie der Zustand als es gar keine Hundeverordnung gab. Es geht um das Thema Mindestqualifikation von Hundetrainern, bei der die Bundesregierung wohl keine Lust hatte, sich irgendwelche Gedanken übers Allgemeinwohl zu machen und die Verantwortung galant auf die Kommunen abgeschoben hat (oder auch Kreise bzw. Kreisveterinärämter). Was ist die Folge? Es gibt faktisch gar keine richtige Mindestqualifikation, weil jede Kommune andere Kriterien hat – es gibt da überhaupt keine Vorgaben – noch nicht einmal die, dass eine Hundeschule dafür Sorge tragen muss, dass das Tier eines Hundehalters nicht zur Gefahr für die Allgemeinheit wird – wie eben heute erlebt:

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Was ist wichtiger? Die Katze oder das Biotop?

Eigentlich wollte ich es ja gar nicht so schnell verraten, aber ein Blog ist ja für Gedanken da, die einem durch den Kopf gehen und wer meinen letzten Beitrag gelesen hat, der hat bestimmt erraten, dass mein Herz grün schlägt, weil sie genau die sind, die all meine wichtigen Punkte im Programm haben. Man kann sich von ihnen sowohl ein Ende der Massentierhaltung als auch mehr soziale Gerechtigkeit erwarten. Was bitte gibt es Wichtigeres? Umweltschutz vielleicht, weil es da ja um unsere Existenz schlechthin geht.

Sagt man das aber jemanden, dann ist der entweder auch grün und hellauf begeistert oder es hagelt Schauermärchen, an denen natürlich auch sicher ein Körnchen Wahrheit ist. Mir wurde auch so dies und das zugetragen, z.B. dass irgendwo in Deutschland irgendein Ortsverband und davon auch nur die Jugend eine Katzensteuer fordert. War mir nicht bekannt, aber kurz darauf las ich, dass dies eigentlich eine Forderung der Jäger ist, die dem Problem unkastrierter Katzen zu Leibe rücken wollen. Sieht die Sache ja schon wieder anders aus: Blöd, wenn man eine Katze hat, aber vielleicht gibt es ja Rabatt, wenn man die kastrieren lässt. Wenn der Jagdverband seine Forderung überhaupt durchbekommt – so mit ein paar jugendlichen Grünen allein ist das ja nun mal nicht getan.

Und dann ging es in einem anderen Online-Gespräch (also Facebook) noch um Windräder, wo ich haufenweise Links zu gesandt bekam. Leider nicht aus meiner Region, deswegen ist es schwer etwas dazu zusagen. Jedenfalls seien die Windräder mitten im Biotop geplant, in dem es jede Menge seltene Vögel gibt. Es ist natürlich nicht ganz einfach, die komplette Kommunalpolitik Deutschlands inklusive der einzelnen Jugendverbände im Auge zu haben und die einzige Antwort, die mir in solchen Fällen in den Sinn kommt ist: „Ich kann das gar nicht beurteilen.“ Aber weil das die mit den Parolen vom Stammtisch ja auch nicht können, spekuliere ich jetzt einfach mal munter mit: Könnte es sein, dass die Grünen dort im Rat gar keine Mehrheit haben und deswegen einfach faktisch überhaupt nicht in der Lage sind, das Biotop zu retten? Die Dame erwiderte auf dieses Argument:

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Skandal im Jobcenter – Gelder umgeleitet

Kennt ihr auch die Leute, die nicht wählen gehen, weil sie sagen: „Zuerst versprechen die Parteien alles und dann halten sie die Versprechen ja eh nicht“ oder die glauben, dass es völlig egal ist, wen man wählt – am Ende kommt doch nur derselbe Müll dabei raus?

Dieses Denken macht mich betroffen (weia, ich klinge wie … egal) und deswegen wünsche ich mir zu Weihnachten, dass jeder Einzelne von uns als guten Vorsatz fürs neue Jahr sagt: „Ich gehe wählen: Ob Landtagswahl im Frühjahr oder Bundestagswahl im Herbst – ich bin dabei.“ Denn auch, wenn es so ist, wie manche sagen, dass wir machtlos sind gegenüber korrupten Politikern – wollen wir diese wirklich akzeptieren? Politiker sind Menschen und genau wie im „wahren Leben“ – es gibt da die guten und die schlechten: Neben korrupten Politikern sind da auch die Idealisten, die wiederum von den korrupten Politikern ins Lächerliche gezogen werden (so mein Eindruck): Schwächen hat jeder Mensch, so hat auch jede Partei irgendein Mitglied, das mal etwas Peinliches gemacht oder gesagt hat. Wobei: Gibt es eigentlich Menschen, die noch nie etwas gemacht haben, das peinlich ist? Ich kenne keinen. Gibt es Menschen, die niemals im Leben einen gravierenden Fehler gemacht haben? Jetzt aber mal Hand aufs Herz, da muss ich nur an die Schandtaten in meiner Jugend denken – hoffentlich werde ich nie Politiker, so dass die Opposition das Wühlen in meiner Vergangenheit beginnt, denn ich bin natürlich (wie wir alle) gereift seitdem.

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