Meuterer auf Insel gestrandet, Schiff schippert munter weiter

SATIRISCHE Chronologie zum obigen Video für die, die sagen, sie würden im zeitlichen Ablauf nicht durchblicken – ich helfe da ja gerne (Definition der Satire: HIER):

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In meinem neuesten Buch sind auch einige Satiren

Es begab sich eines sonnendurchfluteten Sonntags, als ich auf der Pferdewiese von einer Mitmoderatorin aus Bayern, mit der ich vorher keinerlei Zerwürfnis hatte, eine PN (Privatnachricht) im Adminchat erhielt, die ich mangels Brille auf dem Handy kaum lesen konnte und unter zuhilfenahme meiner weniger blinden Kinder entzifferte. Mitgeteilt wurde,  dass Team Bayern alle Mustang Makeover Themen aus meiner 9.000-köpfigen Facebook-Gruppe gelöscht habe. Begründung: Bayern habe jetzt selbst eine 20köpfige MMO-Gruppe (wofür sie unbegrenzt bei uns werben darf, aber Zensur?). Den beiden anderen Admineusen (u.a. mir) knallte die Kinnlade auf die Pferdekoppel, wo wir uns, ob des Wetters gerade befanden – die eine in NRW (meiner einer), die andere in BaWü. Aber screenen geht ja auch zwischen Schubkarren und Pferdeäppeln, also wurde die Einleitung in die Gruppenregeln gescreent und alsbald auf die Schnelle mit einem kurzen: „Warum gelöscht?“ in den Chat geteilt und von Bayern gekontert mit: „Ich habe jetzt keinen Bock mir die Gruppenregeln durchzulesen. Ich bin raus“, worauf Team Bayern tatsächlich der Gruppe entschwunden war, zuvor hatte sie den Postern anbefohlen, ihre Threads erneut in die Gruppe zu teilen. Ihre Wünsche waren uns allen Befehl und wir haben im vorauseilenden Gehorsam alles akzeptiert, was der Moderatorins Herz begehrte. Wir Rest vom Adminchat sahen auch nicht das geringste Problem darin, dass die Teams Bayern, BaWü und NRW auch in zwei der kleinen Mustanggruppen und auch in „Ohne Maulkorb“ und „professionelle Motzbox“ vertreten waren: Das sind vier Gruppen, die man schon deswegen in die eine mit 50 Kopf zusammenführen könnte, weil ansonsten in allen vieren dieselben 15-20 Mitglieder sind, die größtenteils von mir ins Boot geholt wurden. Team BaWü teilte nun Team NRW mit, dass in der Motzbox seit Tagen Gefühle einer Busenfreundin des Bayern-Teams durch mein Verhalten verletzt seien und man dies dort ausgiebig lamentiere – hä? Wegen einem Warum und einem Screenshot der Gruppenregeln? Weil ich gelegentliche Anfälle von Erwachsensein habe, ist es mir eine geschlagene Woche gelungen, weder in der Motzbox noch in Ohne-Maulkorb hereinzuschneien, weil ich irrigerweise dachte: Das läuft sich tot, wenn man kein Öl rein gießt. Das geplante Aussitzen meinerseits scheiterte nun aber an der Streitlust der Gegenseite. Als es nun nicht gelingen wollte, mich in Motzbox und Maulkorb zu locken, verlagerte man das Schlachtfeld in eine der beiden Mustanggruppen. Ich bin übrigens nach obigen Video aus beiden gefeuert worden, obwohl ich nur in einer überaus gelegentlich geschrieben hatte, aber was ich so schrieb, das war böse und niederträchtig (Team BaWü ging freiwillig – obwohl Team Bayern später Stein und Bein schwor, sie habe Team BaWü gefeuert, weil Bayern BaWü blockiert hat – muss man nicht verstehen, ist eh falsch). Einmal hatte ich tatsächlich die Stirn dort zu schreiben, dass in Amerika das Schlachten von Pferden verboten ist – kurz, knapp und wertfrei. Wie konnte ich nur? Nun ging ein vollkommen berechtigter Shitstorm auf mich hernieder. Wie konnte ich es wagen, den US-Amerikaner einfach nur Amerikaner zu nennen (tut mir so leid: Ich habe die Formulierung aus Hollywood-Filmen. Das hätte nicht passieren dürfen). Es war also absolut richtig, dass ich ausführlich darüber belehrt wurde, dass neben den USA auch Mexiko und Kanada dem amerikanischen Kontinent zuzuordnen sind – das habe ich nicht gewusst, aber ich hätte es wissen müssen, was zu einer vorbehaltlosen Zerknirschung meinerseits führte und in einer förmlichen und vorbehaltlosen Entschuldigung gipfelte. John Cleese von Monty Python wäre vor Neid erblasst; bei ihm klang das in etwa so und danach gehts weiter im Text, weil das Drama kein Ende nahm:

Weil diese Entschuldigung meinerseits in keinem Verhältnis zum beschämenden Vergehen meiner Person stand, wurde ich mit wortlosen Links zugeballert, die bewiesen, dass es in der Tat den einen oder anderen Mustang gab, der in Mexiko oder Kanada sein Ende im Schlachthof fand – wie kann man da nur beiläufig erwähnen, dass Pferdeschlachten in den USA verboten ist? Wie herzlos von mir. Daraufhin bereuten die Damen bitterlich, dass sie jemals mit mir kooperiert hatten und Giftschlange beanstandete, dass Mustang-Themen an die Öffentlichkeit gehören und nicht in irgendwelche Blogs – es sei dabei auch völlig egal, dass mein Blog Tausende Leser hat und ihre MMO-Gruppe nur 20 Mitglieder: Die Gruppe sei öffentlich und damit Ende der Diskussion (ich wollte euch ihre Gruppe verlinken, aber bin blockiert und finde sie nicht: so sry). Bislang wurden mir ja von Team Bayern samt Busenfreundin noch Screenshots oder ähnliches Beweismaterial zur Verfügung gestellt, weil ich die größere Reichweite habe. So hatte ich vor meinem unverzeihlichen Fauxpas Screenshots gesammelt, welche harmlosen Kommentare vom MMO Deutschland gelöscht und deren Urheber blockiert wurden, um zu beweisen, wessen Geistes Kind Herr Stracciatella ist (HIER zu finden). Da ich Dummchen dachte, dass das ja im Interesse aller MMO-Gegner sei (neuer Themenmonat mit Gastbeiträgen von Hardy Lahn: HIER), habe ich die Dreistigkeit besessen, die Endversion zwecks Fehlersuche in diese 15 bis 20 köpfige Gruppe zu stellen (kann Mitgliederzahl nicht nachprüfen, wurde ja gefeuert). Die gemeinsame Fehlersuche erfolgte prompt und zeitigte Erfolge: Binnen zehn Minuten waren die beiden klitzekleinen Fehler in 20 verfügbaren Screens beseitigt. Es waren zehn unverzeihliche Minuten, in denen ich vergessen hatte, zwei Namen von Unbeteiligten, deren Kommentare auf einer öffentlichen Like-Seite auf den Screens noch nicht einmal erkennbar waren, zu schwärzen. Das hätte mir nicht passieren dürfen und meine Idee, dass andere noch mal drüber gucken, ob ich etwas übersehen habe, bevor ich es teile, kann nur eine Ausgeburt der Hölle sein. Was für ein Faux-Pas. Vollkommen verständlich, dass Team Bayern sich nun ausgiebig zur Beratung mit Frau Schießhund zurück ziehen musste.

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In dieser Satire gibt es auch eine Frau Schießhund

Bei Frau Schießhund handelt sich übrigens nur um einen Fabelnamen, weil dieser ja knurrt und bellt. Diesen brauchen wir, weil wir ja keine Namen nennen wollen und Team Bayern spätestens jetzt kein Team mehr sein wollte. Weil Team Bayern ja so gut im Schreiben persönlicher Nachrichten zu sein scheint, schien mir der Fabelname Frau Giftschlange recht passend. Als nun Schießhund und Giftschlange ihre gefühlt tagelangen Whats-App-Konferenzen beendet hatten, präsentierte man einen brillianten Schildbürgerstreich: Wir-ändern-einfach-die-Gruppenregeln-um-ungeliebte-Gruppenmitglieder-rauszuekeln. Und ich naiver Depp tappte mitten rein in die Falle, indem ich schrieb: „Ich habe ja immer gefragt, ob ich Screens von euch haben darf.“ Das war Inhalt der neuen Regel: Wer-Screens-ohne-Erlaubnis-nach-außen-bringt-fliegt-im-Nullkommanichts-ohne-Anhörung. Zu meiner Entlastung möchte ich anbringen, dass ich Dussel dachte, die meinen gar nicht mich, weil ICH ja immer und ausschließlich um Erlaubnis gefragt hatte (Screenshots liegen der Redaktion vor: Redaktion ist eine Facebook-berühmt-berüchtigte Diktatorin).

Mir ist aber auch wirklich nicht zu helfen: Warum ich diese Erlaubnis denn in der Gruppe und nicht per PN eingeholt hätte, wurde ich gemaßregelt (Oh Mann: das stand noch nicht einmal in der Neuerung der Gruppenregeln: kann ich hellsehen?) Also folgte der Tragödie … ääh …. der Entschuldigung à la John Cleese zweiter Teil mit meiner lächerlichen und kindergartenreifen Rechtfertigung: „Ja, das war ein Fehler, tut mir sehr leid, aber ich dachte, wir kontrollieren die Screens gemeinsam und teilen uns die Arbeit, weil kleine Gruppe und wir sind doch unter uns … bla, bla.“ Wie konnte ich nur? Zu Recht rappelte es jetzt richtig im Karton, weswegen ich mich nicht traute zu erwähnen, dass Frau Schießhund diese Screens ja ebenfalls ohne geschwärzte Namen in die 50köpfige Gruppe nicht nur selbst gepostet, sondern sogar wochenlang geduldet hatte. Von ihr hatte ich ja die scheinbar voreilige Erlaubnis, die ihr wohl den Nachtschlaf geraubt haben muss, man würde sie deswegen verhaften, wenn ich das Schwärzen vergessen, denn wenn sie es vergisst, dann ist der Richter gnädig. Ein Screenshot mit erkennbaren Namen entnommen einer öffentlich zugänglichen FB-Seite, schien schlimmer als Mord und Totschlag zu sein, sofern es in meine Hände gerät. Ich weiß ja nicht, welches Gesetz sie bei ihrer mich nun ereilenden Verwarnung meinte, aber bei übler Nachrede (§§ 185-187 StGB) ist es egal, ob Lügen drei oder dreitausend Leuten auf die Nase gebunden werden: die Strafe ist gleich. Aber in einem unbegründeten Anfall von Feingefühl, hielt ich die Klappe, wir sind ja nicht vor Gericht. Vor echten Gerichten ist die Angeklagte ja auch anwesend, wenn das Urteil gefällt wird: Ich wurde hingegen in Abwesenheit zu lebenslanger Verdammung verurteilt, aber macht nichts: Man hat keinen Rechtsanspruch auf Mitgliedschaft in einer FB-Gruppe und so nahm ich die Verbannung klaglos auf die leichte Schulter (na gut, ich geb’s zu: In meiner Gruppe bin ich ein bißchen drauf rumgeritten, dass wenn die das dürfen, ich das hoffentlich auch darf – ein Vögelchen zwitscherte mir einen Screenshot eines weiteren Rauswurfs aus den vier Minigruppen: Die Frau hatte es angeblich gewagt, ihr Profilbild zu entfernen. Stimmt gar nicht: Die hat eins). Der Anlass für meine Verbannung war glaube ich sogar, dass ich die Dreistigkeit besaß, die Vorwürfe gegen mich richtig zu stellen und das auch noch auf Youtube. So eine bodenlose Frechheit – ich glaube, ich stehe mit einem Fuß im Knast.

Hoppla und vorbehaltlose Entschuldigung (bitte Video oben erneut anschauen, so doll will ich mich entschuldigen): Jetzt hätte ich fast die Vorgeschichte vergessen, denn so ein Youtube-Video entsteht ja nicht aus dem Nichts.  Meinereiner ging nämlich im Vorfeld allmählich die Besonnenheit aus, weil ich mich meines Nachtschlafs beraubt sah, ob der völlig aus der Luft gegriffenen Vorstellung, dass das Fabelwesen mit Spitznamen Giftschlange im PN-Verkehr bei Leuten, die mir nahe stehen, schlechte Stimmung gegen mich macht. Es ist ganz sicher Zufall, dass mir von Mitstreiterinnen, die sich dann raushalten wollen, wenn sie sich meine Seite anhören müssten, aber ungeprüft die Gegenseite glauben (raushalten wollen ist übrigens ein Synonym für: Ich-halte-zur-Gegenseite) Folgendes vorwerfen lassen muss: Wie konnte ich es wagen, Frau Giftschlange aus dem Adminchat werfen, wo sie doch in der Vergangenheit so viel für mich getan hat? Sie hätte nie ein schlechtes Wort auf mich kommen lassen und so würde ich ihr das danken: Erstens habe ich sie nicht rausgeworfen, die hat die Brocken geschmissen, weil ich so kackendreist war, auf die Gruppenregeln meiner Gruppe  zu verweisen. Und zweitens wäre es wirklich Kindergarten, wenn ich jetzt aufzähle, was ich alles für Frau Giftschlange getan habe – es ist hingegen kein Kindergarten, wenn Giftschlange Selbiges in PNs aufrechnet – klar soweit? Weil offenbar nicht gleiches Recht für alle gilt, schwieg ich mich also darüber aus, wie viele kostenlose Videoanalysen und Pferdetrainingstipps Frau Giftschlange von mir erhalten hatte.

Außerdem wurde bei mir ein Talent entdeckt, was kein anderer Mensch kann. Ich bin der einzige Menschen in der großen weiten Welt, der es gelingt, sich lächerlich zu machen, ohne auch nur ein einziges Wort zu schreiben. Der Lächerlich-Vorwurf kam meist dann, wenn ich mich gerade aus Diskussionen bei Mustang, Maulkorb, Motzbox zurück gezogen oder komplett heraus gehalten hatte. Dann wurde unter meine wenigen Uralt-Kommentare geschrieben: „Kannst Du es nicht endlich mal gut sein lassen? Das ist doch Kindergarten. Du machst Dich lächerlich.“ Hä? Ich hatte seit Stunden nichts geschrieben und mein gleichnamiges Zweitprofil auch nicht. Das heißt wie ich und ist statt meiner einer im Ohne-Maulkorb-FB-Bereich – technische Panne: Ich lasse aber auch wirklich kein Fettnäpfchen aus und wenn ich jetzt damit anfange, dass ich die Zweitprofile von Frau Schießhund und Frau Giftschlange sogar namentlich kenne … wisst ihr, was das jetzt wieder ist? Genau, ihr habt es erraten: Kindergarten. Und dass mein Zweitprofil meinen Namen trägt und denen ihre Zweit- und Drittprofile nicht, das ist so was von lächerlich, dass ich das auch noch erwähne, um einmal den Argumentationsstrang von Schießhund und Giftschlange als Plot zusammenzufassen. Aber lassen wir das und erzählen wie mein zweites Ich furchtlos in die Ohne-Maulkorb geflitzt ist, die besser Ohne-Maulkorb-für-alle-MIT-MAULKORB-FÜR-NICOLA heißen müsste und hat sich dort die in dieser Gruppe ausgiebig ausgebreiteten verletzten Gefühle des Schießhundes zu Gemüte geführt. Der Übeltäter war mein erstes Ich, das eine Diktatur in Form einer Facebook-Gruppe ins Leben gerufen hat. Bei dieser meiner Gruppe wären Stalin, Hitler und Honecker vor Neid erblasst: Denn wer in meiner Gruppe seine Meinung nicht sagen darf, der steht jetzt da im kurzen Hemd: Wo wird man im großen, weiten Schland nur seine Meinung los, wenn nicht bei mir? Die Damen haben also recht, aber sowas von: Wie kann ich es wagen, meine eigene Facebook-Gruppe als mein Wohnzimmer zu bezeichnen, wo ich tun und lassen kann, was ich will. Das geht ja gar nicht. Und dem Fass den Boden ausgeschlagen habe ich mit folgender unverschämten und herzlosen Aktion. Ich besaß die Stirn zu erwähnen, dass in den meisten Facebook-Gruppen das vehemente und wiederholte Infragestellen von Adminentscheidungen zum Gruppenausschluß führt, weil die Admins dort weder Zeit noch Lust haben, sich vor Tausenden von Mitgliedern zu rechtfertigen. Anlass war, dass binnen zwei Stunden, mir zuerst von Frau Schießhund vorgeworfen wurde, ich wäre viel zu lasch: Sie forderte, dass ich eher harmlose Regelbrecherinnen erst blockiere und dann rauswerfe. Vor lauter Angst, dass man mir wieder Diktatur vorwirft, habe ich einem rotzfrechen Fakeprofil von Frau Giftschlange demnach nicht nur eine Verwarnung ausgesprochen, sondern im vorauseilenden Gehorsam Frau Schießhund gegenüber die Blockierung angedroht und dachte, Schießhund freut sich jetzt wie Bolle, aber weit gefehlt. Im Brustton der Entrüstung fragte Frau Schießhund (jetzt wären wiederum Inquisitoren und Hexenverfolger des Mittelalters vor Neid erblasst): „Warum hast du denn den jetzt rausgeworfen? Der hat doch nichts gemacht„, worauf ich erwiderte, dass dieser freiwillig gegangen sei und ich mich lediglich provoziert gefühlt hatte (ich stell mich aber auch an) durch den ununterbrochenen Spruch des mutmaßlichen Fakeprofis: „Die Pferdeprofis sind toll, aber die Besitzer sind alle dumm,“ als hätte Herr Fake eine Schallplatte verschluckt. Dieser Spruch kam in einer Penetranz, dass ich hier zuhause mehrfach auf die Tischkante aufschlug, im aussichtslosen Versuch, meine Fassungslosigkeit zu bewältigen. Als ich mich vom auf die Tischkante aufschlagen endlich erholt hatte, waren 99 Prozent Tolle-PP-dumme-Besitzer-Kommentare auf wundersame Weise entschwunden. Dafür erhielt ich von Herrn Wahrscheinlich-ein-Fake auf meine Verwarnung ein Keep-calm-GIF: der alltägliche Facebook-Wahnsinn.

Nun hatte Frau Schießhund allen Grund in ihrer Ohne-Maulkorb-Gruppe gefühlte drei Tage auszurasten und endlich ging der Plan von Frau Schießhund und Frau Giftschlange auf: Ich gab meinen ursprünglichen Ich-sitze-das-aus-Plan auf und ohrfeige mich heute noch dafür: Wie blöd muss man sein? Das war wohl genau das, was die erreichen wollten. Also stellte mein zweites Ich, weil das Erste in dieser Gruppe nicht vertreten ist, ein Ultimatum: „Wenn dieses jetzt seit zwei Wochen andauernde Mobbing über echte und unechte Profile nicht aufhört, dann werde ich dazu öffentlich Stellung nehmen und die über mich verbreiteten Lügen richtig stellen. Wenn aber jetzt Ruhe einkehrt, werde ich das natürlich nicht tun.“ Sie hatten die Wahl. Ich weiß aus heutiger Sicht, dass es naiv war zu denken, das wäre mein gutes Recht. Ich hätte natürlich berücksichtigen müssen, dass wenn zwei das Gleiche machen, es noch lange nicht das Gleiche ist – wo kämen wir denn da hin? Ist doch klar, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn Frau Giftschlange und Frau Schießhund Intrigen schmieden. Wenn ich es wage, sie mit den eigenen Waffen zu schlagen, ist das natürlich ein ausgebuffter Skandal – klar soweit? Und als Reaktion auf meinen Hand(st)reich zum Waffenstillstand mit potentiellem Schwamm-drüber, postete Frau Giftschlange dann eine Litanei auf ihre Chronik, die man nur dann als üble Nachrede im Dutzend ansehen könnte, wenn man stark untertreibt. Mir war es zwar gerade noch gelungen, ein ironisches Lach-Smiley an die Frau zu bringen, aber meine Erwiderung, die ich dann – so wie hier – lang und breit formulierte, stieß beim Drücken des „Senden-Buttons“ auf ein unüberwindliches Problem: Frau Giftschlange hatte mich blockiert und nahm auch die Freundschaftsanfrage meines zweiten Ichs nicht an: Das wurde dann gleich mit blockiert, weil mir ja in den Youtube-Kommentaren unter dem ersten Video vorgeworfen wurde, dass wir das unter uns klären soll – ja, wie denn??????? Und warum nur mir und nicht denen? Da mir die herkömmlichen Kommunikationswege nun verwehrt waren und ich keine Möglichkeit hatte festzustellen, dass die Hetzrede auf Giftschlanges Chronik direkt nach meiner Blockierung gelöscht worden war (habe einen von einem Giftschlange-Kommenter, der mittlerweile gelöscht ist), fasste ich den boshaften Plan das niederträchtige Video ganz oben aufzunehmen, in dem ich auch noch die Dreistigkeit besaß, den soeben in die Ecke geworfenen Büstenhalter NICHT wieder anzuziehen und so nahmen die Dinge ihren Lauf und die Entrüstung in YT-Kommentaren und in den Mini-Gruppen findet kein Ende.

Susannes Inselbild like my page

Karikatur: Nachwuchs von Team BaWü

Und die Moral von der Geschicht? Team BaWü und Team NRW haben es endlich begriffen: Es war eine Meuterei, aber irgendwer hat die in den Sand gesetzt, denn den Meuterern ist es nicht gelungen, das Schiff zu kapern. Die hocken nun auf einer einsamen Insel (oder auf vier Inseln?). Statt Flaschenpost drudelt der eine oder andere Screenshot bei mir ein. Gescreent von denen, die sich an der Meuterei nicht beteiligt haben und sich urplötzlich als Mit-Verbannte wiederfanden und was macht das Schiff? Das schippert vergnügt und munter weiter seines Weges. Ende der Satire, die sehr gemein und so gar nicht lustig ist. Das tut mir sehr, sehr leid, aber ihr kennt das ja schon: Video von Fisch-namens-Wanda-Christian-Wulff-Monty-Python schauen, damit ihr erneut das Ausmaß meiner Zerknirschtheit erfassen könnt.

Aber weil auch der Letzte dieses Wulff-Video jetzt ein- bis dreimal angesehen hat, sollt ihr jetzt doch noch was zum Lachen bekommen: Hier ein Video, wo zwei bis drei echte Leute (keine Fakes – ich schwör) drunter geschrieben haben, dass sie an ein bis zwei Stellen ein wenig geschmunzelt haben. Aber bevor ihr dieses Video anschaut, ist auch schon Schluss mit lustig, denn das hier ist schließlich ein politischer Blog und Politik ist heutzutage wirklich nicht mehr lustig, sondern eher lebensbedrohlich. Aus Sicht von Schießhund und Giftschlange ist übrigens mein schlimmstes Vergehen, dass ich arm bin und auch noch die Dreistigkeit habe zu betteln, also nicht Haste-mal-nen-Euro-mäßig, sondern auf Youtube betteln (der Wortstamm von bitten und betteln scheint derselbe): Nach Watchtime, nach Abos und nach Likes und das schlägt dem Fass ja endgültig den Boden aus, denn wer in Deutschland arm ist, der ist kein Opfer der Politik, sondern eine faule Sau und möge bitte in Würde verhungern, ohne irgendwem mit seiner Armut auf den Zwirn zu gehen: schon gar nicht den Wohlbetuchten. Wer das anders sieht, liest bitte folgende Denkschrift der Armut. Wer es sieht wie Schießhund und Giftschlange, erst recht:

DAS HARTZ-IV-MEMORANDUM – UNBEDINGT LESEN

Wie die Politik wissentlich dafür sorgt, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird, könnte ihr auch in meiner Buchrezension nachlesen (ein Buch vom hochgebildeten Chefredakteur einer christlichen Zeitung in einer unchristlichen Zeit):

ZUKUNFT STATT ZOCKEN

Quellenangabe: Auf die Fabelnamen bin ich übrigens nicht selbst gekommen, sondern die sind einem Kommentar unter dem allerersten Video ganz oben entnommen. Es ist nur ein Zufall, dass die Bezeichnung „Schießhund“ in der Satire „Die Lüge vom Sozialstaat“ ebenfalls vorkommt – nicht dass jetzt wieder wilde Verschwörungstheorien gesponnen werden, die gibt es seit meinem Rauswurf aus den Gruppen nämlich zuhauf auf vier einsamen Atollen im Facebook-Meer. Ich habe da ja – wie gesagt – so meine Quellen, die nach alter Journalisten-Manier natürlich nicht genannt werden: Ist so ähnlich wie der Piratenkodex, nur ohne Piraten.

 

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Youtube macht seine Creators zu Bettlern: Warum auch große Kanäle zittern müssen

Youtube Mail

Komisch: Zirkus-Vlog ist ein bad creator, „Nicola Steiner HMS“ nicht: Aber das bin doch beides ich 😉 😉 😉

Die Deadline ist abgelaufen – die gute Nachricht: Wenn wir die Watchtime erreichen (es fehlen noch etwa 800 Stunden – vor drei Tagen waren es 1.100), ist auch der kleine Kanal automatisch wieder monetarisiert – ohne neuen Antrag (siehe Mail). Die schlechte Nachricht: Eure Mühen, die Alle-Videos-Playlist zu schauen, hat nur die halbe Miete eingebracht. Vorab der Hintergrund: Vor vier Wochen hat Youtube seinen kleinen Videokünstlern den Vertrag gekündigt. Die neue Devise lautet: Wer keine 1.000 Abonnenten und keine 4.000 Stunden Wiedergabezeit in den letzten 365 Tagen hatte, erhält keine Werbung mehr auf seine Videos. Begründung: Man will die „bad creators“ – die schlechten Youtuber loswerden. Ein Schubladendenken, dass man auch in der Politik kennt: „Wer sich anstrengt, der hat Erfolg und wer keinen Erfolg hat, der hat sich keine Mühe gegeben.“ Von je her waren mit dieser Argumentation die Adeligen, die Sklavenhalter, die Unternehmer und Ausbeuter raus aus der Verantwortung ihren Mitmenschen gegenüber, den man konnte ja ruhigen Gewissens sagen: „Ich habe mir meine Millionen redlich verdient, denn ich habe mich ja angestrengt und die Menschen, die Hartz-4 beziehen, haben sich eben nicht angestrengt und sollen froh sein, dass sie überhaupt etwas bekommen.“ Subventionen des Staates für Manager lassen wir hier mal unerwähnt.

Logo mit Schriftzug kleinDieses Schubladendenken möchte ich anlässlich des Fristablaufs am Beispiel Youtube kritisch beleuchten. Zwar habe ich (wohl zum Glück) nicht in jedes meiner Videos Arbeit investiert, aber in manche schon. Dies, weil ich zwiegespalten war, denn ich musste ziemlich schnell nach der Monetarisierung feststellen: Es kommt nicht viel dabei herum. Als ich damals damit anfing, habe ich geschnitten und gemacht und getan: Ich habe z.B. den Creators-Videokurs von Youtube mitgemacht und umgesetzt, was mir mit meiner Handyausrüstung möglich war: Ein Intro, ein Kanaltrailer, einen regelmäßigen Rhythmus, wie die Videos erscheinen und eben auch ein Kanalkonzept, so dass ich die Themenbereiche, die mein Logo zeigt, auf drei Kanäle verteilt habe. Und genau das hat den beiden „Kleinen“ das Genick gebrochen, denn am Ende habe ich nur im Größten die erforderliche Wiedergabezeit zusammen bekommen. 1.000 Abonnenten haben jetzt alle drei und ich habe aus der Not heraus etwas gemacht, was ich zuvor noch nie gemacht habe: Abo-für-Abo! Und wie bin ich an die gekommen, die das ebenfalls machen? Ihr werdet es nicht glauben, aber es war ausgerechnet im Youtube-Creators-Blog. Fast 40.000 Kommentare kamen dort zusammen und 99,99 Prozent hatten den Inhalt: „Let’s help each other – if you sub me, I sub you back“ – natürlich in Englisch und aus aller Herren Länder. So schnell die Abos in den ersten Tagen gewonnen waren, so schnell waren sie auch wieder zerronnen: Entweder waren auch Betrüger darunter, die ihre Abos wieder entfernt haben oder es war Youtube selbst, das Abos entfernt hat, immer dann wenn keine Wiedergabezeit mit ihnen einher gingen. Also haben wir verbliebenen „Ehrlichen“ angefangen, gegenseitig unsere Videos anzusehen und das Vorurteil von „Die, die keine 1000 Abos / 4000 Stunden haben“ waren einfach faul und haben sich nicht genug Mühe gegeben, hat sich mitnichten bestätigt. Ich habe da so viele Kanäle entdeckt, wo ich dachte: „Wow, das ist ja toll.“ Drei davon stelle ich Euch im folgenden Video vor und ihr werdet sehen, dass es ganz sicher keine „bad creators“ sind und, dass hinter vielen dieser Videos richtig viel Arbeit steckt: Ergreifende oder unterhaltsame Videos, die nur einen Makel haben: Man findet sie auf Youtube nicht. Bei anderen, die ich aus Platzgründen nicht vorstelle, sieht man zudem, dass sie viel Geld in Kamerausrüstung und Beleuchtung gesteckt haben: Nun war alles für die Katz.

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Ein Pferd als Märtyrer – Evita soll nicht umsonst gestorben sein

 

 

Der folgende Blogbeitrag ist ein Ausschnitt aus meinem neuesten Buch – die besten Artikel erscheinen natürlich nicht hier im Blog, sondern exklusiv im Buch. Mehr Infos zu „Tod eines Pferdes – Zirkuslektionen …“: HIER

 

Pfister Buch BildWie kann man da als Besitzer zusehen – den Besitzerin sollte man lebenslanges Tierhalteverbot aufbrummen„, war einer der unzähligen Kommentare, die man Mitte Dezember auf Facebook zu lesen bekam. Es ging um das Pferd Evita, das durch umstrittene Methoden des Zirkustrainers Peter Pfister zu Tode kam. Dennoch bekam ich subjektiv den Eindruck, dass mehr Leute den Besitzern (z.T. sogar der Reitbeteiligung) die Schuld an diesem grausamen Tod gaben als dem Trainer, dem ja immerhin von der Reitbeteiligung gesagt wurde, dass sie das nicht möchte, der ihren Einwand jedoch mit „Ich aber“ rigoros „abwürgte“. Daraufhin lief die Reitbeteiligung bestürzt und vor Hilflosigkeit weinend aus der Halle. Als sie sich gefangen hatte und zurückkam, war das Pferd tot: Genickbruch nachdem es 13 Mal gestiegen war und sich drei Mal überschlagen hatte.

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Kapitalverbrechen Kollegenschelte: Die Sache mit dem Neid (Glosse)

Entwurf Pfister Cover

Der folgende Blogbeitrag ist ein Ausschnitt aus meinem neuesten Buch – die besten Artikel erscheinen natürlich nicht hier im Blog, sondern exklusiv im Buch. Mehr Infos: HIER

Auch die Dressurstudien reihen sich ein in die Reihen der Magazine, die die Hauptaufgaben der Fachpresse (öffentliches Informationsinteresse & Kontrollfunktion) ignorieren und mit stolzgeschwellter Brust erklären, dass sie „ganz bewusst“ nicht über Evita berichtet haben – zunächst aber ein kleines Vorab:

Satire Definition

Sachlich ist langweilig: Ich übe lieber Kritik, denn die Presse tut es ja nicht, außer an der unschuldigen Ausrüstung

Habt ihr eigentlich gewusst, dass ich mal bei den Dressurstudien gearbeitet habe? Es war nur ein kurzes Intermezzo. Ich hatte damals zunächst für artgerecht-pferd geschrieben. Meine Artikel fielen offensichtlich auf und daher hat mich eine Redakteurin der Dressurstudien angeworben. Man brauche dort Verstärkung, weil einige Kollegen aufgehört hätten, und dann war es vorbei mit meiner locker-flockigen zuweilen frechen „Schnüss“. Jetzt sollte es seriös sein: Kann ich auch, habe ja Jahrzehnte in Nachrichtenredaktionen gearbeitet, aber selbst da hat man auf den Konjunktiv dann doch oft verzichtet, wenn klar war, wessen Meinung wiedergegeben wird – nicht so bei den Dressurstudien.

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Start in die Reihe „Gespräche mit Pfister“: Das Telefon klingelt

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In der Woche als das Video, das die letzten Minuten des Pferdes Evita zeigt, über Facebook kursierte, lag ich eigentlich mit Grippe flach und habe mich zwischen Laptop und Bett schniefend und niesend hin und her geschleppt. Als ich dann endlich mal wieder atmen konnte und die erste Nacht durch schlief, klingelte um halb 9 morgens das Telefon, das ich vor mich hin fluchend erreichte.

Peter Pfister

Bildrechte: Peter Pfister

Steiner„, brummte ich und hörte so was wie: „Guten Morgen, hier spricht Peter Pfister und ich wollte Sie fragen, warum Sie auf Facebook so gegen mich schießen. Habe ich Ihnen was getan?“ Oh nein, dachte ich bei mir, muss ich das jetzt wirklich rechtfertigen? Der glaubt doch nicht ernsthaft, dass ich jetzt meine Blogartikel lösche. Aber ich kriegte ja endlich wieder Luft und atmete erst mal tief durch, bevor ich um Geduld ringend sagte: „Herr Pfister, es geht doch nicht gegen Sie persönlich, aber ich finde einfach, dass die Öffentlichkeit ein Recht darauf hat, zu erfahren warum ein Pferd auf einem Kurs stirbt. So etwas darf nicht vertuscht werden.“ Herr Pfister wollte daraufhin wissen, warum ich denn auch noch das Video mit dem „A genoux“ (das Knien, das aus dem Kompliment entwickelt wird) veröffentlicht hatte und ich behauptete, im Brustton der Überzeugung, dass es beweist, dass es kein Einzelfall ist.

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Warum wir nicht zur Rheinlandgala gehen konnten – Offener Brief an die EWU-Jugendwartin Rheinland

Am 9.12. war Rheinland-Gala der hiesigen EWU und obwohl Larissa Zweite ihrer Leistungsklasse ist, drei Disziplinen gewonnen hat, zwei Pferde-Medaillen erhält und ihr dort offiziell das silberne Reitabzeichen verliehen werden sollte, werden wir in diesem Jahr nicht hingehen. Das ist schon bitter, weil wir ja viel Geld in die Starts investiert hatten, um hier die Nase vorn zu haben. Wir befürchten allerdings ein regelrechtes Spießrutenlaufen, wenn wir uns dort blicken lassen und hätten dort sicherlich wenig Spaß.

Der Grund: Wir hatten eine Riesenauseinandersetzung mit der Jugendwartin im Rheinland, die sich bei einem privaten Streit während der German Open absolut parteiisch auf die Seite einer mit ihr eng befreundeten Familie gestellt hatte und sich trotz dieser Befangenheit über alle Maßen in einen Privatstreit eingemischt hat, was erwartungsgemäß zur Eskalation geführt hat. Wir haben lange überlegt, ob wir das, was geschehen ist öffentlich machen, zumal es die kurzfristige Einigung gab, dass ich die weiter unten aufgeführte Passage aus einem Blogbeitrag lösche, was ich zwischendurch zugesagt hatte, wie auch, dass ich nicht weiter über den Vorfall berichten würde, weil die Gegenseite Negativ-Bewertungen auf meiner Seite entfernt hatte.

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Was ein Mustang Makeover mit Politik zu tun hat

000 zuerst bekämpfen sie dichIM KAMPF GEGEN DAS GUTE …

Nein, das ist kein Schreibfehler, denn es gibt nicht nur einen Kampf gegen das Böse, sondern die Bösen stecken auch eine Menge Energie darein, um das Gute zu bekämpfen. Ich persönlich erlebe das ja gerade selbst, wo ich nichts weiter getan habe, als kritisch aber wahrheitsgemäß über Events wie das Mustang Makeover oder Sendungen wie die VOX-Pferdeprofis zu berichten, weil ich nicht möchte, dass sich durch die hohe Reichweite Standards durchsetzen, die m.E. weder pferdegerecht noch anwendbar sind. Jetzt sollte man ja meinen, dass diese Kritik auf Sachebene auch mit Argumenten auf Sachebene beantwortet wird. Aber weit gefehlt. Es wird vielmehr versucht, den Kritiker einzuschüchtern und zu diskretitieren, wie ich bereits in den Satiren:

Das Grundgesetz – brauchen wir das noch?

Von Doppelmoral, ein Gedicht mir zu Ehren und Bernd Hackl Kinder bedroht

dargelegt habe.

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Von Doppelmoral, ein Gedicht mir zu Ehren & Bernd Hackls Kinder bedroht

Im letzten Monat habe ich ein satirisches Plädoyer geschrieben, nachdem das Grundgesetz abgeschafft gehört, weil es keiner mehr haben will (including : Nicola-Steiner-Bullshit-Bingo)HIER nachzulesen – und heute kommt der Tragöde zweiter Teil:

Wenn wir nun einmal dran sind, lasst uns Nägel mit Köpfen machen und Journalismus und Presse auch komplett abschaffen. Kann weg, braucht keiner mehr, denn es gibt ja heutzutage selbsternannte Facebook- & Youtube-Experten, die finden dass der Journalismus als vierte Gewalt im Staat ausgedient hat. Kontrollfunktion der Presse – was soll das denn sein? Wenn der Presse was nicht gefällt, soll sie doch einfach mit dem Allerwertesten zuhause bleiben. Wusstet ihr eigentlich, dass die Berufsbezeichnung „Journalist“ nicht geschützt ist? Jeder darf sich Journalist nennen und damit auch diese Kontrollfunktion der Presse wahr nehmen – im Sinne der Pferde, im Sinne der Verbraucher. Aber auch unter den Verbrauchern sind nicht alle gleich, denn man darf alles und jeden kritisieren, aber doch bitte keine Leute des gleichen Berufsstandes, denn der Grundsatz „Kollegenschelte“, bei dem die einen Krähen den anderen keine Augen auskratzen dürfen, wiegt viel schwerer als jegliches Gesetzbuch (es sei denn Bernd Hackl, Sandra Schneider oder der Veranstalter des Mustang Makeover kritisieren den Rest der Reiterwelt in Grund und Boden – dann ist es genau andersherum). Das wurde mir neulich von einer anderen Bloggerin erklärt, die selbst sowohl VOX-Pferdeprofis als auch Mustang Makeover kritisiert hat. Aber wenn zwei dasselbe machen, dann ist es noch lange nicht dasselbe. Sie wäre ja keine Trainerin – die darf das, bei mir ist es Kollegenschelte: ich darf das nicht. Ja, nee … iss klar.

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Das Grundgesetz – brauchen wir das noch oder kann das weg?

Satire DefinitionAlso, ich denke ja, das kann weg. Das will ja keiner mehr, wenn man sich so die Diskussionen auf Facebook oder die Kommentare unter Youtube-Videos anschaut. Als ich jung war, gab es ein Phänomen, das sich Diskussion nannte. Person A sagt, finde ich doof, weil .. und Person B behauptete das Gegenteil, weil … – landläufig Sachargumente genannt. Sowas Überflüssiges kann auch weg, weil zeitaufwendig. Da muss man sich ja erst mal informieren, bevor man den Rand aufreißt – Gott bewahre. Wer es aber heutzutage wagt, sich tatsächlich zu informieren und sich anhand dieser Informationen eine Meinung zu bilden, der wird virtuell gesteinigt oder auf den Facebook-Scheiterhaufen gezerrt. Ich zum Beispiel bin ja der Meinung, die VOX-Pferdeprofis taugen nichts als Pferdetrainer, zumal da oft genug die Pferde dann doch verkauft werden müssen, weil die Besitzer trotz monatelanger „Therapie“ immer noch nicht klar kommen oder das ursprüngliche Problem gar nicht erst gelöst wurde. Das spreche ich nicht nur frank und frei aus, sondern kann es auch anhand der Sendung belegen, aber das interessiert die Youtube- und Facebook-Inquisitoren nicht, denn die können hellsehen, aber sowas von. „Du bist ja nur neidisch„, ist das Totschlagargument Nr. 1 knapp gefolgt von: „Du hast ja persönlich was gegen den Bernd und willst den nur fertig machen. Das ist psychologisch erwiesen.“

Das Naheliegendste, dass ich ihn deswegen kritisiere, weil er im TV m.E. einfach nur einen schlechten Job am Pferd macht, interessiert die Social-Media-Inquisition einen feuchten Kehricht. Meine Sachargumente werden somit geflissentlich ignoriert oder diffamiert von Leuten, die sagen: „Ich gucke die Sendung ja nicht, aber …“. Also, ich schaue die Sendung sehr wohl und kann das deswegen auch beurteilen, was uns da an Mumpitz gezeigt wird. Daran würde auch die Behauptung der Fans nichts ändern, dass die VOX-Profis ganz toll arbeiten, sobald einer die Kamera ausschaltet. Denn aufgrund einer Sendung kann man ja nicht den Menschen bewerten. Nö, kann man wirklich nicht, will man aber auch gar nicht, denn man beurteilt ja explizit die Sendung samt Darstellern und die sind selbst Schuld, wenn sie immer das Schlechteste ihrer Arbeit im TV zeigen.

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Was ein Mustang Makeover mit Hundekacke & Katzenbabys zu tun hat

00 12442894_1085895688109603_1795484268_nAls unsere Hündin Lucy ausgerechnet am Ostersonntag in Nachbars Garten gekackt hat, wo die Kinder gerade Eier suchen wollten, war das echt peinlich. Wir entschuldigten uns etwa 100 Mal, aber als die Dame sagte, es wäre nicht das 1. Mal gewesen und ich erwiderte, sie solle doch beim nächsten Mal sofort Bescheid sagen, ich würde es sofort weg machen, sagte sie, dass Hunde an die Leine gehören. Na ja, sie hat auf den ersten Blick Recht – laut Gesetz darf man seinen Hund auch dann nicht im Dorf laufen lassen, wenn man einen Reiterhof hat und wir passen seitdem höllisch auf ….. aber mir ist halt gerade danach philosophisch zu werden.

Zwar ist der Garten Eigentum der Nachbarin, aber seit wann eigentlich? Sie hat es mal gekauft, aber von wem? Irgendwann hat doch dieses Stückchen Land mal niemanden gehört, bis irgend ein findiger Mensch auf die Idee kam, es in Besitz zu nehmen (quasi beschlagnahmen) und Geld dafür zu verlangen. Das Ende vom Lied ist, dass der Hund keinen Lebensraum mehr hat – außer an der Leine. Auch im Wald nur dann, wenn er auf einen Menschen hört und zwar aufs Wort. Jetzt ist der Hund ja auch eine menschliche Züchtung und es müsste hier ja um den Lebensraum des Wolfes gehen, der diesem aber erst recht vorenthalten wird. Mir wurde neulich in einer Diskussion geschrieben, dass man „Grün“ als Weidehalter ja nicht wählen könnte, denn die sind ja dagegen, dass der Wolf abgeschossen wird. Beim Thema Wolf bin ich grün wie ein Marsmännchen, was aber nicht heißt, dass Weidetierhalter im Stich gelassen werden sollen, denn es sind ja Kompromisse denkbar. Die Bundesregierung lässt ja leider Kommunen und Länder gerne am ausgestrecktem Arm verhungern (kann aber auf Vermögens- und Reichensteuer gut und gerne verzichten – wir haben’s ja – Details HIER), so dass die Länder den Weidebesitzern kein Geld geben können, um wolfssichere Zäune zu bauen.

Wir haben ja in Deutschland gerade ein Mustang Makeover, worüber ich mich schon ein wenig echauffiert hatte, weil sie schreiben, sie wären eine Alternative zum regulären Turniersport. Stellt Euch vor: Die garantieren jetzt schon, dass kein Pferd die Augen aufreißt und auch kein Pferdekopf hinter die Senkrechte gerät. Mutig, mutig, dieser Blick in die Glaskugel – zumal die Teilnehmer willkürlich nach Bekanntheitsgrad ausgesucht wurden und so sogar umstrittene Trainer wie Bernd Hackl und Sandra Schneider mit von der Partie sind. Darüber habe ich mich im folgenden Video ausgelassen – in diesem Beitrag geht es aber nach der Werbung .. pardon dem Video … darum, dass der Mensch sich anmaßt, Tierarten einfach auszurotten, weil für die Gattung Mensch die Welt anscheinend nicht genug ist.

Bei den Mustangs ist es ja nicht wirklich das Problem, dass die sich zu sehr vermehren und deswegen das Futter nicht ausreicht (warum füttern die eigentlich keine Papayakerne? Damit wären die Mustangs unfruchtbar und sogar gleich entwurmt). Die Wahrheit ist, dass man die Mustangs  – wie damals bei den Indianern – in Reservate gesteckt hat und die werden halt kleiner, weil das Mustang-Land an Rinderbarone verpachtet wird …. auf sein Täglich-Fleisch will der Mensch ja auf keinenFall verzichten. Fürs Täglich-Fleisch werden in Südamerika nicht nur Tiere ausgerottet, sondern sogar Menschen erschossen, weil man auch ihnen das Land genommen hat, um Soja für unsere Nutztiere anzubauen und wehe, die südamerikanischen Bauern wehren sich, dann hagelt es Bleikugeln.

Es gibt aber auch Leute, die sich für menschliches Leid nicht sonderlich interessieren, aber auf die Barrikaden gehen, wenn jemand es wagt, gegenüber dem Haustier „Pferd“ ein lautes Wort zu äußern oder gar einen Klaps zu geben. Tier ist aber auch nicht gleich Tier. Denn über Schweine und Geflügel, die unter jämmerlichen Bedingungen leben, damit wir unser Täglich-Fleisch bekommen, wird genauso wenig gesprochen wie über erschossene Menschen in Brasilien. Hauptsache der Rubel rollt – weltweit.

In meinem vorletzten Blogbeitrag ZUKUNFT STATT ZOCKEN habe ich ja gezeigt, wie sehr der Kapitalismus unsere Zukunft gefährdet. Die Politiker scheinen nur Marionetten der Konzerne zu sein und abgesehen vom menschlichen Alles-Meins, werden auch wir Nicht-Politiker wahrscheinlich mehr von Konzernen und Verbänden manipuliert als uns bewusst ist. Wir ekeln uns vor Hundehaufen, aber Plastikflaschen, chemische Medikamente und Junk-Food lassen uns kalt – die Werbung lässt grüßen. Bei unseren Haustieren regiert die Angst: Angst vor Krankheit, Angst vor Würmern, Angst vorm Tod und nicht zuletzt Angst vor sozialer Ächtung, wenn wir den Mainstream „Entwurmen auf Verdacht & Impfen jedes Jahr“ hinterfragen. Aber niemand wird sozial geächtet, wenn er den wilden Tieren keinen Platz auf der Welt lässt…  außer vielleicht in Afrika, aber da werden die Elefanten ja von Wilderen erschossen – Afrika ist also auch keine Lösung. In Zoos sollen sie aber auch nicht leben und falls doch, dann doch bitte ohne unmittelbaren Kontakt zu Menschen. Denn wer Elefanten Zirkustricks beibringt, ist auch ein Tierquäler, denn das ist ja Gewalt (dass Peta das Video schneller laufen lässt, damit es nach Prügeln aussieht, interessiert nicht – Link unterhalb). Peta ist ein tolles Stichwort in Sachen Tierschutz, denn die sammeln jede Menge Spenden, die irgendwie aber nicht dafür sorgen, dass Tiere einen Lebensraum haben, sondern eher in die Verwaltung fließen (das kennen wir ja bereits vom JobcenterHIER nachzulesen)

www.gerati.de/2017/04/12/elefanten-tierqualvideo-von-peta-entpuppt-sich-als-luege/ (bezieht sich auf ein Originalvideo des SWR – das muss man leider etwas suchen)

Wilde Tiere sind in unserer modernen, weltoffenen Demokratie offensichtlich nicht vorgesehen: Weder der Wolf noch die Mustangs, denen übrigens nicht geholfen ist, wenn wir für ein Heidengeld einige wenige nach Deutschland holen. Denn damit unterstützen wird das System, in dem der Mensch die ganze Welt beschlagnahmt und zu rein menschlichen Eigentum erklärt. So richtig sinnfrei wird es, wenn Mustangstuten nach Deutschland geholt werden möglicherweise mit der Folge, dass deutsche Mustangs gezüchtet werden, was im Grunde gar nicht geht, denn wörtlich heißt Mustang „wild lebendes Pferd“: Die Nachzuchten wären dann ja noch nicht einmal mehr frei geboren. Der Veranstalter besitzt einen Hengst – importiert hat er ausschließlich Stuten. Ihr kennt ja den Schelm, der Böses denkt, aber in Wirklichkeit hatte der Veranstalter keine Wahl, denn Washington ist Schuld, die einfach keine männlichen Tiere übern Teich schicken wollten bzw. 11,5 Prozent Zoll auf den Verkaufspreis verlangt wird – bei 200 Euro stolze 23 Euro mehr pro Pferd – mal 17 … muss ich gar nicht erst ausrechnen. Das wäre nicht zumutbar gewesen, hätte der Veranstalter Wallache eingeführt – keine Frage. (Nachtrag: Transportkosten werden offenbar doch verzollt  – siehe Links unten. Sorry für den Fehler)

IMG-20150707-WA0002Wir haben ja das Glück gehabt, dass wir eine Glückskatze als Stallkatze haben – irgendwo auf einem Bauernhof geboren – Vater unbekannt. Glückskatzen bringen nicht nur Glück, sie sind auch selten und sehr hübsch, aber eben keine Rassekatzen – pfui. Und als unsere Noisy neulich Babys bekam, bin ich aus einer Katzen-Facebook-Gruppe geflogen und wurde wegen Tierquälerei „verurteilt“, weil ich der schändlichen Meinung bin, dass jedes weibliche Tier einmal im Leben Mutter sein darf. Das sei Vermenschlichung wurde mir im Brustton der Entrüstung vorgeworfen. Ich habe zwar mal in Biologie gelernt, dass eines der wichtigsten Bedürfnisse von Tieren die Arterhaltung ist, aber was weiß denn ich schon? Ich bin ja eh herzlos, weil ich kein Tier aus dem Tierheim hole.

Warum sollte ich auch – geht es den Tieren in deutschen Tierheimen wirklich so schlecht? Falls ja, war wohl mal wieder der Staat zu geizig, der sich ja nicht um alles kümmern kann und zu beschäftigt damit ist, Managern, die eh schon ein Heidengeld verdienen auch noch den einen oder anderen staatlichen Bonus zuzuschustern. Um die schnöden Probleme des kleinen Mannes möge sich der kleine Mann doch bitte selbst kümmern, denn der Staat hat ja kein Geld –  zumindest nicht für die Belange der Geringverdiener und schon gar nicht fürs Tier – dann schon eher für die Besitzer von Tierzuchtfabriken, denen es so furchtbar schlecht geht, dass sie die landwirtschaftlichen Subventionen auch dann einstreichen müssen, wenn sie eigentlich für den Bauern von nebenan gedacht waren. Ausgaben für die Rüstungsindustrie sind ja wichtiger, als Geld für Tierheime auszugeben. Und wenn man diese so gestalten möchte, dass Tiere dort in Kleingruppen einen schönen Lebensabend genießen, dann suche sich der geneigte Bürger einen Sponsor, denn die Politik kann sich wohlgemerkt nicht um alles kümmern. Das sagte ich zwar oben schon, aber das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Ich persönlich hätte ja gedacht, dass sich die Politik nicht nur um alles, sondern sogar um alle kümmern MUSS, denn weswegen haben wir sie denn sonst gewählt, wenn wir uns am Ende doch wieder selbst um alles kümmern müssen, während sich die Politik darum kümmert, dass sich Manager eine goldene Nase verdienen (HIER nachzulesen)? In Sachen Massentierhaltung ist die Regierung ja auch fein raus: Wir können doch alle vegan werden, wenn uns die für Tiere entwürdigende Fleischherstellung nicht passt.

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Shorty, der rot-weiße Kater bleibt bei uns. Die anderen sind vergeben. Lilli ist schwarz-weiß.

Aber wisst ihr, was richtig verwerflich ist? Wenn unsere Stallkatze sich einen Lover sucht – das geht ja mal gar nicht: „Die armen Kätzchen“, heißt es dann im Internet. Dass uns die Leute wegen unserer Babykatzen quasi die Türe einrennen, weil sie lieber eine Bauernhofkatze als eine Gezüchtete haben wollen, kann ja nun mal gar nicht toleriert werden. Denn Bauernhofkatzen-Frauchen sind Vermehrer – ausnahmslos. Die guten und verantwortungsbewussten Menschen sind die, die den Genpool für sich selbst beschlagnahmt haben auf dass in Kuhställen und auf Reiterhöfen künftig Britisch Kurzhaar, Perser, Siam und Co die Mäuse jagen – vorausgesetzt, der Jagdinstinkt wurde nicht weg gezüchtet. Aber selbst wenn. Der Züchter kann machen, was er will – es war richtig. Der hat ja jede Menge Untersuchungen an den Zuchttieren vollzogen, um Erbkrankheiten auszuschließen. Auch so eine neue Mode: Wenn ein Tier schwanger wird, dann aber bitte unter menschlichem Kontrollzwang.

Bei der stinknormalen Bauernhofkatze braucht es die Untersuchung nicht, da löst das die Natur, hat Darwin ja mal behauptet, aber was weiß denn der schon? Der ist auch ein Tierquäler, der skandalöse Meinungen vertritt, z.B. dass der Tod zum Leben dazu gehört oder so. So etwas Ähnliches habe ich auf Facebook ja auch geschrieben – so zwischen virtueller Steinigung und Kreuzigung. Ursprünglich wären es nämlich vier kleine Kätzchen gewesen, eins hatte eine Deformation am Kopf und hat die Geburt nicht überlebt. Das war dann endgültig ein Grund, den virtuellen Scheiterhaufen anzuzünden, denn jetzt ist der Beweis erbracht: Ich bin dem Tatbestand überführt, ein verantwortungsloser Vermehrer zu sein. Wenn der Strafverteidiger sich meldet, um zu erwähnen, dass wir einmal in 20 Jahren Katzenbabys haben und danach die Mutterkatze kastrieren, interessiert das genauso wenig wie damals zu Zeiten der Inquisition.

Würde das jeder so machen mit den Mutterfreuden-wenigstens-einmal-im-Leben, hätten wir keinen Katzenüberschuß. By the way: Was ist eigentlich mit dem Menschenüberschuß auf der Erde? Statt dem Bevölkerungswachstum durch Erschießen Einhalt zu gebieten, wie für Wolf und Katze gefordert, könnten da ja auch Papaya-Kerne helfen wie potentiell bei den Mustangs und selbst der Bauer, der seiner Mäusefänger nicht habhaft werden kann, kriegt vielleicht Papayakerne ins Futter geschmuggelt – es sei denn das kriegt ein Pharmakonzern mit. Die zahlen dann eine Studie und danach ist dann wissenschaftlich erwiesen, dass man sich über Jahrtausende geirrt hat: Papaya war noch nie empfängnisverhütend, gegen Würmer hat es auch noch nie geholfen und Papaya wird dann bestimmt als brandgefährlich erforscht im Gegensatz zur völlig harmlosen Chemie – welches Jahr schreiben wir noch gleich? 1984?

Aber wer braucht schon wilde Tiere, wenn man sich welche züchten kann, die dann alle gleich aussehen: Tiere in Uniform – allerliebst. Außer in Afrika, aber auch da befürchte ist, dass die letzten wilden Tiere auf der Welt ebenfalls bald der Zucht geopfert werden – vielleicht Kurzhalsgiraffen oder Bonsai-Elefanten. Und die Züchter sind dann wahrscheinlich genauso gut organisiert wie die Pharmakonzerne, nur dass es dann Zuchtverbände sind – und wenn man es oft genug wiederholt und auf Facebook geschickt Trolle platziert, glaubt irgendwann auch der letzte Depp, dass die Zucht nur einer Sache dient: Dem Tierwohl – ist wie beim Mustang Makeover. Da geht es auch nur und ausschließlich um Tierschutz und so gar nicht um den schnöden Mammon – wer was anderes behauptet, hat automatisch gegen irgendeine selbst geschaffene Netiquette der Doppelmoral verstossen. Aber genau wie beim Mustang Makeover einige tolle Trainer mitmachen, gibt es auch beim handelsüblichen Tierzüchter die Guten und die schwarzen Schafe.

Die Prozentzahlen von Schwarz-Weiß-graumeliert kann ich zwar nicht beurteilen, aber dass dieses menschliche Einwirken mit gelegentlicher Inzucht nicht ausschließlich dem Tierwohl dient, das konnte ich herausfinden. Ich habe nämlich kurzerhand eine Tierärztin gefragt bzw. gleich zwei. Das waren die falschen Quellen erfuhr ich von den Facebook-Inquisitoren, denn diese inkompetenten Tierärztinnen hatten doch wirklich die Dreistigkeit unisono zu sagen, dass Zuchtkatzen wie z.B. Europäisch Kurzhaar ständig was am Herzen haben und viel anfälliger sind als die stinknormale Stallkatze, die meines Erachtens vom Aussterben bedroht ist, weil es bald auf dieser Welt wohl nichts mehr gibt, was nicht vom Menschen kontrolliert wird. Und wer das Märchen glaubt, dass es bei Zuchtkatzen keine Fehlbildungen oder Mißgeburten gibt, der glaubt wahrscheinlich auch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen.

Aber jetzt zum Schluß dann doch mal todernst. Ich wähle Grün und es ist mir schnurzpiepegal, wenn die Grünen im Moment aufgrund ihrer Menschlichkeit vom Egoismus der Wähler und der Skrupellosigkeit der Machhabenden regelrecht überrollt werden und an Ansehen verloren haben. Warum? Weil ich Natural Horsemanshiplerin mit Leib und Seele bin und an Pat Parellis Motto in allen Lebensbereichen glaube:

„Keep it natural“

Und überall da, wo dieses Motto nicht greift, sollte man mal darüber nachdenken, ob die Flüchtlingskrise nicht von uns hausgemacht ist, weil wir nämlich schon vor Jahrhunderten die Welt beschlagnahmt haben. Kolonien genannt und dann mit dem Finger auf der Landkarte schnurgerade Grenzen zu ziehen, das schafft Minderheiten und die werden ja gerne unterdrückt und dann knallt es: Landläufig Krieg genannt.

Und noch ein Wort zur Inklusion. Meine Kinder sind auf einer Inklusionsschule und auch wenn das Geld hinten und vorne nicht reicht, weil die Bundesregierung gut im Aufgaben verteilen ist, aber das zugehörige Geld nicht oder nur unzureichend rausrückt, sind die vielen tollen Inklusionsmodelle angeblich nicht umsetzbar: Einzelbetreuungen, Rückzugsräume und, und, und. Die unzähligen Möglichkeiten der Schulen ohne Ausgrenzung hat mir mein Sohn Janik erklärt, der ja auch hier im Blog schon etwas geschrieben hat – HIER zu finden: Das unfreiwillige Abenteuerbad, in dem lustige politische Schildbürger ihr Unwesen treiben.

luge-vom-sozialstaat-bildWer meine Texte kennt, der weiß mittlerweile ja, dass Satiren nicht immer lustig sind, ich meine Texte gerne so nenne, weil ich dann das Recht habe zu übertreiben, zu ironisieren und zu verspotten. Deswegen hier noch mal mein Lieblingslink:

http://sarkasmus-ironie-zynismus.de/merkmale-der-satire/

Es gibt von mir aber auch eine Satire, die tatsächlich sogar lustig ist, aber das ist ein Buch – alles andere sind Pferdebücher, die ebenfalls obigen Keep-it-natural-Motto folgen.

http://www.12oaks-ranch.de/buchtipps/

Ach übrigens hatte ich das Mustang Makeover um Stellungnahme gebeten, aber wir konnten uns über schriftlich oder telefonisch nicht ganz einig werden. Was nicht ist, kann aber noch werden. Bis dahin könnt ihr meine 25 Fragen an den MMO lesen und zwar HIER

Transportkosten werden offenbar doch verzollt  – hier die Links. Sorry für den Fehler:

http://gklatte.de/import/ & www.pferdespiegel.com/pferdespiegel-serie/pferdeimport/