Offener Brief an die EWU-Jugendwartin Rheinland

Yvonne Quadrillen Kündigung 1Ein kleines Vorab: Die unten erwähnten Ein-Stern-Bewertungen auf meiner Facebook-Seite wurden zwischenzeitlich entfernt – im Gegenzug dazu, dass ich die Passage im Blogbeitrag auf der Homepage gelöscht und zunächst versichert hatte, nicht weiter über die Begebenheit zu berichten. Daran fühle ich mich allerdings nicht mehr gebunden, weil mir von der Jugendwartin Hausverbot bei der Jugendquadrille erteilt wurde. Sie nennt es Erpressung, dass ich unter den Ein-Stern-Bewertungen kommentiert hatte und vor etwas gewarnt habe, worauf ich gar keinen Einfluß habe. Die Ein-Stern-Bewerter meiner Facebook-Seite waren Familienmitglieder. ACHTUNG:Ich antworte jeweils auf den rechts integrierten Screenshots – diese zuerst lesen.

Yvonne Quadrillen Kündigung 2Zwar wurde gesagt, Larissa wäre in der Quadrille nach wie vor willkommen, aber ich habe Hausverbot (auch für das Sommerfest, wofür ich gerade erst berufliche Termine abgesagt hatte, wurde mir Hausverbot erteilt) und ohne Fahrerin kann Larissa ihr Pony ja nicht dorthin bringen, denn sie hat keinen Hängerführerschein und auch niemand anderer aus unserer Familie, der sie regelmäßig fahren könnte. Ich frage mich, ob die Jugendwartin ihr Vorgehen mit dem Vorstand und den beiden Jugendsprecherinnen abgestimmt hat, was ich mir nicht vorstellen kann – menschlich nicht und auch zeitlich einfach nicht möglich, denn den Rauswurf folgte prompt wenige Minuten nach dem Löschen der drei Ein-Stern-Bewertungen. Da damit erwiesen ist, dass Yvonne Bischoffs Formulierung: „Larissa ist so eine süße Maus, es wäre schade, wenn sie das ausbaden muss“ tatsächlich als Drohung zu verstehen war, habe ich Strafantrag wegen Nötigung gestellt: HIER nachzulesen.

Liebe Yvonne,

ed01fdc6-3b37-4bf7-a543-3fc1ef483d18ich bin immer sehr dafür, dass interne Dinge der EWU so diskret wie möglich behandelt werden und würde somit immer den Austausch über persönliche Nachrichten oder das persönliche Gespräch bevorzugen. Leider hast Du statt einer internen Einigung es bevorzugt, die Angelegenheit mit öffentlichen Kommentaren auszubreiten (Screenshots unterhalb), so dass ich mich nun auch gezwungen sehe, öffentlich zu antworten, da mein Ruf ja hier geschädigt wurde und wieder hergestellt werden muss. Dass Du innerhalb von vier Stunden zwei mal versucht hast, mich anzurufen und kurze Zeit später einen regelrechten Schmähkommentar auf meiner Facebook-Seite abgesetzt hast, stellt sich für mich nicht als Bemühen um eine Einigung dar, sondern eher wie die Hoffnung, dass es zum Eklat kommt. Ich habe Deine beiden Anrufe nicht mitbekommen, weil wir auf  der Tribüne der German Open saßen und ich das Telefon leise gestellt hatte. Wie Du an dem Screenshot sehen kannst, hätte ich aber – auch wenn ich es gehört hätte – gar nicht gewusst, dass Du mich anrufst, da ich Deine Nummer gar nicht abgespeichert habe.

d4b12ffc-0b51-44ad-8b46-c29e012a18b6Deine Whats-App-Nachricht habe ich aber erhalten. Aufgrund der Tatsache, dass meine Tochter zum Zeitpunkt dieser Nachricht Mitglied im Kader war, war es mir nicht erlaubt vor Abschluss des Mannschaftswettbewerbes mit Dir über Kaderangelegenheiten zu sprechen. Als Deine Nachricht kam, habe ich mich daher bei einem Mitglied des Vorstands vergewissert, wie ich damit umgehen soll. Mir wurde gesagt, dass Du am Freitag ohnehin auf der German Open sein würdest und dass dies bis dahin warten könne, damit ein Gespräch im Beisein mindestens eines Vorstandsmitglieds erfolgen könne. Warum Du diese Nachricht mit „Jugendwartin der EWU“ unterschreibst, ist mir ein Rätsel. Erstens bin ich nicht jugendlich und zweitens kenne ich Deine Position: Meine Tochter ritt schließlich in „Deiner“ Jugendquadrille mit.

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Aber wenn das Mädchen statt Larissa geritten wäre, hätte man es schon begrüßt?

Fakt ist, dass Du nachdem ich nicht prompt zurück gerufen habe in einem öffentlichen (!!!) Kommentar zu Vorfällen Stellung genommen hast, wo Du bisher nur eine Seite gehört hattest. Da Du Jugendwartin bist, solltest Du alle Jugendlichen gleich behandeln und aus rein menschlicher Sicht sollte man sich überhaupt erst einmal beide Seiten anhören, bevor man sich ein Urteil bildet. Mir wurde keineswegs mitgeteilt, dass diese Familie Larissa den Platz im Kader nicht „gönnt“. Das ist meine Schlußfolgerung daraus, dass mehrfach von Seiten der Familie und ganz besonders auch von Dir sowohl Kaderchefin als auch der erste Vorsitzende angerufen wurden, da ihr nicht akzeptieren konntet, dass das Mädchen vielleicht erst nächstes Jahr im Kader mitreitet. Da zwischenzeitlich ein Gespräch mit der Mutter und Teilen des Vorstands stattgefunden hat, wo diese deine Telefonate bestätigt wurden, bin ich wohl keineswegs einer Lüge aufgesessen. Ich frage mich allerdings, wie ihr das argumentiert habt, ohne zu sagen, dass ihr denkt, dass das Mädchen besser reitet als meine Tochter und die beiden anderen Reiterinnen für die Reining?

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Wo bitte war ich unfair?

Dir und der Mutter wurde wiederholt mitgeteilt, dass es zwei Sichtungsturniere gegeben hatte. An beiden hatte das Mädchen nicht teilgenommen, was der Grund dafür war, dass sie nicht ausgewählt werden konnte. Die Mutter stellte es in diesem Gespräch mit dem Vorstand so dar, dass sie selbst nur einmal bei der Kaderchefin angerufen hätte und auch Du nur einmal beim Vorstand. Kolportiert wurden aber im Vorfeld mehrere Anrufen Deinerseits. Davon will die Mutter nichts gewusst haben. Du hättest ohne ihren Auftrag und auch ohne ihre Zustimmung im Alleingang versucht durchzusetzen, dass dein Protégé in den Kader kommt, womit die Frage nach dem „Wer-hat-das-gesagt?“ sich erledigt haben dürfte. Es war das sprichwörtliche Es-pfeifen-die-Spatzen-von-den-Dächern.

 

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Alle Screenshots wurden öffentlich von der Jugendwartin auf Facebook gepostet

Wenn diese „herzensgute“ Familie niemandem etwas Böses wünscht, dann stellt sich mir die Frage, wie sie (und auch Du) sich das denn vorgestellt haben? Man stelle sich vor: dein Schützling wird als neuntes Mitglied im Kader aufgenommen (womit es dann für die Reining vier Reiter gegeben hätte) und ist zufrieden damit Reserve zu sein, weil Larissa ggf. das verlässlichere Pony und auch die besseren Nerven hat? Deinem Kommentar auf der 12-Oaks-Ranch-Seite ist doch vielmehr zu entnehmen, dass ihr der Meinung seid, dein Protégé sei besser als Larissa und das sollten WIR respektieren (siehe Screenshot oberhalb mit dem Titel: „Wo bitte war ich unfair?„). Meinst du damit, dass das Mädchen bei den beiden Turnieren nach den Sichtungsturnieren (!!!) einen halben bzw. einen Punkt besser war als Larissa? Nur ein halber Punkt weniger, heißt bei mir: Zwei gleich starke Reiterinnen. Du solltest aber bedenken, dass Larissa zu diesem Zeitpunkt bereits drei Qualis für die German Open hatte, obwohl sie nur zwei benötigte und da liegt es doch wohl auf der Hand, dass die, die Qualis noch braucht, eher auf „Angriff“ reitet, während die die Qualis nicht benötigt, eher einen sauberen, aber vielleicht langsameren Ritt abliefert, da es ja um nichts geht und dies das Pferd schont.

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Eine andere Rheinlandreiterin (Reserve im Jugendkader) hat Bronze geholt. Das erwähnt die Jugendwartin leider nicht

Ich persönlich würde niemanden ins Team nehmen, der meine Entscheidungen nicht respektiert und sich über mich beim Vorstand beschwert, wenn er seinen Willen nicht bekommt. Das alles ist allerdings weder meine noch Deine Angelegenheit. Deine Aufgabe sollte es sein, im Konfliktfall zwischen zwei Jugendlichen bzw. Müttern zu vermitteln und sich nicht an einem öffentlichen Shitstorm zu beteiligen. Wäre ich Jugendwartin, würde ich jemand, der weil er an Sichtungsturnieren nicht teilgenommen hat und deswegen nicht im Kader kommt, niemanden anrufen, sondern schon ganz zu Beginn sagen: „Liebe … , Du bist erst … Jahre alt und hast noch viele, viele Chancen im Jugendkader zu reiten.“

 

 

 

 

 

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Das Jugendteam des Rheinlands hat es aber auch gerockt und Larissa hat dem Rheinland in letzter Sekunde Gold gesichert, als es auf Messers Schneide stand – ist das nicht erwähnenswert?

Larissa ist aber fast 19 und scheidet nach dieser GO aus. Für sie ist es damit die allerletzte Chance für die Mannschaft zu reiten. Gönne es ihr und akzeptiere die Entscheidung der Kaderchefin. Und auch wenn du denkst, dass dieses Mädchen besser ist als Larissa, so musst du doch eingestehen, dass Larissa sich auf der German Open deutlich besser geschlagen hat und die Differenz zu dieser Konkurrentin sechs Punkte war, als die beiden dort gegeneinander geritten sind (Protégés Reining 195 / Larissas 201 – in der Ranchriding hatte Larissa 214,5 und Dein Protégé war ebenfalls weit hinter ihr) . Bei der FN-Reining ist Larissa nicht gestartet, aber Dein Protégé hatte einen Score von 202 und die andere Reining- Mannschaftsreiterin 205. In der Mannschaft hat Larissa dann eine 205 erritten (1 Punkt Abstand zum Erstplatzierten) und Du behauptest WIR könnten nicht akzeptieren, dass jemand besser ist als Larissa & Lucky? Ist es nicht genau andersherum, dass Du die Stärken von Larissa einfach nicht siehst oder bewusst ignorierst, weil du mit dieser Familie ganz eng befreundet bist?

 

 

Ergebnis Mannschaft flach ohne Punkte

Larissa hat 11 von 13 möglichen Punkten geholt. Abstand zum Ersten: 1 und zum Zweiten: 0,5

Auch, dass Du behauptest die Familie hätte Larissa die Superhorse-Goldmedaille geschenkt, irritiert mich. Wie kommst Du denn bloß darauf? Oder verwechselst Du da etwas? Richtig ist, dass ich für die Disziplinen Trail und Westernriding ein eigenes Pferd nachnennen wollte, damit die vier notwendigen Starter für eine Jugenddisziplin zustande kommen. Das hatte ich der involvierten Mutter gegenüber erwähnt. Als ich ihr auch noch sagte, dass es dann zwar ärgerlich wäre, eine Officecharge von 12 Euro 50 zu zahlen, obwohl das Pferd gar nicht startet, hat sie sich angeboten, diese beiden Diszplinen für ihre Tochter zu nennen, wenn ich ihr das Geld (25 Euro) erstatte. Ich habe mehrere Zeugen dafür, dass ich dieses Geld an die Mutter entrichtet habe. Von „geschenkt“ kann also gar keine Rede sein – weder im Trail noch in der Westernriding, wo Larissa ja auch gar nicht Landesmeisterin war. Mich wundert allerdings, dass Du davon weißt, obwohl die Mutter mir versichert hatte, es niemandem zu erzählen (wobei es ja nichts Verwerfliches ist, ein Pferd zu nennen, das dann nicht startet). 

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Fortsetzung Y. Bischoffs Stellung-nahme auf der 12-Oaks-Seite bei FB

Was meinen Sohn betrifft – was hat das bitte damit zu tun, dass Du Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt hast, um deinen Protégé in den Kader zu bekommen? Ich habe mich auch nicht echauffiert, sondern einen wahrheitsgemäßen Blogbeitrag über das geschrieben, was auf diesem Turnier seinerzeit passiert ist und ich finde es in der Tat nicht in Ordnung, wenn jemand sich darüber lustig macht, wenn jemand, der als Para-Reiter eingetragen werden könnte, wenn er das denn wollte, reiterliche Fehler macht. Wieso findest du das vergleichbar? Ist Dein Protégé behindert oder von Behinderung bedroht? Janik wurde als Kleinkind gesagt, er könne nie eine Regelschule besuchen und hat jetzt Abi gemacht – trotz Koordinationsproblemen und seiner Muskelschwäche – aber wo bitte habe ich mich über das Mädchen lustig gemacht? Ich habe lediglich am Rande erwähnt, dass ihr Pferd von einem bekannten Reining-Trainer ausgebildet wurde, was einfach nur wahr ist. Dann hatte ich noch einen Streit mit der Mutter, weil diese mehr oder weniger gesagt hat, dass ein Pony auf der German Open nichts zu suchen hat. („Da ist dem Lucky aber die Puste ausgegangen – das ist aber auch nichts für ein Pony in so einer großen Halle„).

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Wie kann man seine Kinder dazu an-stiften Firmenseiten negativ zu bewerten?

Da die Mutter mir das quer über die Tribüne zugerufen hat, gibt es dafür einige Zeugen; teilweise haben diese mich sogar im Nachhinein angesprochen, weil diese Äußerung auch bei den Zeugen als herablassend und gönnerhaft herüberkam. Inhaltlich war es ja auch an den Haaren herbei gezogen, weil ja selbst Reiter aus anderen Landesverbänden für das Pony gepfiffen und uns angesprochen haben, wie überragend dieses Pony „läuft“ – besser als mancher Quarter, wurde uns gesagt. Und es ist einfach die Wahrheit, dass Larissa dieses Pony selbst ausgebildet hat. Ihr schreibt doch, dass es legitim ist, Fakten zu erwähnen – ich habe nichts anderes getan. Wenn man ans große Ganze denkt, dann sollte es auch klar sein, dass es dem Image der EWU an sich sehr gut tut, wenn man beweist: „Schaut her: Bei uns sind nicht nur Quarter Horses vorne dabei – wir sind rasseoffen.“ Genau das wird doch so oft an der Leistungsklasse 1 kritisiert, dass da nur Quarter eine Chance haben.

 

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Leider hat meine Tochter keinen Hängerführerschein, noch nicht einmal ein eigenes Auto – armes Kind

Was genau hat nun jetzt aber diese Geschichte von der großen Liebe zum Pferd damit zu tun, dass sich die Mutter der Reiterin in aller Öffentlichkeit herablassend über andere Reiterinnen bzw. deren Pferde äußert? Wir alle lieben unsere Pferde und auch unsere Pferde haben sich nicht immer einfach verhalten, aber nicht jeder trägt das so vor sich her. Im Übrigen lebe ich davon, Pferde hinzubekommen, die andere aufgegeben haben. Ein Beispiel findest Du hier: Ein Geht-Nicht-Pferd geht jetzt doch. Das ist mein Job, den ich ohne unseren Lucky nicht hätte. Denn auch Lucky war damals derart schwierig, dass wir gefragt wurden: „DEN willst du mal reiten?“, und Fancy haben wir für einen Appel und ein Ei als unreitbar (!!!) gekauft.

Die Geschichte des erwähnten Pferdes kenne ich sehr wohl. Er wurde (wie erwähnt) Reining ausgebildet, ist da auch gut gelaufen, wurde an einen Italiener verkauft und dann an eine Trainerin im Bergischen, wo sich das Pferd von der Physiotherapeutin nur behandeln ließ, wenn es im Roundpen war und die Physiotherapeutin außerhalb, damit sie nicht gebissen wird. Anscheinend hatte dieses Pferd sehr starke Schmerzen, aber durch die Behandlung lief es immer besser – so in etwa hat mir die Mutter das erzählt. Dass ein Pferd, das krank ist, nicht reitbar ist und Problemverhalten unter dem Sattel zeigt, ist jetzt aber nicht sooooo ungewöhnlich, aber ich freue mich sehr, dass es dem Pferd jetzt wieder gut geht, doch: Was in aller Welt hat das aber mit dieser Bemerkung und meinen Gedanken dazu (die ich OHNE NAMEN ZU NENNEN niedergeschrieben habe) zu tun? Ihr solltet bedenken, dass kaum jemand außer den Betroffenen anhand des Blogeintrags erkannt hätte, um wen es eigentlich geht. Wie kann man nur so ungeschickt sein und sich im Affekt unter einem Facebook-Eintrag selbst zu outen?????

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Zu dritt setzt man sich doch nur zusammen, wenn ein 4-Augen-Gespräch gescheitert ist, aber das gab es nicht.

Wenn hier jemand von Ehrgeiz zerfressen ist, dann ja wohl derjenige, der quasi Himmel und Hölle in Bewegung setzt, damit das eigene Kind oder sein Protégé im Kader reitet. Ich habe niemanden gebeten, dass Larissa in den Kader kam (so etwas wäre mir auch peinlich): Ich wurde von jemandem angerufen, dessen Namen ich vorher nie gehört habe und wurde gefragt, ob Larissa dem Kader beitreten möchte, weil diese in Alpenrod und Aachen sehr positiv aufgefallen war. Daraufhin haben wir eine Ferienwohnung in Kreuth verbindlich gebucht und ich wäre schon sauer gewesen, wenn Larissa wieder aus dem Kader geflogen wäre, weil ein Kind, das bei den Sichtungsritten noch nicht einmal mit geritten ist, reitet. Die Mutter hat auch erzählt, dass der Grund für die Enttäuschung des jugendlichen „Kindes“ sei, dass der ehemalige Kaderchef zu der 14 jährigen gesagt habe, dass er sie im Auge hätte für den Kader. Wenn uns ein Kaderchef gesagt hätte, dass wir zu den Reitern gehören, die in der engeren Auswahl sind, dann würden wir bei den entscheidenden Turnieren auch reiten und wenn der Familie da andere Termine wichtiger sind oder sich nicht verlegen lassen, dann gibt es ja auch noch im nächsten Jahr eine Chance darauf, im Kader zu reiten, wenn man 14 und nicht 19 ist.

z 01 stolz geschwärztWas genau möchtest Du mit Deiner Bemerkung ausdrücken, dass jetzt Larissa das ausbaden muss, dass ich mich gegen eine herablassende Bemerkung zur Wehr setze (Screenshot oben: „Zu dritt …“)? Soll ich das irgendwie als Drohung verstehen? Willst Du damit andeuten, dass Larissa aus der Quadrille fliegt, wenn ich mich nicht entschuldige? (NACHTRAG VOM 28.11. Zwischenzeitlich haben wir Strafanzeige wegen Nötigung erstattet – Text der Anzeige erscheint am 9.12. im Turnierblog: https://steiner-horsemanship.blogspot.de/) Selbst wenn nicht: Ich finde, das ist schon ein starkes Stück, dass Du verlangst, dass ich mich entschuldige, ohne dass Du mich überhaupt angehört hast, zumal Du ja gar nicht dabei warst, als besagte Äußerung fiel – wie kann man da eine Hand ins Feuer legen? Das ist unfair. Zudem leben wir in einem Rechtsstaat, da gibt es keine Hexenverfolgung wegen „böser Gedanken“ und wenn einer hier einen anderen mobbt, dann wurde doch eher Larissa von euch gemobbt bzw. habt ihr versucht sie bzw. die andere Reining-Reserve-Reiterin aus dem Kader „herauszukegeln“, denn vier Reiterinnen für eine Disziplin ist ja schon was viel. Üblicherweise hat man nur drei Reservereiter für fünf Disziplinen und kann es sich sogar erlauben, eine Reiterin an einen anderen Landesverband „auszuleihen“, wie Du es dargestellt hast. Übrigens noch ein Argument, was ich in die Waagschale legen würde bei der Auswahl der Kaderreiter (wenn ich denn Kaderchefin wäre): „Für wie viele Disziplinen kann ich die Reiterin einsetzen, falls ein anderer Reiter ausfällt?“ Bei Larissa sind es Reining, Ranch Riding und Trail & Westernriding.

Antje 1 geschwärzt

Warum als Kommentar und nicht als PN?

Ich wage mir gerade auszumalen, wie es wohl abgegangen wäre, wenn dein Protégé zwar in den Kader aufgenommen worden wäre und man ihr dann mitgeteilt hätte, dass sie die Reining nicht reiten wird.

Wie auch immer: Ich frage mich, wie es sein kann, dass Du diese Jugendliche auf Deiner Facebook-Chronik derart feierst wie im Screenshot oberhalb und alle anderen Jugendlichen nur mal am Rande markiert werden, ohne deren Leistung explizit zu würdigen. Larissa reitet übrigens nie um ihr Leben, sondern schont das Pferd, wenn irgend möglich und setzt eher auf sauber und korrekt statt auf schnell und spektakulär. Genau dafür wurde sie von allen gefeiert, als sie damit in letzter Sekunde die Goldmedaille für die Mannschaft gerettet hat. Alle haben sie gefeiert – außer die Jugendwartin (Screenshots ganz oben, Text IM Screenshot: „Yvonne B. hat 11 Fotos hinzugefügt, mit Larissa St. „).

Meine Antwort auf Antje 1Da Du der Familie so nahe stehst, wäre es aber zumindest angemessen gewesen, dich im Falle eines Streites, den diese Familie anzettelt, als „befangen“ zurück zu halten. Dass diese Familie diesen Streit angezettelt hat, mache ich an folgenden Kriterien fest:

  1. Es wurde keine PN geschrieben, sondern direkt auf Facebook öffentlich kommentiert und damit jedem mitgeteilt, um wen es im Blogbeitrag geht, womit alle meine Bemühungen um Diskretion zunichte gemacht wurden
  2. Obwohl ich ein Gespräch angeboten hatte, wo ich (zumindest zu diesem Zeitpunkt) bereit gewesen wäre, die Passage im Blogbeitrag zu löschen, ging die Mutter mir aus dem Weg, obwohl ich auf der GO unmittelbar auf sie zuging (Screenshot: Meine Whats App an sie – zwei Screens weiter unten)
  3. Jacky markiert Yvonne geschwärztDie drei Leute, die meine Facebook-Seite negativ bewertet haben, sind die Geschwister des Mädchens und eine gute Freundin. Kommentarschreiber sind widerrum mit Dir „ganz dicke“, wenn man deren Chronik anschaut. Außerdem sind manchen Kommentaren Dinge zu entnehmen, die diese nur von der Mutter wissen können.

 

 

 

 

12 Oaks Antwort a203bd32-6c7d-4c03-8e9f-ef5d19429c4eJetzt wirfst Du mir auch noch unkollegiales Verhalten vor, nur weil ich bei einer deutschen Meisterschaft die Daumen für mein eigenes Team (das Rheinland) drücke und selbstverständlich hoffe, dass die Reiter der anderen Landesverbände Fehler machen, weil der, der keine Fehler hat, gewinnt. Ich habe damit nichts Verbotenes oder Verwerfliches getan und entscheide im Rahmen der Gesetze immer noch selbst, wie ich mich verhalte.

Warst du schon mal beim Fußball? Da feuert man auch nur die eigene Mannschaft an – genau das ist ja der Spaß. Obwohl dein Protégé aber auch zum Rheinland gehört, hatte ich den flüchtigen (!!!) Gedanken, dass Hochmut vor dem Fall kommt und habe mich in meinem Blog einfach nur gefragt, ob dem von Profi ausgebildeten Reiner (das habe ich nicht erfunden, das hat mir die Mutter erzählt) vielleicht auch mal die Puste ausgeht. Damit habe ich keineswegs irgendwem etwas Schlechtes gewünscht und mir auch nichts ausgedacht: Der Gedanke kam mir ohne mein Zutun in den Sinn – hast Du den Blogbeitrag überhaupt gelesen oder hast Du Dir die Variante erzählen lassen, die Familie daraus verstanden hat? Lies es Dir bitte durch und blende mal einmal im Leben alles aus, was Dir die Familie erzählt hat, was nichts mit dem Beitrag zu tun hat.

Lass uns reden geschwärzt

Und warum dreht sich die Mutter dann um, wenn sie mich sieht? Siehe unterhalb:

Daumen drücken und hoffen, dass die eigene Mannschaft Tore schießt und die andere nicht, verhindert keinen fairen Sport und wenn das Spiel dann gelaufen ist und es wirklich so ist, dass der Gegner gewinnt, dann ist ja immer noch Zeit, den Italienern (oder wem auch immer) den Sieg zu gönnen. Man lebt Jugendlichen übrigens auch nicht vor, dass eine Jugendwartin ihre Protégés in den Himmel lobt und die Leistungen der anderen Reiterinnen kaum bemerkt – was ist daran fair? Lieblinge hat wahrscheinlich jeder Jugendwart, aber muss man das derart ausleben? Sich ohne Wissen der Familie dafür einsetzen, dass deren Kind in den Kader berufen wird… Falls es wirklich so wäre, wie Du glaubst, dass die 14jährige die bessere Reiterin ist: Hast Du vielleicht auch mal darüber nachgedacht, dass deren Aufnahme in den Kader dazu hätte führen können, dass Larissa aus dem Kader raus fliegt?

Man sollte Jugendlichen auch nicht vorleben, Konflikte in Facebook-Kommentaren auszuleben. Man sollte Jugendlichen auch nicht vorleben, wie eine Jugendwartin Mütter über deren Kinder „erpresst“, indem man eine Rauswurf aus der Quadrille androht, weil die Jugendwartin ihre Befangenheit schamlos auslebt und ihre Macht mißbraucht. Man nennt das übrigens Nötigung in einem besonders schweren Fall, wenn Du einmal Google bemühen möchtest: § 240 StGB

WA an Antje geschwärzt

Auf eine Antwort der Mutter warte ich noch heute

Im Übrigen wird von mir verlangt, dass ich auf das erst 14 Jahre alte Mädchen Rücksicht nehme, obwohl sich deren Mutter überhaupt keine Gedanken dazu macht, wie sehr sie ihrer eigenen Tochter schadet, wenn es die Runde macht, dass die Mutter sich derart herablassend über meine 19 jährige Tochter äußert. Es ist mir ein Rätsel, warum ich auf ein Kind Rücksicht nehmen soll, worauf noch nicht einmal die eigene Mutter und die offizielle Jugendwartin Rücksicht nehmen. Man stelle sich vor, der zukünftige Kaderchef kriegt mit, was hier abgegangen ist, dann hat das Kind für alle Zeiten die Chance auf einen Platz im Kader  verloren – wenn sich überhaupt noch jemand findet, diesen undankbaren Job „Kaderchef“ ehrenamtlich zu machen und nichts anderes habe ich geschrieben auf diese Ein-Stern-Bewertungen. Das ist schon deswegen keine Erpressung (Nötigung), weil ich kein Kaderchef bin und auf diese Entscheidung überhaupt keinen Einfluß habe und ich habe geschrieben, dass wir es in die Öffentlichkeit tragt, ich auch öffentlich antworte, nämlich hiermit.

06 geschwärztIrgendwie sieht Euer Shitstorm nämlich so gar nicht nach einem Versuch einer gütlichen Einigung aus, wenn diese Mutter zwar meine Whats App ignoriert (Screen oberhalb), aber dafür umgehend den ersten Vorsitzenden anruft, um ihm die ganze Geschichte „brühwarm“ zu erzählen und zeitgleich behauptet, dass sie Dich und die anderen Shitstormer aber nicht angerufen haben will: Du wurdest wahrscheinlich ganz „zufällig“ von jemand in dem Facebook-Beitrag markiert (Screen weiter unten). Jetzt schreibst du, dass „ihr ALLE zur Familie haltet“ (Screen unterhalb: „Eh ohne Witz .. und dann noch dieses Bizeps-Zeichen – wie arm)? Und das sogar, obwohl ihr gar nicht dabei wart, als die Mutter vor allen Leuten diese provozierende Bemerkung über mehrere Sitzreihen hinweg getätigt hat. Ich habe übrigens meinen Gedanken – auch nicht so gemeint – sollte da nicht gleiches Recht für beide Mütter gelten?

10299007_682370561830239_3452979297095101614_nDeswegen möchte auch ich Dir einen Rat geben: Du bist zwar eine parteiische, aber ansonsten sehr engagierte Jugendwartin und man vertraut Dir und redet Dir da nicht rein. Vielleicht vertraust Du auch einmal anderen: der Kaderchefin, der Bloggerin, dem Vorstand, denn andere Menschen wissen vielleicht auch dann, was sie tun, wenn Du oder diese Mutter es nicht auf Anhieb verstehen. Auch Deine Erklärung zum Horsemanship ist schlicht und ergreifend falsch, denn das ist nicht einfach nur: Seid-lieb-und-nett-zueinander, sondern ist ein Grundlagensystem, der Menschen- und Pferde-Ausbildung, zumal ich nicht von Horsemanship spreche, sondern von Natural Horsemanship, wo es zwar auch um die Beziehung zum Pferd geht, aber so wie es fürs Pferd natürlich ist, was man nicht mal eben in einem Facebook-Kommentar erklärt. Wie der Name schon sagt, umschreibt HORSE*MAN*SHIP aber nicht die Beziehung von Mensch zu Mensch, denn dann würde es ja MAN*MAN*SHIP heißen und wenn Larissa bemerkt, dass das Pferd angespannt ist und sie es bewusst nicht energisch vorwärts reitet, so repräsentiert sie damit genau das, was die EWU sein will: Pro Pferd. Aber selbst nach Deiner Definition war es weder Horsemanship noch Man*Man*Ship, was ihr für dieses Mädchen in Sachen Kader getan habt, denn das hat für Unfrieden bei den Jugendlichen gesorgt und nicht mein daraus resultierender Blogbeitrag ohne Namensnennung. Da Du aber Horsemanship als fairen Umgang von Mensch zu Mensch auslegst, dann pack dir mal ganz schnell an die eigene Nase.

Da uns Missgunst unterstellt wurde, möchten wir auch daran erinnern, dass wir eine Konkurrentin zwei Jahre lang mit zur German Open genommen haben, die im letzten Jahr einfach den zweiten Teil der Quali nicht bekam, weil sie immer wieder Pech hatte, und wir dann mit ihr extra nach Berlin gefahren waren, ihr dort unseren Lucky geliehen haben, damit sie die Quali bekommt: Sie wurde Erste!!! Erkenne bitte an, dass sie ohne uns und unseren Lucky nicht auf der GO 2016 gewesen wäre, weil wir ja so missgünstig sind:

Blogbeitrag: Eine gute und eine schlechte Nachricht

In der Hoffnung, dass wir doch noch eine Einigung finden, wo der Ruf ALLER Beteiligten wiederhergestellt wird, verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Nicola Steiner

Der umstrittene, aber witzig gemeinte Blogbeitrag ist unter http://www.12oaks-ranch.de/blog/september/ zu finden oder hier:

Dienstag morgen: The day after und immer noch traurig. Was ich gestern vergessen habe zu erzählen: Ich habe ja mal wieder vor mich hin gezaubert und habe das Gesetz der Anziehung auf Teufel komm raus bemüht, z.B. bei der Ranchriding, denke ich über eine andere Teilnehmerin aus einem anderen Landesverband, die richtig gut ist: „Du hast auch nicht immer Glück“ und genau dann hat sie eine Gangartunterbrechung. Ist ja gemein so zu denken, aber dann wollte ich das ausprobieren und habe gehofft, so Larissas Finale zu sichern. In 50 Prozent der Fälle hat das funktioniert: Reiterin kommt rein und dann habe ich so Vorhersagen getroffen: „Das Pferd dreht bestimmt nicht gut.“ „Der dicke Fehler kommt am Ende“ „Das geht bestimmt schon am Anfang in die Hose.“ Eigentlich sollte es nur ein kleines Gedanken-Spielchen sein, aber erstaunlicherweise ist bei über der Hälfte der Ritte genau das eingetroffen, was ich so vor mich hin gedacht habe. Hoppla.

Bei einer auch deswegen, weil eine Mutter etwas über Lucky gesagt hat, was mich sehr irritiert hat – so in der Art: „Bei Lucky war aber nachher auch die Luft raus. Das ist aber auch nichts für ein Pony auf der deutschen Meisterschaft“ Zwar ist das „Langsam“ genau der Punkt – das sagt ja auch der Trainer: Larissa hatte super Manöver, aber sie war zu langsam. Im Nachhinein wurde mir zugetragen, dass die sich beschwert haben sollen, dass ihre Tochter nicht im Kader ist (und Larissa und andere ja schon), was ja auch nur Hörensagen sein kann. Also dachte ich bei mir: „Hochmut kommt vor dem Fall und warte mal ab, wie bei Deiner Tochter gleich die Luft raus ist„, und dann habe ich da nicht mehr weiter drüber nachgedacht. Und – oh Schreck – dann war es das erste Mal, dass Larissa dieses Pferd besiegt hat. Ein Top-Reiner, der vom Profi-Trainer ausgebildet worden ist. Und dieses Toppferd war auf normalen Turnieren immer einen halben bis einen Punkt vor Larissa – dieses Mal war es aber sechs Punkte hinter ihr (also zwei, weil drei Richter).

Ich fand das schon erstaunlich bis erschreckend, was man mit Gedankenkraft so bewirken kann. (Lest auch die Beiträge Esoterik im Pferdesport und 3. Quali geholt durch Voodoozauber sowie Run auf Trophyendwertung: Erfolg kaputt gezaubert).

Warum aber hat es bei der anderen Hälfte der Ritte nicht geklappt? Ich habe ja bei jedem Reiter anderer Landesverbände irgendetwas „Gemeines“ gedacht (im Mittelalter wäre ich als Hexe verbrannt worden). Meine Erklärung, dass manche von meinen kleinen Gedankenspielen verschont blieben, ist: Diese Reiter haben einen so starken Glauben an sich selbst, dass man die gar nicht verzaubern kann – puuh das beruhigt mein Gewissen. Zum Glück wirkt das Gesetz der Anziehung für jeden – ob er daran glaubt oder nicht: Es reicht an sich selbst und sein Pferd zu glauben …. und es gut zu trainieren (und die Zucht, und, und, und …)

Na ja und Toppferde haben die Reiter der anderen Landesverbände ja nu auch: Da ist es nicht schwer, an sich und das Pferd zu glauben und neben Können auch das Gesetz der Anziehung mit ins Rennen zu schicken, was ja auch wirkt, wenn man nicht dran glaubt – ist ja ein Gesetz. Mit einem Pony ist es deutlich schwerer. an seine Chancen zu glauben, da fühlt man sich schnell ganz klein (im wahrsten Sinne des Wortes).

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Was ein Mustang Makeover mit Politik zu tun hat

000 zuerst bekämpfen sie dichIM KAMPF GEGEN DAS GUTE …

Nein, das ist kein Schreibfehler, denn es gibt nicht nur einen Kampf gegen das Böse, sondern die Bösen stecken auch eine Menge Energie darein, um das Gute zu bekämpfen. Ich persönlich erlebe das ja gerade selbst, wo ich nichts weiter getan habe, als kritisch aber wahrheitsgemäß über Events wie das Mustang Makeover oder Sendungen wie die VOX-Pferdeprofis zu berichten, weil ich nicht möchte, dass sich durch die hohe Reichweite Standards durchsetzen, die m.E. weder pferdegerecht noch anwendbar sind. Jetzt sollte man ja meinen, dass diese Kritik auf Sachebene auch mit Argumenten auf Sachebene beantwortet wird. Aber weit gefehlt. Es wird vielmehr versucht, den Kritiker einzuschüchtern und zu diskretitieren, wie ich bereits in den Satiren:

Das Grundgesetz – brauchen wir das noch?

Von Doppelmoral, ein Gedicht mir zu Ehren und Bernd Hackl Kinder bedroht

dargelegt habe.

Tröstlich ist da ja schon fast, dass ein Zirkustrainer, der Peter Pfister dafür kritisiert hat, dass er durch falsches Training den Tod eines Pferdes verursacht hat, genau dasselbe erleben muss, indem ihm sinngemäß nachgesagt wird: „Der Trainer stalkt mich, weil er mich anhimmelt und ich ihn abgelehnt hat und jetzt will er meinen Ruf ruinieren“ (Quelle: Mein-Pferd-Interview). Den Fall an sich könnt ihr HIER nachlesen:

Wie ein Pferd zu Tode kam, weil es Fußlonge und Kompliment verweigerte

Ähnliche Masche wie bei mir in Bezug auf meine Kritik an den VOX-Pferdeprofis: Man versucht den Ruf des Kritikers zu ruinieren, indem Gerüchte über Straftaten in die Welt gesetzt werden oder indem man in der Vergangenheit wühlt, um den Gegner unglaubwürdig zu machen. Immer, wenn ich eine Satire wie die obige oder einen Beitrag aus den Themenmonaten Mustang Makeover oder VOX-Pferdeprofis auf Facebook teile, sehe ich mich mit einer Art Facebook-Mafia konfrontiert, die meines Erachtens vor wenig zurück schreckt: Sie bewerten meine Seiten negativ, sie erfinden Dinge und wenn sie es nicht erfinden, machen sie aus einer harmlosen Begegebenheit ein Riesendrama. Bei all dem Wühlen in meiner Vergangenheit hat jemand herausgefunden, dass wir mal beim Rodeo Natural-Horsemanship-Demos oder Zirkusauftritte im Vorprogramm gemacht haben, was ja an sich nichts Schlimmes ist, weil beim Rodeo hier in Deutschland immer Amtsveterinäre zugegen sind und ein Tier, das nur geringste Stresssymptome hat für die Show gar nicht erst zugelassen wird (gab es eigentlich beim Mustang Makeover keine Amtsveterinäre? Hier waren fast alle Pferde mehr oder minder gestresst – HIER nachzulesen). Mir wurde wegen der kritischen Berichterstattung über die VOX-Pferdeprofis vorgeworfen, ich hätte mit unseren Auftritten (die ich gar nicht verheimliche, weil es nichts zu verheimlichen gibt) Tierquälerei unterstützt, weil angeblich den Rodeo-Pferden mit dem Flankengurt Geschlechtsteile abgequetscht würden. Dieser Flankengurt war in Deutschland jahrelang verboten, bis vor Gericht bewiesen wurde, dass das Abquetschen von Geschlechtsteilen anatomisch gar nicht möglich ist (HIER seht ihr Fotos und Videos von unseren Auftritten bei Rodeo America). Auch meine Youtube-Kanäle freuen sich über die Extra-Aufmerksamkeit, aber was die Verteidiger von MMO und VOX-Profis da sehen, ist schon recht abenteuerlich. Hier wurde – möglicherweise aufgrund des Teaserfotos – behauptet, ich hätte versucht, ein Pferd umzuwerfen, dabei halte ich nur den Druck aufrecht, während ich in die Kamera erkläre, was ich tue:

Da das hier ein politischer Blog ist, stellt sich nun die Frage, was das alles eigentlich mit Politik zu tun hat? Das kann ich Euch sagen:

Auch in der Politik werden die Massen mit unwahren Behauptungen an der Nase herumgeführt mit dem einzigen Zweck den eigenen Geldbeutel zu füllen und mit den Grünen passiert genau dasselbe wie mir, wenn sie genau das anprangern. Es wird Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um die Kritiker in Misskredit zu bringen: Es gibt keinerlei inhaltliche Diskussion über das Wahlprogramm, sondern es wird mit allen Mitteln versucht, die Grünen unglaubwürdig zu machen. Oft genug werden auch Tatsachen verdreht, wenn behauptet wird, die Grünen wollten den Leuten vorschreiben, was sie essen sollen. So ein Quatsch, wo es doch nur um die Abschaffung der Massentierhaltung geht. Ich war vor zwei Wochen auf einer Wahlparty der Grünen und stellt Euch vor: Es gab auch Fleisch (aus artgerechter Haltung natürlich).

Die Grünen sind unbequem, decken vieles auf, was ist, aber nicht sein dürfte und haben eigentlich genau das Wahlprogramm, das sich die meisten Menschen wünschen: Artgerechte Haltung von Nutztieren, soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz, Umverteilung des Bruttoinlandprodukts und haben gute Ideen, um zu verhindern, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Die Mutter aller Probleme ist ja, dass die Bundesregierung, den Kommunen und Kreisen nicht das Geld zur Verfügung stellt, das sie brauchen würden, um ihre Pflichtaufgaben zu decken, so dass sie verzweifelt versuchen, Gelder einzusparen (Jobcenter kürzen den Ärmsten der Armen das Geld und zwar gesetzeswidrig) oder das fehlende Geld auf Biegen und Brechen einzunehmen (nur mal ein Beispiel für Pferdeleute: die Pferdesteuer kommt ja nicht von ungefähr).

luge-vom-sozialstaat-bildInhaltlich ist es unglaublich, dass ein so hoher Prozentsatz der Wähler Parteien wählt, die mit unwahren Parolen wie „Es ging uns noch nie so gut“ auf Stimmenfang gehen, obwohl sie in Wirklichkeit durch diesen oder jenen Bonus dafür sorgen, dass ein Manager im Jahr drei Millionen (!!!) Euro verdient, wogegen andere offiziell mit 5.000 Euro IM JAHR auskommen müssen, die in Wirklichkeit oft genug auf 0,0 heruntersanktioniert werden, wie z.B. in meinem Buch „Die Lüge vom Sozialstaat“ nachzulesen.

Warum halten so viele Leute diese Parteien dennoch für glaubwürdig? Warum glauben die Wähler, dass eben nicht mehr Geld für Schulen, Behinderte und Umweltschutz ausgegeben werden könnte, wo zeitgleich Millionen und Abermillionen in die Rüstung gesteckt wird? Die ehemalige Arbeitsministerin Ursula von der Leyen hat damals eine regelrechte Hatz gegen selbstständige Hartz-IV-Aufstocker iniitiert und wurde später Verteidigungsministerin. Dort hat sie dafür gesorgt, dass Panzer verschrottet wurden. Das nannte man damals Abrüstung. Es dauerte nicht lange, bis auffiel, dass die Bundeswehr ja jetzt gar keine Panzer mehr besitzt, also wurden für teuer Geld neue angeschafft – ob das von langer Hand vorbereitet wurde, weil wir ja mehr von Konzernen als von Politikern regiert werden? Für den Politiker macht das Subventionieren von Konzernen durchaus Sinn, denn er muss ja für die Zeit vorsorgen, in der er nicht mehr Politiker ist. (ist übrigens ein Beispiel von vielen)

Da kommen praktischerweise zwei Dinge zusammen: Erstens wird ihm für die Zeit danach der Manager- bzw. Aufsichtsratsposten angeboten, wenn er bestimmte konzernfreundliche Entscheidungen trifft; zweitens kann er durch die Verabschiedung bestimmter Gesetze dafür sorgen, dass er dann in Zukunft ebenfalls gut verdient.

Wie kann es sein, dass wir Wähler solche kostspieligen Schildbürgerstreiche dulden und zeitgleich zusehen, wie unsere Landsleute in großer Not leben? Ich sage Euch auch das: Es fallen einfach unendlich viele Menschen auf diese Propaganda herein und ich frage mich, ob dass die gleichen Leute sind, die glauben, dass das Mustang Makeover irgendetwas mit Tierschutz zu tun hat und es nur ein dummer Zufall ist, dass der Veranstalter einen Deckhengst besitzt und durch dieses Event Jahr für Jahr (Zucht-)Stuten einführt, die für Mustang-Nachzuchten sorgen. Inwiefern das den Mustangs in den USA hilft, wird mir immer ein Rästel bleiben, genau wie, dass das Geld nicht den US-Organisationen gespendet wird, sondern dem Verein des Veranstalters – ein Schelm, der Böses dabei denkt. Wusstet ihr eigentlich, dass die Mustang-Nachzuchten mittlerweile in unseren Tierheimen landen? Falls nicht: Einfach mal beim Tierheim Viersen nachfragen.

Ich weiß, dass jeden Tag ein Dummer aufsteht, der kritiklos all das schluckt, aber ich hoffe, das irgendwann so viele Kluge ebenfalls aufstehen und durch Bloggen, Youtube-Videos und das richtige Kreuz auf dem Wahlzettel klipp und klar sagen:

Wir lassen uns nicht mehr für dumm verkaufen

Ein paar gut recherchierte Fakten findet ihr in diesem Blogbeitrag – ein Buchtipp von einem Chefredakteur. Was er schreibt, MUSS man einfach wissen, bevor man sein Kreuzchen setzt:

Von Doppelmoral, ein Gedicht mir zu Ehren & Bernd Hackls Kinder bedroht

Im letzten Monat habe ich ein satirisches Plädoyer geschrieben, nachdem das Grundgesetz abgeschafft gehört, weil es keiner mehr haben will (including : Nicola-Steiner-Bullshit-Bingo)HIER nachzulesen – und heute kommt der Tragöde zweiter Teil:

Wenn wir nun einmal dran sind, lasst uns Nägel mit Köpfen machen und Journalismus und Presse auch komplett abschaffen. Kann weg, braucht keiner mehr, denn es gibt ja heutzutage selbsternannte Facebook- & Youtube-Experten, die finden dass der Journalismus als vierte Gewalt im Staat ausgedient hat. Kontrollfunktion der Presse – was soll das denn sein? Wenn der Presse was nicht gefällt, soll sie doch einfach mit dem Allerwertesten zuhause bleiben. Wusstet ihr eigentlich, dass die Berufsbezeichnung „Journalist“ nicht geschützt ist? Jeder darf sich Journalist nennen und damit auch diese Kontrollfunktion der Presse wahr nehmen – im Sinne der Pferde, im Sinne der Verbraucher. Aber auch unter den Verbrauchern sind nicht alle gleich, denn man darf alles und jeden kritisieren, aber doch bitte keine Leute des gleichen Berufsstandes, denn der Grundsatz „Kollegenschelte“, bei dem die einen Krähen den anderen keine Augen auskratzen dürfen, wiegt viel schwerer als jegliches Gesetzbuch (es sei denn Bernd Hackl, Sandra Schneider oder der Veranstalter des Mustang Makeover kritisieren den Rest der Reiterwelt in Grund und Boden – dann ist es genau andersherum). Das wurde mir neulich von einer anderen Bloggerin erklärt, die selbst sowohl VOX-Pferdeprofis als auch Mustang Makeover kritisiert hat. Aber wenn zwei dasselbe machen, dann ist es noch lange nicht dasselbe. Sie wäre ja keine Trainerin – die darf das, bei mir ist es Kollegenschelte: ich darf das nicht. Ja, nee … iss klar.

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Das Grundgesetz – brauchen wir das noch oder kann das weg?

Satire DefinitionAlso, ich denke ja, das kann weg. Das will ja keiner mehr, wenn man sich so die Diskussionen auf Facebook oder die Kommentare unter Youtube-Videos anschaut. Als ich jung war, gab es ein Phänomen, das sich Diskussion nannte. Person A sagt, finde ich doof, weil .. und Person B behauptete das Gegenteil, weil … – landläufig Sachargumente genannt. Sowas Überflüssiges kann auch weg, weil zeitaufwendig. Da muss man sich ja erst mal informieren, bevor man den Rand aufreißt – Gott bewahre. Wer es aber heutzutage wagt, sich tatsächlich zu informieren und sich anhand dieser Informationen eine Meinung zu bilden, der wird virtuell gesteinigt oder auf den Facebook-Scheiterhaufen gezerrt. Ich zum Beispiel bin ja der Meinung, die VOX-Pferdeprofis taugen nichts als Pferdetrainer, zumal da oft genug die Pferde dann doch verkauft werden müssen, weil die Besitzer trotz monatelanger „Therapie“ immer noch nicht klar kommen oder das ursprüngliche Problem gar nicht erst gelöst wurde. Das spreche ich nicht nur frank und frei aus, sondern kann es auch anhand der Sendung belegen, aber das interessiert die Youtube- und Facebook-Inquisitoren nicht, denn die können hellsehen, aber sowas von. „Du bist ja nur neidisch„, ist das Totschlagargument Nr. 1 knapp gefolgt von: „Du hast ja persönlich was gegen den Bernd und willst den nur fertig machen. Das ist psychologisch erwiesen.“

Das Naheliegendste, dass ich ihn deswegen kritisiere, weil er im TV m.E. einfach nur einen schlechten Job am Pferd macht, interessiert die Social-Media-Inquisition einen feuchten Kehricht. Meine Sachargumente werden somit geflissentlich ignoriert oder diffamiert von Leuten, die sagen: „Ich gucke die Sendung ja nicht, aber …“. Also, ich schaue die Sendung sehr wohl und kann das deswegen auch beurteilen, was uns da an Mumpitz gezeigt wird. Daran würde auch die Behauptung der Fans nichts ändern, dass die VOX-Profis ganz toll arbeiten, sobald einer die Kamera ausschaltet. Denn aufgrund einer Sendung kann man ja nicht den Menschen bewerten. Nö, kann man wirklich nicht, will man aber auch gar nicht, denn man beurteilt ja explizit die Sendung samt Darstellern und die sind selbst Schuld, wenn sie immer das Schlechteste ihrer Arbeit im TV zeigen.

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Was ein Mustang Makeover mit Hundekacke & Katzenbabys zu tun hat

00 12442894_1085895688109603_1795484268_nAls unsere Hündin Lucy ausgerechnet am Ostersonntag in Nachbars Garten gekackt hat, wo die Kinder gerade Eier suchen wollten, war das echt peinlich. Wir entschuldigten uns etwa 100 Mal, aber als die Dame sagte, es wäre nicht das 1. Mal gewesen und ich erwiderte, sie solle doch beim nächsten Mal sofort Bescheid sagen, ich würde es sofort weg machen, sagte sie, dass Hunde an die Leine gehören. Na ja, sie hat auf den ersten Blick Recht – laut Gesetz darf man seinen Hund auch dann nicht im Dorf laufen lassen, wenn man einen Reiterhof hat und wir passen seitdem höllisch auf ….. aber mir ist halt gerade danach philosophisch zu werden.

Zwar ist der Garten Eigentum der Nachbarin, aber seit wann eigentlich? Sie hat es mal gekauft, aber von wem? Irgendwann hat doch dieses Stückchen Land mal niemanden gehört, bis irgend ein findiger Mensch auf die Idee kam, es in Besitz zu nehmen (quasi beschlagnahmen) und Geld dafür zu verlangen. Das Ende vom Lied ist, dass der Hund keinen Lebensraum mehr hat – außer an der Leine. Auch im Wald nur dann, wenn er auf einen Menschen hört und zwar aufs Wort. Jetzt ist der Hund ja auch eine menschliche Züchtung und es müsste hier ja um den Lebensraum des Wolfes gehen, der diesem aber erst recht vorenthalten wird. Mir wurde neulich in einer Diskussion geschrieben, dass man „Grün“ als Weidehalter ja nicht wählen könnte, denn die sind ja dagegen, dass der Wolf abgeschossen wird. Beim Thema Wolf bin ich grün wie ein Marsmännchen, was aber nicht heißt, dass Weidetierhalter im Stich gelassen werden sollen, denn es sind ja Kompromisse denkbar. Die Bundesregierung lässt ja leider Kommunen und Länder gerne am ausgestrecktem Arm verhungern (kann aber auf Vermögens- und Reichensteuer gut und gerne verzichten – wir haben’s ja – Details HIER), so dass die Länder den Weidebesitzern kein Geld geben können, um wolfssichere Zäune zu bauen.

Wir haben ja in Deutschland gerade ein Mustang Makeover, worüber ich mich schon ein wenig echauffiert hatte, weil sie schreiben, sie wären eine Alternative zum regulären Turniersport. Stellt Euch vor: Die garantieren jetzt schon, dass kein Pferd die Augen aufreißt und auch kein Pferdekopf hinter die Senkrechte gerät. Mutig, mutig, dieser Blick in die Glaskugel – zumal die Teilnehmer willkürlich nach Bekanntheitsgrad ausgesucht wurden und so sogar umstrittene Trainer wie Bernd Hackl und Sandra Schneider mit von der Partie sind. Darüber habe ich mich im folgenden Video ausgelassen – in diesem Beitrag geht es aber nach der Werbung .. pardon dem Video … darum, dass der Mensch sich anmaßt, Tierarten einfach auszurotten, weil für die Gattung Mensch die Welt anscheinend nicht genug ist.

Bei den Mustangs ist es ja nicht wirklich das Problem, dass die sich zu sehr vermehren und deswegen das Futter nicht ausreicht (warum füttern die eigentlich keine Papayakerne? Damit wären die Mustangs unfruchtbar und sogar gleich entwurmt). Die Wahrheit ist, dass man die Mustangs  – wie damals bei den Indianern – in Reservate gesteckt hat und die werden halt kleiner, weil das Mustang-Land an Rinderbarone verpachtet wird …. auf sein Täglich-Fleisch will der Mensch ja auf keinenFall verzichten. Fürs Täglich-Fleisch werden in Südamerika nicht nur Tiere ausgerottet, sondern sogar Menschen erschossen, weil man auch ihnen das Land genommen hat, um Soja für unsere Nutztiere anzubauen und wehe, die südamerikanischen Bauern wehren sich, dann hagelt es Bleikugeln.

Es gibt aber auch Leute, die sich für menschliches Leid nicht sonderlich interessieren, aber auf die Barrikaden gehen, wenn jemand es wagt, gegenüber dem Haustier „Pferd“ ein lautes Wort zu äußern oder gar einen Klaps zu geben. Tier ist aber auch nicht gleich Tier. Denn über Schweine und Geflügel, die unter jämmerlichen Bedingungen leben, damit wir unser Täglich-Fleisch bekommen, wird genauso wenig gesprochen wie über erschossene Menschen in Brasilien. Hauptsache der Rubel rollt – weltweit.

In meinem vorletzten Blogbeitrag ZUKUNFT STATT ZOCKEN habe ich ja gezeigt, wie sehr der Kapitalismus unsere Zukunft gefährdet. Die Politiker scheinen nur Marionetten der Konzerne zu sein und abgesehen vom menschlichen Alles-Meins, werden auch wir Nicht-Politiker wahrscheinlich mehr von Konzernen und Verbänden manipuliert als uns bewusst ist. Wir ekeln uns vor Hundehaufen, aber Plastikflaschen, chemische Medikamente und Junk-Food lassen uns kalt – die Werbung lässt grüßen. Bei unseren Haustieren regiert die Angst: Angst vor Krankheit, Angst vor Würmern, Angst vorm Tod und nicht zuletzt Angst vor sozialer Ächtung, wenn wir den Mainstream „Entwurmen auf Verdacht & Impfen jedes Jahr“ hinterfragen. Aber niemand wird sozial geächtet, wenn er den wilden Tieren keinen Platz auf der Welt lässt…  außer vielleicht in Afrika, aber da werden die Elefanten ja von Wilderen erschossen – Afrika ist also auch keine Lösung. In Zoos sollen sie aber auch nicht leben und falls doch, dann doch bitte ohne unmittelbaren Kontakt zu Menschen. Denn wer Elefanten Zirkustricks beibringt, ist auch ein Tierquäler, denn das ist ja Gewalt (dass Peta das Video schneller laufen lässt, damit es nach Prügeln aussieht, interessiert nicht – Link unterhalb). Peta ist ein tolles Stichwort in Sachen Tierschutz, denn die sammeln jede Menge Spenden, die irgendwie aber nicht dafür sorgen, dass Tiere einen Lebensraum haben, sondern eher in die Verwaltung fließen (das kennen wir ja bereits vom JobcenterHIER nachzulesen)

www.gerati.de/2017/04/12/elefanten-tierqualvideo-von-peta-entpuppt-sich-als-luege/ (bezieht sich auf ein Originalvideo des SWR – das muss man leider etwas suchen)

Wilde Tiere sind in unserer modernen, weltoffenen Demokratie offensichtlich nicht vorgesehen: Weder der Wolf noch die Mustangs, denen übrigens nicht geholfen ist, wenn wir für ein Heidengeld einige wenige nach Deutschland holen. Denn damit unterstützen wird das System, in dem der Mensch die ganze Welt beschlagnahmt und zu rein menschlichen Eigentum erklärt. So richtig sinnfrei wird es, wenn Mustangstuten nach Deutschland geholt werden möglicherweise mit der Folge, dass deutsche Mustangs gezüchtet werden, was im Grunde gar nicht geht, denn wörtlich heißt Mustang „wild lebendes Pferd“: Die Nachzuchten wären dann ja noch nicht einmal mehr frei geboren. Der Veranstalter besitzt einen Hengst – importiert hat er ausschließlich Stuten. Ihr kennt ja den Schelm, der Böses denkt, aber in Wirklichkeit hatte der Veranstalter keine Wahl, denn Washington ist Schuld, die einfach keine männlichen Tiere übern Teich schicken wollten bzw. 11,5 Prozent Zoll auf den Verkaufspreis verlangt wird – bei 200 Euro stolze 23 Euro mehr pro Pferd – mal 17 … muss ich gar nicht erst ausrechnen. Das wäre nicht zumutbar gewesen, hätte der Veranstalter Wallache eingeführt – keine Frage. (Nachtrag: Transportkosten werden offenbar doch verzollt  – siehe Links unten. Sorry für den Fehler)

IMG-20150707-WA0002Wir haben ja das Glück gehabt, dass wir eine Glückskatze als Stallkatze haben – irgendwo auf einem Bauernhof geboren – Vater unbekannt. Glückskatzen bringen nicht nur Glück, sie sind auch selten und sehr hübsch, aber eben keine Rassekatzen – pfui. Und als unsere Noisy neulich Babys bekam, bin ich aus einer Katzen-Facebook-Gruppe geflogen und wurde wegen Tierquälerei „verurteilt“, weil ich der schändlichen Meinung bin, dass jedes weibliche Tier einmal im Leben Mutter sein darf. Das sei Vermenschlichung wurde mir im Brustton der Entrüstung vorgeworfen. Ich habe zwar mal in Biologie gelernt, dass eines der wichtigsten Bedürfnisse von Tieren die Arterhaltung ist, aber was weiß denn ich schon? Ich bin ja eh herzlos, weil ich kein Tier aus dem Tierheim hole.

Warum sollte ich auch – geht es den Tieren in deutschen Tierheimen wirklich so schlecht? Falls ja, war wohl mal wieder der Staat zu geizig, der sich ja nicht um alles kümmern kann und zu beschäftigt damit ist, Managern, die eh schon ein Heidengeld verdienen auch noch den einen oder anderen staatlichen Bonus zuzuschustern. Um die schnöden Probleme des kleinen Mannes möge sich der kleine Mann doch bitte selbst kümmern, denn der Staat hat ja kein Geld –  zumindest nicht für die Belange der Geringverdiener und schon gar nicht fürs Tier – dann schon eher für die Besitzer von Tierzuchtfabriken, denen es so furchtbar schlecht geht, dass sie die landwirtschaftlichen Subventionen auch dann einstreichen müssen, wenn sie eigentlich für den Bauern von nebenan gedacht waren. Ausgaben für die Rüstungsindustrie sind ja wichtiger, als Geld für Tierheime auszugeben. Und wenn man diese so gestalten möchte, dass Tiere dort in Kleingruppen einen schönen Lebensabend genießen, dann suche sich der geneigte Bürger einen Sponsor, denn die Politik kann sich wohlgemerkt nicht um alles kümmern. Das sagte ich zwar oben schon, aber das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Ich persönlich hätte ja gedacht, dass sich die Politik nicht nur um alles, sondern sogar um alle kümmern MUSS, denn weswegen haben wir sie denn sonst gewählt, wenn wir uns am Ende doch wieder selbst um alles kümmern müssen, während sich die Politik darum kümmert, dass sich Manager eine goldene Nase verdienen (HIER nachzulesen)? In Sachen Massentierhaltung ist die Regierung ja auch fein raus: Wir können doch alle vegan werden, wenn uns die für Tiere entwürdigende Fleischherstellung nicht passt.

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Shorty, der rot-weiße Kater bleibt bei uns. Die anderen sind vergeben. Lilli ist schwarz-weiß.

Aber wisst ihr, was richtig verwerflich ist? Wenn unsere Stallkatze sich einen Lover sucht – das geht ja mal gar nicht: „Die armen Kätzchen“, heißt es dann im Internet. Dass uns die Leute wegen unserer Babykatzen quasi die Türe einrennen, weil sie lieber eine Bauernhofkatze als eine Gezüchtete haben wollen, kann ja nun mal gar nicht toleriert werden. Denn Bauernhofkatzen-Frauchen sind Vermehrer – ausnahmslos. Die guten und verantwortungsbewussten Menschen sind die, die den Genpool für sich selbst beschlagnahmt haben auf dass in Kuhställen und auf Reiterhöfen künftig Britisch Kurzhaar, Perser, Siam und Co die Mäuse jagen – vorausgesetzt, der Jagdinstinkt wurde nicht weg gezüchtet. Aber selbst wenn. Der Züchter kann machen, was er will – es war richtig. Der hat ja jede Menge Untersuchungen an den Zuchttieren vollzogen, um Erbkrankheiten auszuschließen. Auch so eine neue Mode: Wenn ein Tier schwanger wird, dann aber bitte unter menschlichem Kontrollzwang.

Bei der stinknormalen Bauernhofkatze braucht es die Untersuchung nicht, da löst das die Natur, hat Darwin ja mal behauptet, aber was weiß denn der schon? Der ist auch ein Tierquäler, der skandalöse Meinungen vertritt, z.B. dass der Tod zum Leben dazu gehört oder so. So etwas Ähnliches habe ich auf Facebook ja auch geschrieben – so zwischen virtueller Steinigung und Kreuzigung. Ursprünglich wären es nämlich vier kleine Kätzchen gewesen, eins hatte eine Deformation am Kopf und hat die Geburt nicht überlebt. Das war dann endgültig ein Grund, den virtuellen Scheiterhaufen anzuzünden, denn jetzt ist der Beweis erbracht: Ich bin dem Tatbestand überführt, ein verantwortungsloser Vermehrer zu sein. Wenn der Strafverteidiger sich meldet, um zu erwähnen, dass wir einmal in 20 Jahren Katzenbabys haben und danach die Mutterkatze kastrieren, interessiert das genauso wenig wie damals zu Zeiten der Inquisition.

Würde das jeder so machen mit den Mutterfreuden-wenigstens-einmal-im-Leben, hätten wir keinen Katzenüberschuß. By the way: Was ist eigentlich mit dem Menschenüberschuß auf der Erde? Statt dem Bevölkerungswachstum durch Erschießen Einhalt zu gebieten, wie für Wolf und Katze gefordert, könnten da ja auch Papaya-Kerne helfen wie potentiell bei den Mustangs und selbst der Bauer, der seiner Mäusefänger nicht habhaft werden kann, kriegt vielleicht Papayakerne ins Futter geschmuggelt – es sei denn das kriegt ein Pharmakonzern mit. Die zahlen dann eine Studie und danach ist dann wissenschaftlich erwiesen, dass man sich über Jahrtausende geirrt hat: Papaya war noch nie empfängnisverhütend, gegen Würmer hat es auch noch nie geholfen und Papaya wird dann bestimmt als brandgefährlich erforscht im Gegensatz zur völlig harmlosen Chemie – welches Jahr schreiben wir noch gleich? 1984?

Aber wer braucht schon wilde Tiere, wenn man sich welche züchten kann, die dann alle gleich aussehen: Tiere in Uniform – allerliebst. Außer in Afrika, aber auch da befürchte ist, dass die letzten wilden Tiere auf der Welt ebenfalls bald der Zucht geopfert werden – vielleicht Kurzhalsgiraffen oder Bonsai-Elefanten. Und die Züchter sind dann wahrscheinlich genauso gut organisiert wie die Pharmakonzerne, nur dass es dann Zuchtverbände sind – und wenn man es oft genug wiederholt und auf Facebook geschickt Trolle platziert, glaubt irgendwann auch der letzte Depp, dass die Zucht nur einer Sache dient: Dem Tierwohl – ist wie beim Mustang Makeover. Da geht es auch nur und ausschließlich um Tierschutz und so gar nicht um den schnöden Mammon – wer was anderes behauptet, hat automatisch gegen irgendeine selbst geschaffene Netiquette der Doppelmoral verstossen. Aber genau wie beim Mustang Makeover einige tolle Trainer mitmachen, gibt es auch beim handelsüblichen Tierzüchter die Guten und die schwarzen Schafe.

Die Prozentzahlen von Schwarz-Weiß-graumeliert kann ich zwar nicht beurteilen, aber dass dieses menschliche Einwirken mit gelegentlicher Inzucht nicht ausschließlich dem Tierwohl dient, das konnte ich herausfinden. Ich habe nämlich kurzerhand eine Tierärztin gefragt bzw. gleich zwei. Das waren die falschen Quellen erfuhr ich von den Facebook-Inquisitoren, denn diese inkompetenten Tierärztinnen hatten doch wirklich die Dreistigkeit unisono zu sagen, dass Zuchtkatzen wie z.B. Europäisch Kurzhaar ständig was am Herzen haben und viel anfälliger sind als die stinknormale Stallkatze, die meines Erachtens vom Aussterben bedroht ist, weil es bald auf dieser Welt wohl nichts mehr gibt, was nicht vom Menschen kontrolliert wird. Und wer das Märchen glaubt, dass es bei Zuchtkatzen keine Fehlbildungen oder Mißgeburten gibt, der glaubt wahrscheinlich auch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen.

Aber jetzt zum Schluß dann doch mal todernst. Ich wähle Grün und es ist mir schnurzpiepegal, wenn die Grünen im Moment aufgrund ihrer Menschlichkeit vom Egoismus der Wähler und der Skrupellosigkeit der Machhabenden regelrecht überrollt werden und an Ansehen verloren haben. Warum? Weil ich Natural Horsemanshiplerin mit Leib und Seele bin und an Pat Parellis Motto in allen Lebensbereichen glaube:

„Keep it natural“

Und überall da, wo dieses Motto nicht greift, sollte man mal darüber nachdenken, ob die Flüchtlingskrise nicht von uns hausgemacht ist, weil wir nämlich schon vor Jahrhunderten die Welt beschlagnahmt haben. Kolonien genannt und dann mit dem Finger auf der Landkarte schnurgerade Grenzen zu ziehen, das schafft Minderheiten und die werden ja gerne unterdrückt und dann knallt es: Landläufig Krieg genannt.

Und noch ein Wort zur Inklusion. Meine Kinder sind auf einer Inklusionsschule und auch wenn das Geld hinten und vorne nicht reicht, weil die Bundesregierung gut im Aufgaben verteilen ist, aber das zugehörige Geld nicht oder nur unzureichend rausrückt, sind die vielen tollen Inklusionsmodelle angeblich nicht umsetzbar: Einzelbetreuungen, Rückzugsräume und, und, und. Die unzähligen Möglichkeiten der Schulen ohne Ausgrenzung hat mir mein Sohn Janik erklärt, der ja auch hier im Blog schon etwas geschrieben hat – HIER zu finden: Das unfreiwillige Abenteuerbad, in dem lustige politische Schildbürger ihr Unwesen treiben.

luge-vom-sozialstaat-bildWer meine Texte kennt, der weiß mittlerweile ja, dass Satiren nicht immer lustig sind, ich meine Texte gerne so nenne, weil ich dann das Recht habe zu übertreiben, zu ironisieren und zu verspotten. Deswegen hier noch mal mein Lieblingslink:

http://sarkasmus-ironie-zynismus.de/merkmale-der-satire/

Es gibt von mir aber auch eine Satire, die tatsächlich sogar lustig ist, aber das ist ein Buch – alles andere sind Pferdebücher, die ebenfalls obigen Keep-it-natural-Motto folgen.

http://www.12oaks-ranch.de/buchtipps/

Ach übrigens hatte ich das Mustang Makeover um Stellungnahme gebeten, aber wir konnten uns über schriftlich oder telefonisch nicht ganz einig werden. Was nicht ist, kann aber noch werden. Bis dahin könnt ihr meine 25 Fragen an den MMO lesen und zwar HIER

Transportkosten werden offenbar doch verzollt  – hier die Links. Sorry für den Fehler:

http://gklatte.de/import/ & www.pferdespiegel.com/pferdespiegel-serie/pferdeimport/

Zukunft statt Zocken – eine Rezension über spannende, politische Fakten

Die Erde hat genug für jedermann, aber nicht für jedermanns Gier“ (Mahatma Gandhi)

Da ist mir ja die Tage die Hutschnur hochgegangen, als ich auf einem Wahlplakat der FDP gelesen haben: „Rot-Grüne Politik ist Wirtschafts-Sabotage.“ Ja, glaube ich es denn. Ich bin ja wirklich freiheitsliebend, aber wenn die Freiheit von Einzelnen dazu führt, dass Massen regelrecht notleiden, dann sind wir zurück im Mittelalter, wo der Adel alles hatte und das gemeine Volk nichts. Wer weiß – vielleicht haben wir uns gegenüber dem Mittelalter ja sogar verschlechtert.

Zukunft statt Zocken Cover

Mit Klick aufs Bild zum Shop (Publik-Forum-ISBN: 978-3880952539)

Nach dem Buch „Zukunft statt Zocken“ von Wolfgang Kessler, von Beruf Wirtschaftsexperte und Chefredakteur, leben „13 Millionen Bundesbürger in prekären Verhältnissen“ und die Zahl der Menschen, die auf die Tafeln angewiesen sind, hatte sich schon 2013 verdreifacht. Da gab es noch keine Flüchtlingsströme, die uns angeblich das Geld wegnehmen. Und sind es wirklich die Flüchtlinge Schuld, dass für die eigenen Leute kein Geld da ist, um ihnen ein menschenwürdiges Leben zu gewährleisten? Kann eigentlich nicht sein, denn Kessler schreibt: „Gleichzeitig hat sich das Nettovermögen der Deutschen in den vergangenen 20 Jahren von 4.600 auf 10.000 Milliarden verdoppelt.“ Damit müsste also jeder Deutsche 80.000 Euro auf dem Konto haben, also ich habe das nicht – ihr vielleicht? Wohl kaum, weil zehn Prozent der Haushalte 60 Prozent des Gesamtvermögens besitzen. „Die untere Hälfte der Gesellschaft teilt sich ein Prozent“, bringt Kessler es auf den Punkt. „Diese Entwicklung ist Folge eines marktradikalen Denkens.“ Uns wird vorgegaukelt, dass der Tüchtige sich seine Reichtümer redlich verdient hat, wogegen der Faule sich in der sozialen Hängematte ausruht (die es schon lange nicht mehr gibt, wie ihr HIER nachlesen könnt).

Habt ihr gewusst, das unter Helmut Kohl der Spitzensteuersatz noch bei 53 Prozent lag, bei Merkel sind es nur noch 42 Prozent und die Vermögenssteuer gibt es nicht mehr, deckt Kessler auf. „Vor 25 Jahren hat ein Spitzenmanager das 14-fache eines Durchschnittsbürgers erhalten, heute ist es das 70-fache.“

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Von Schildbürgerstreichen und dem unfreiwilligen Abenteuerschwimmbad

EIN SATIRISCHER KOMMENTAR VON JANIK STEINER

RücksIn der Sonne liegen, ein leckeres Eis essen, mit Freunden an der frischen Luft was unternehmen und zwischendrin ins nächste Becken springen, um sich abzukühlen. Herrlich! So schmeckt der bergische Sommer, doch auch zur schlechten Jahreszeit wollen wir ins angenehme Nass springen. Die nächste Talsperre will uns da leider nicht dienen, da sie schlicht und einfach so zugefroren ist. Man müsste lebensmüde sein, wenn man einen Köpper mitten auf die Eisplatte wagt. Dann doch lieber ins überdachte Schwimmbad – doch ist das wirklich sicherer oder riskiert man auch hier Kopf und Kragen?

Ob Schulklassen, Schwimmsportler oder Vereinsschwimmer, wer auf Sicherheit setzt sollte zumindest im oberbergischen Wiehl auf besser Wetter warten. Brandneu und brandgefährlich zeigt sich die ,,Wiehler Wasser Welt“ mit Halle trotz vierbahniger 25 Meter Schwimmbahn, Nichtschwimmerbecken, Planschbecken, Außenbereich mit noch einem Schwimmbecken und dazugehöriger Rutsche sowie Solebecken, für die, die etwas für ihre Gesundheit tun wollen. Es sind sogar Ausbauten geplant für eine Sauna und einem Beachabschnitt mit dazugehöriger Bar. Klingt eigentlich gar nicht so gefährlich, sondern eher nach Urlaub. Man könnte glatt von einem Utopia für Schwimm- und Wasserfans reden. Klingt zu schön um wahr zu sein und es ist ja auch nicht alles wahr, denn die ach so schöne Utopie hat ihre Schattenseiten und die haben es in sich. So sehr, dass es regelrecht Beschwerden hagelt.

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So sah das Wiehler Schwimmbad während der Bauarbeiten aus.

Denn die utopisch schöne Rutsche birgt einen ungewollten Abenteuereffekt, denn die ist gefährlich. Aber erst auf den zweiten Blick, denn wie jede gute Rutsche, die auf die Sicherheit ihrer Benutzer achtet, hat auch dieses gute Stück eine Ampel, die uns freudigen Rutschern signalisiert: ,,Ja, mein Guter/ meine Gute. Jetzt ist es frei und du kannst losgleiten, ohne dich und andere zu verletzen.“ Doch zu früh gefreut: Denn unsere gute Rutsche sagt nicht, dass sie frei ist, sondern nur, das sie vermeintlich frei ist. Nach 45 Sekunden springt die Ampel auf Grün – komme, was da wolle. Sie registriert, wenn jemand eingestiegen ist und da sollte man meinen, dass die Person dann auch brav weggerutscht ist. Aber das vermutet die herzallerliebste Rutsche nur. Glauben ist, aber nicht Wissen und wenn nun jemand stecken geblieben ist, dann meldet die Rutsche trotzdem freie Bahn. Schließlich sind die 45 Sekunden vorbei und jetzt hat die Strecke wieder frei zu sein! Andere Rutschen haben dank zwei gekoppelten funktionierenden Lichtschranken oder ähnlich ausgefuchsten Techniken die Möglichkeit, auch zu erkennen, ob denn wirklich alles frei ist. Aber das wäre ja zu einfach …

SchwimmteufelAber selbst wenn man einen großen Bogen um die tückische Rutsche macht und nur brav seine Bahnen schwimmen will, kann es zumindest peinlich werden und das selbst dann, wenn man noch nicht einmal zu den schamhaften Menschen gehört, denn mal Hand aufs Herz: Muss jeder Unbekannte jeden kleinsten Quadratzentimeter von unserem Körper zu sehen bekommen? Wir Menschen sind ja nicht nur unterschiedlich in unserem Aussehen – wir haben je nach Alter, Geschlecht und Religion auch sehr unterschiedliche Einstellungen. Nicht jeder entblößt sich gerne vor anderen. Und in den Wiehler Sammelumkleiden trifft sich Hinz und Kunz: Ältere Menschen und Jugendliche; schüchterne Mimöschen mit FKK-Begeistern. Denn – und jetzt haltet Euch fest: Es gibt keine separaten Einzelumkleiden in der frischgebackenen Wiehler Badewelt. Manch einer macht dann doch lieber den Köpper auf die Eisfläche der Talsperre oder bleibt mit seinem Allerwertesten zuhause und genießt das, was man landläufig privat oder auch intim nennt.

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Von der Avon-Beraterin in den Haustürwahlkampf

„Meine Mutter war Avon-Beraterin, ich habe mit dem Haustürwahlkampf kein Problem“, war ein Satz von Arzu, mit dem sie bei der allerersten Sitzung des Wahlkampfteams schon ein wenig mein Herz erobert hat. Ja, ihr werdet es vielleicht nicht glauben, aber es gibt noch was Anderes in meinem Leben als Pferde, Youtube und Facebook. Ich bin ein Teil des Wahlkampfteams, habe mich allerdings in den ersten Sitzungen ein wenig überflüssig gefühlt. Vielleicht war ich ja einfach nur zu schüchtern, aber meine Anmerkungen gingen einfach immer unter. Mal habe ich etwas zur Wahlkampfzeitung bemängelt: „Zu viel Text, zu wenig Bilder – im Journalisten-Deutsch: Bleiwüste“, und wurde belehrt, dass das so genau richtig ist, weil die Grünen ja auf Inhalt setzen. Ich habe nicht insistiert, immerhin sagte Konrad der Vorsitzende, ich dürfe gerne diese Wahlkampfzeitung mitgestalten, aber auf dem Heimweg habe ich dann schon innerlich vor mich hingeschimpft: „Was nützen einem alle Inhalte, wenn sie keiner liest, weil es nicht ansprechend aufgemacht ist?“

In der nächsten Sitzung legte Jürgen Körber der Landtagskandidat seinen Flyer vor. Und wie beginnt der Text? „Ich bin seit Jahren im Stadtrat aktiv, bla, bla.“ Also wirklich: So beginnt jeder Flyer – jeder!!! Und ich habe es doch gelernt und habe mal vorsichtig am Rande eingeworfen, dass ich die Texte mal Korrektur lesen könnte und hörte: „Darum geht es jetzt gerade nicht.“ Und schon wieder habe ich mich leise schimpfend auf den Heimweg gemacht und bin vorgestern mit mäßiger Lust zur nächsten Sitzung gefahren, aber ich will ja was bewirken und ich will das in der Partei „Die Grünen“ tun, weil es die einzige Partei ist, die all die Themen auf dem Schirm hat, die mir persönlich wichtig sind (HIER nachzulesen). Dieses Mal war es der Hinweg, bei dem ich grübelte und grübelte über das leidige Thema: „Wie sage ich es dem Kinde?“ und just hat mir die Avon-Beraterin … pardon,
die Geschäftsstellenleiterin Arzu alle Türen geöffnet und bemängelt, dass manche sehr viele Redebeiträge haben und andere eher wenige und sie würde ganz besonders dabei an mich denken. Plötzlich war alles ganz leicht.

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Die tödliche Gefahr einer Utopie: Reißende Bestien im Wald (Satire)

Das Maul weit aufgerissen, stürzt eine französische Bulldogge auf uns zu, die ihre Besitzerin unter aggressiven Dauergebelle hinter sich her zerrt. Das Halsband ist so auf Spannung, dass zwischen Hundehaut und Halsband mehrere Zentimeter klaffen. Was ist, wenn sich die Bestie im Kleinformat befreit? Wen wird sie reißen, wenn es ihr gelingt, aus dem viel zu weiten Halsband zu schlüpfen? Unseren Hund, unsere Pferde oder sogar uns?

20160415_213407Das, was ich oben schreibe, ist nicht etwa der Einstieg in einen Roman, sondern – wie ich finde – die Folge der neuen Hundeverordnung oder die Folge dessen, dass diese neue Hundeverordnung genauso ineffektiv ist wie der Zustand als es gar keine Hundeverordnung gab. Es geht um das Thema Mindestqualifikation von Hundetrainern, bei der die Bundesregierung wohl keine Lust hatte, sich irgendwelche Gedanken übers Allgemeinwohl zu machen und die Verantwortung galant auf die Kommunen abgeschoben hat (oder auch Kreise bzw. Kreisveterinärämter). Was ist die Folge? Es gibt faktisch gar keine richtige Mindestqualifikation, weil jede Kommune andere Kriterien hat – es gibt da überhaupt keine Vorgaben – noch nicht einmal die, dass eine Hundeschule dafür Sorge tragen muss, dass das Tier eines Hundehalters nicht zur Gefahr für die Allgemeinheit wird – wie eben heute erlebt:

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