Das Grundgesetz – brauchen wir das noch oder kann das weg?

Satire DefinitionAlso, ich denke ja, das kann weg. Das will ja keiner mehr, wenn man sich so die Diskussionen auf Facebook oder die Kommentare unter Youtube-Videos anschaut. Als ich jung war, gab es ein Phänomen, das sich Diskussion nannte. Person A sagt, finde ich doof, weil .. und Person B behauptete das Gegenteil, weil … – landläufig Sachargumente genannt. Sowas Überflüssiges kann auch weg, weil zeitaufwendig. Da muss man sich ja erst mal informieren, bevor man den Rand aufreißt – Gott bewahre. Wer es aber heutzutage wagt, sich tatsächlich zu informieren und sich anhand dieser Informationen eine Meinung zu bilden, der wird virtuell gesteinigt oder auf den Facebook-Scheiterhaufen gezerrt. Ich zum Beispiel bin ja der Meinung, die VOX-Pferdeprofis taugen nichts als Pferdetrainer, zumal da oft genug die Pferde dann doch verkauft werden müssen, weil die Besitzer trotz monatelanger „Therapie“ immer noch nicht klar kommen oder das ursprüngliche Problem gar nicht erst gelöst wurde. Das spreche ich nicht nur frank und frei aus, sondern kann es auch anhand der Sendung belegen, aber das interessiert die Youtube- und Facebook-Inquisitoren nicht, denn die können hellsehen, aber sowas von. „Du bist ja nur neidisch„, ist das Totschlagargument Nr. 1 knapp gefolgt von: „Du hast ja persönlich was gegen den Bernd und willst den nur fertig machen. Das ist psychologisch erwiesen.“

Das Naheliegendste, dass ich ihn deswegen kritisiere, weil er im TV m.E. einfach nur einen schlechten Job am Pferd macht, interessiert die Social-Media-Inquisition einen feuchten Kehricht. Meine Sachargumente werden somit geflissentlich ignoriert oder diffamiert von Leuten, die sagen: „Ich gucke die Sendung ja nicht, aber …“. Also, ich schaue die Sendung sehr wohl und kann das deswegen auch beurteilen, was uns da an Mumpitz gezeigt wird. Daran würde auch die Behauptung der Fans nichts ändern, dass die VOX-Profis ganz toll arbeiten, sobald einer die Kamera ausschaltet. Denn aufgrund einer Sendung kann man ja nicht den Menschen bewerten. Nö, kann man wirklich nicht, will man aber auch gar nicht, denn man beurteilt ja explizit die Sendung samt Darstellern und die sind selbst Schuld, wenn sie immer das Schlechteste ihrer Arbeit im TV zeigen.

Grundgesetz Art. 5Egal: Vor allem stört man sich ja daran, DASS ich es überhaupt wage, meine Meinung zu sagen – und dann auch noch so oft und sogar in Blogs und Youtube-Videos. Was glaube ich eigentlich, wer ich bin?, wurde ich schon gefragt. Mein Verhalten ist so ungeheuerlich, dass deswegen der Artikel 5 des Grundgesetzes weg müsste. Oder doch nicht? Ich vergaß: Herr und Frau Inquisitor wollen sich ja gelegentlich selbst auf den Artikel mit der Meinungsfreiheit berufen, besonders bei der Gelegenheit, wo sie mir nach Gutdünken Gott weiß was unterstellen.  Dafür kommt der Artikel 5 gerade recht, um eine Beleidigung unter dem Deckmantel Meinung zu verbreiten und das am Liebsten über mich. Das sei schon deswegen gerechtfertigt, weil ich ja keine Person des öffentlichen Lebens bin (was das ist, wird in nachfolgenden Links erklärt).

https://de.wikipedia.org/wiki/Person_des_%C3%B6ffentlichen_Lebens bzw.

mandanteninformation.de/recht/mdt/51704976UM/inhalt/texte/201212/t20121211

Nicola Bingo

Fundstück auf Facebook – meinen die etwa mich?

Jetzt komme ich echt nicht mehr mit. Ich habe das ja immer so verstanden, dass man gerade Personen des öffentlichen Lebens kritisieren und sogar verspotten darf, weil das öffentliche Interesse höher bewertet wird als die Persönlichkeitsrechte von Prominenten. Aber wie kann ich es wagen, als Nicht-Jurist, Gesetze zu zitieren? Wenn ich am Rande erwähne, dass ich das mal studiert habe, dann will ich mich ja nur profilieren. Auch bei der Definition „Person des öffentlichen Lebens“ verdrehe ich ständig die Tatsachen. Ich habe ja von nix ne Ahnung und davon zuviel und behaupte dreisterweise, dass in den Links oben abgewägt wird zwischen Art. 1 GG (Persönlichkeitsrechte) und Art. 5 (öffentliches Interesse bei Promis). Wen interessierts, solange es nicht gegen VOX-Pferdeprofis oder das Mustang Makeover geht?

Nicola dreht am Rad

Am Rad dreh ich am Liebsten

Fassen wir zusammen: Artikel 5 des Grundgesetzes soll zwar nicht weg, aber ich soll trotzdem nicht ständig auf allen Kanälen meine Meinung rausposaunen (dafür hätte man dann gerne einen Anti-Nicola-Steiner-Paragraphen – entsprechende FB-Gruppen gibt es ja schon – Foto). Da kann ich vielleicht sogar behilflich sein und ein bisschen am Artikel 3 GG, dem Gleichheitsgrundsatz, herum schrauben. Denn wenn der Bernd Hackl im TV Pferde reitet, die sichtbar lahmen, dann weiß er, was er tut, sonst wäre er ja nicht im TV. Auch Sandra Schneider wird alles … wirklich alles .. verziehen. Ich glaube, der würde man sogar verzeihen, wenn sie eine Guillotine auf den Pferdekopf herab sausen ließe. Zumindest verzeiht man ihr, wenn sie einem Pferd einen Longenkarabiner durchs Maul zieht, um es gefügig zu machen, denn selbst dann verteidigen ihre Fans sie mit Feuereifer: „Sie hat doch gesagt, dass sie es nicht gerne tut.“ Ich vergaß, wenn ein Pferdeprofi etwas sagt, dann darf er machen, was er will: Man glaubt ihm. Auch wenn Bernd Hackl sagt, dass er beim Mustang Makeover keinen Wettbewerbsgedanken habe, dann ist das so und wer etwas anderes behauptet, betreibt Hetze. Ich Dummchen habe das Wort Contest wohl falsch übersetzt, aber das war ja auch eine andere Veranstaltung und die hat er mit Pauken und Trompeten … pardon mit Feuershow rund um die Hufe gewonnen. Dieses Feuerwerk zwischen Pferdebeinen hat die Richter und Zuschauer so beeindruckt, dass sie es dem Hackl-Schorsch nicht übel nahmen, dass er damals anno 2014 als einziger Trainer nicht ein einziges Video vom Training zum Besten gab. Auch diese haltlosen Gerüchte, dass seine Co-Trainerin ihm das Pferd trainiert hat – was sind das für boshafte Leute, die gesehen haben wollen, dass er das Pferd erst kurz vor der Show übernommen hat? Alles Neid und Hetze. Die haben doch persönlich was gegen den armen Padawan-Zöpfchen-Bernd, dem es noch nie im Leben um Ruhm und Geld ging – schon gar nicht fürs TV.

Nicola S. bitte einweisenOtto-Normaltrainer genießt mitnichten diese Glaubwürdigkeit. Ich z.B. muss nur sagen: „Ich freue mich, wenn ihr meine Firmenseite liket oder auch positiv bewertet„, dann werde ich virtuell gesteinigt. Das ist niederträchtiges, wettbewerbverzerrendes Betteln, man rufe den Verbraucherschutz, denn ich bin ja nicht im TV. Kann mal jemand ein Gesetz gegen Betteln erlassen?  Braucht man das überhaupt, wenn Artikel 3 GG weg ist? Denn ohne diesen Gleichheitsgrundsatz kann künftig der Trainer von nebenan in Grund und Boden kritisiert werden, aber die Personen des öffentlichen Lebens genießen einen ganz besonderen Schutz vor jeglicher Kritik. Die haben ja schließlich auch Gefühle. Der Begriff „Person des öffentlichen Lebens“ wird nun ad absurdum geführt und führt zu rechtlichen Sonderrechten.

So hat man das ja auch damals im Mittelalter gehandhabt: Je reicher die Leute, desto vorsichtiger muss man sein, was man sagt. Ich dachte ja immer Demokratie geht anders, aber wer bin ich schon? Unzufrieden, von Neid zerfressen, will mich auf Kosten der VOX-Pferdeprofis profilieren und rede Dinge schlecht, die eigentlich gut sind. Voodoo-Zauber, Hexerei – was ich nicht alles kann.

Also: Wem es nicht gefällt: Umschalten und Klappe halten. Selbiges möge man bitte auch auf Spektakel wie das Mustang Makeover (MMO) anwenden. Wem es nicht gefällt, den zwingt ja keiner, hinzugehen und wen interessiert es, wenn es zukünftig diverse Otto-Normal-Trainer ausbaden müssen, wenn er in drei Monaten keine gerittene Feuershow oder eine Freiheitsdressur mit wilden Pferden erarbeitet. Der seriöse Trainer von nebenan kann sich dann den Mund fusselig reden von „pferdegerecht“ und „Zeit geben“, denn das hat der Hackl-Schorsch ja schließlich auch gesagt: Wollen wir mal nicht hoffen, dass er zwar drei Wochen später als alle anderen mit dem Training angefangen hat und am Ende trotzdem eine tolle (Feuer-)Show abliefert. Aber das hat mich ja nicht zu interessieren, wurde ich belehrt. Leben und lebenlassen ist dann das vielzitierte Motto. Mir fällt dazu zwar immer das Isenbarth-Zitat ein: „Und vergesst die Pferde nicht“, aber da bin ich ja sowas von auf dem Holzweg, wo sowohl Pferdeprofis als auch MMO-Veranstalter doch ständig beteuern, wie sehr sie Pferde lieben? Es würde aber jetzt definitiv zu weit gehen zu sagen, dass der Kinderschänder ja auch Kinder unendlich liebt, also sag ich es besser nicht.

Deswegen weg mit dem Dreck: Kostet ja auch wirklich unnötige Zeit dieses blöde Grundgesetz. Denn wenn vor dem Gesetz alle gleich wären, müsste man sich selbst als TV-Star oder Event-Manager vorher überlegen, welche Konsequenzen unser Tun und Treiben hat. Wäre ja noch schöner. Besser ist doch, wenn man mit dem Kenntnisstand eines Praktikanten ins TV geht und sich dann Profi schimpft und jeden, der einen entlarvt, als angeblichen Psychopathen an den Pranger stellt, damit dieser nur ja seine Kritik für sich behält, natürlich nicht ohne zu erwähnen: „Gegen konstruktive Kritik habe ich ja rein gar nichts, aber doch bitte respektvoll formulieren“ – auf gut Deutsch: Maul halten.

Weg kann auch das Sprichwort: Wer austeilt, muss auch einstecken können. Denn die VOX-Pferdeprofis wie auch die Macher des Mustang Makeover nehmen ja kein Blatt vor den Mund, wenn es gegen andere geht: Laut Mustang Makeover kann man auch die herkömmlichen Turniere abschaffen: Alles Tierquäler. Die Turnierreiter sind nämlich auch dem gestrichenen Gleichheitsgrundsatz zum Opfer gefallen. Über die darf man sagen, was man will, wahr oder unwahr, Verleumdung oder nicht. Da kräht kein Hahn nach. Sandra Schneider sind die Turnierreiter auch per se ein Dorn im Auge, denn zum Turnier kommt man ja nur im Pferdeanhänger und das ist ganz, ganz schlimm für die Pferde, sagte Frau Schneider in einer NDR-Talkshow. Mit dem Flugzeug über den großen Teich macht aber nix – DAS ist ja ein guter Zweck, weil die Mustangs ja so gefährlich … pardon … leicht trainierbar sind.

Der Bernd Hackl hat auf Facebook eine Seite, die heißt „08/15 Pferdetraining ohne Hirn und Verstand„. Da dachte ich doch glatt, der spricht von sich selbst und seinem Kumpel dem Mitbetreiber der Seite. Weit gefehlt. Da erfährt man, was die Turnierreiter den Pferden angeblich alles antun, damit die auch ja spuren auf dem Turnier – und wer sagt, dass auf einem regulären Turnier das harmonischste Paar gewinnt, der lügt, dass sich die Balken biegen. Sobald man mit dem Pferdeanhänger auf ein Turniergelände einfährt, ist man ein Fall für Peta. Wenn man aber dann auch noch ein so talentiertes Pferd hat, dass er Champion wird, hat man prompt den besten Freund verloren, so tönt es in Bernd Hackls Märchenstunde, aber die fand dann nicht bei 08/15, sondern auf der Facebook-Seite des Mustang Makeover statt und zwar in Hackls Vorstell-Video.

Hoppla!!! Ist mir da wirklich gerade das Wort Mustang Makeover rausgerutscht. Jetzt hagelt es bestimmt wieder eine Klagedrohung, denn einer anderen Seite, die das Mustang Makeover kritisch betrachtet, wurde um die Ohren gehauen, dass das ein geschützter Markenname ist und den darf nur einer aussprechen: Ihr wisst schon wer. Der, der nicht genannt werden darf. Und es ist nicht Lord Voldemort.

Apropos Märchen: Die höre ich ja auch, z.B. wenn man mir per PN zuraunt, Hackl wäre früher ebenfalls Turniere geritten, aber dann so nervös gewesen, dass er auf normalen Turnieren nichts gerissen hätte. Und dann gibt es wirklich so boshafte Leute, die unken, dass die, die am Lautesten über die Turnierreiter lästern, selbst auf dem Turnier nichts gerissen haben. Wer am Lautesten Neid ruft, wäre also selbst der Neid in Person. Aber Neid hat ein TV-Profi ja gar nicht nötig, denn für den gibt es andere Lösungen: Man bastelt sich selbst diverse Turniere der Nicht-Turnierreiter (Trainer Contest oder Trainer Challenge genannt)  und da darf praktischerweise nicht jeder mitmachen: Nur für Promis, aber wohl vorzugsweise solche, die auf Westernturnieren erfolglos und bloß keine Reiningtrainer sind. So kann man die Konkurrenz auch ausgrenzen: Bleibt doch Zuhause!!! Wie gut, dass Bernd jeder Wettbewerbsgedanke fern liegt und er auf Turnieren der Nichtturnierreiter jegliche Nervösität ablegt und die Ruhe in Person ist – mit Feuershow und Pipapo, aber möglichst selten Videos vom Training – lieber Fotos, bei denen ganz bestimmt niemand bearbeitet, retuschiert oder die besten ausgewählt hat. Bei Videos läuft man ja Gefahr, dass beim Herausschneiden aller mißratenen Szenen am Ende nichts mehr übrig bleibt, bei Fotos sind bei Tausend Aufnahmen am Ende aber locker ein Dutzend harmonische dabei und selbstverständlich zeigen die das reele Training. Da wird nichts ausgelassen und auch nichts hinter geschlossen Türen trainiert, was weder geknipst noch gefilmt wird, weil top secret. Denn wenn man ein Trainer des Mustang Makeover ist, dann ist man dadurch automatisch eine ehrliche Haut.

Das Mustang Makeover sieht sich übrigens als Alternative zum normalen Turniersport – tolle Alternative, denn auf dass der Bessere gewinnt, kannst du hier vergessen. Nicht nur, dass das Turnier den Promis der Pferdeszenze vorbehalten ist: Es gibt auch keine Regeln und falls doch sind sie entweder nicht öffentlich oder als Suchspiel konzipiert, denn auf der Unterseite „Prüfungskriterien“ findet man alles – bloß keine Prüfungskritierien (mittlerweile wurden die Prüfungskriterien komplett weg editiert): Am Ende gewinnt wohl das Pferd, das am Nettesten guckt (so hat es Bernd Hackl in seinem Vorstellvideo umschrieben) und die Veranstalter … pardon .. die US-amerikanischen Juroren, von denen man am Rande in Facebook-Kommentaren liest, können so gut hellsehen, dass sie dem Pferd ansehen, ob mit Zwang gearbeitet wurde oder nicht – das haben sie landläufigen Turnierrichtern voraus. Interessiert aber keinen, denn das gemeine Volk will unterhalten werden und nicht hungern und wer dem Volk Brot und Spiele bietet – mit oder ohne Vierbeiner – der behält seine Privilegien und darf machen, was er will, sofern es denn lustig und unterhaltsam ist.

Soeben erschienen ist Teil zwei meiner Reaktion auf die Reaktionen zu meinen Blogartikeln – die Überschrift kann ich jetzt schon verraten:

Blogger-Duell: Warum Kollegenschelte nicht das Gleiche ist wie Kollegenschelte

Da geht es darum, was ich alles so über mich selbst erfahre, wenn ich gerade mal nicht auf mich achte: Gestern habe ich z.B. gelesen, dass ich im Mai auf einem Bernd Hackl Kurs war und ganz viel applaudiert habe. Entweder habe ich eine Doppelgängerin oder irgendwer hat richtig viel Fantasie. Erstaunt bin ich nur, dass es so viel Staub aufwirbelt, wenn ich sage, dass ich die VOX-„Profis“ doof finde und deswegen auf einmal so ein Bohei um meine Person veranstaltet wird. Mir werden sogar Gedichte gewidmet und eine Arschloch-Blogger-Kollegin liefert sich auf Facebook Wortduelle mit mir. Hat man der etwa auch eine Freikarte fürs Mustang Makeover geschenkt? Es gibt nämlich mehrere Wege an kostenlose Karten zu kommen: Kostenlos an dem Wochenende arbeiten, um das Schmankerl Pferdeauktion zu sehen, bei einer Umfrage mitmachen, die eigentlich ein Gewinnspiel ist oder sich kritisch übers Event äußern, dann entweder weniger kritisch oder aber kritisch gegen Voldemorts Gegner lamentieren (mich z.B.) und eine Freikarte geschenkt bekommen. Mein persönliches Fazit ist ja: Volltreffer ins Wespennest. Denn wenn man mich derartig bekämpft, dann scheint man große Angst vor meiner Glaubwürdigkeit zu haben, aber dazu im 2. Teil der Satire. Da erfahrt ihr dann auch, wie uninteressant mich Leute finden, die mich seit Wochen auf ganz Facebook stalken und tagelange Diskussionen über mich führen, weil ich ja an dieser Profilneurose leide, Werbung auf Facebook mache und schon deswegen ebenfalls Person des öffentlichen Lebens bin, weil ich ja Blogs und Youtube-Kanäle habe und die sind ja schließlich öffentlich. Ah,  jetzt ja, eine Insel … äh … ein Arschlochpferd und seine Herde.

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Foto: Ohne Herde, aber dafür paniert.

Obwohl ich ja so ein bitterböser Mensch bin und alles nur schlecht mache, habe ich den VOX-Pferdeprofis schon vor Jahren Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Auf eine Antwort warte ich noch heute: 

Offener Brief an VOX (und Mina TV – die Produktionsfirma von Martin Rütter)

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Den Veranstaltern des Mustang Makeover habe ich ebenfalls diese Gelegenheit gegeben, das gehört journalistisch gesehen einfach zum guten Ton: 

25 Fragen an die Macher der Mustang Makeover 

und in Ermangelung einer Antwort, hab ich das getextet:

MMO – der Bericht: Keine Antwort ist auch ’ne Antwort

Und auch noch diese beiden Blogbeiträge, weil es ein Themenmonat auf 12oaks-ranch.blogspot.de war:

Weil ihr das oben bestimmt nicht lustig findet: Ich habe ja mal ausnahmsweise eine Satire in Buchform geschrieben, die dann doch zum Schmunzeln einlädt – HIER geht’s zur Leseprobe.

Meine Lehrbücher zum Pferdetraining findet ihr auf meiner Homepage:

http://www.12oaks-ranch.de/buchtipps/

Und weil bald Bundestagswahl ist, möchte ich noch auf meine anderen Blogbeiträge hier im politischen Blog verweisen, die ihr hier unmittelbar anklicken könnt:

Besonders den Ersten solltet ihr Euch durchlesen, denn das Umleiten der Gelder für die Bedürftigen an die, die die Bedürftigen verwalten, ist nur ein Randthema. Es geht auch darum, dass es gute Gründe dafür gibt, sich die Zeit zu nehmen, die Wahlprogramme der Parteien selbst durchzulesen, denn auf den Wahl-o-Mat solltet ihr Euch besser nicht verlassen. (PROGRAMM DER GRÜNEN für die Bundestagswahl). Gerade heute habe ich 10 Forderungen von CAMPACT gesehen, die fast identisch mit dem sind, was die Grünen fordern.

Der Wahl-O-mat fragt ja nur bestimmte Fragen ab, wohingegen andere gar nicht abgefragt werden und vor allem hat man keine Möglichkeit, seine Schwerpunkte zu gewichten: Wenn sich von 20 Fragen nur drei um soziale Gerechtigkeit, Umwelt- und Tierschutz drehen, dann kann es sein, dass die 17 anderen Fragen für Euch gar nicht relevant sind und somit Euer Ergebnis verfälschen. Also: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

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