Von Doppelmoral, ein Gedicht mir zu Ehren & Bernd Hackls Kinder bedroht

Im letzten Monat habe ich ein satirisches Plädoyer geschrieben, nachdem das Grundgesetz abgeschafft gehört, weil es keiner mehr haben will (including : Nicola-Steiner-Bullshit-Bingo)HIER nachzulesen – und heute kommt der Tragöde zweiter Teil:

Wenn wir nun einmal dran sind, lasst uns Nägel mit Köpfen machen und Journalismus und Presse auch komplett abschaffen. Kann weg, braucht keiner mehr, denn es gibt ja heutzutage selbsternannte Facebook- & Youtube-Experten, die finden dass der Journalismus als vierte Gewalt im Staat ausgedient hat. Kontrollfunktion der Presse – was soll das denn sein? Wenn der Presse was nicht gefällt, soll sie doch einfach mit dem Allerwertesten zuhause bleiben. Wusstet ihr eigentlich, dass die Berufsbezeichnung „Journalist“ nicht geschützt ist? Jeder darf sich Journalist nennen und damit auch diese Kontrollfunktion der Presse wahr nehmen – im Sinne der Pferde, im Sinne der Verbraucher. Aber auch unter den Verbrauchern sind nicht alle gleich, denn man darf alles und jeden kritisieren, aber doch bitte keine Leute des gleichen Berufsstandes, denn der Grundsatz „Kollegenschelte“, bei dem die einen Krähen den anderen keine Augen auskratzen dürfen, wiegt viel schwerer als jegliches Gesetzbuch (es sei denn Bernd Hackl, Sandra Schneider oder der Veranstalter des Mustang Makeover kritisieren den Rest der Reiterwelt in Grund und Boden – dann ist es genau andersherum). Das wurde mir neulich von einer anderen Bloggerin erklärt, die selbst sowohl VOX-Pferdeprofis als auch Mustang Makeover kritisiert hat. Aber wenn zwei dasselbe machen, dann ist es noch lange nicht dasselbe. Sie wäre ja keine Trainerin – die darf das, bei mir ist es Kollegenschelte: ich darf das nicht. Ja, nee … iss klar.

Zensur ist ja nur dem Staat untersagt, Facebook darf das sehr wohl und wenn Sachargumente fehlen, dann kann man ja versuchen, Kritiker mundtot zu machen, indem man ihnen droht. Mit Klagen z.B. (HIER gibt es eine Satire zu: Der Pepper-Verlag verklagt unseren Blog). Oder man droht Kritikern unterschwellig damit, sie finanziell zu ruinieren z.B., indem deren Google- & Facebook-Seite sowie deren Bücher negativ bewertet werden (mir passiert), andere müssen sich öffentlich dafür entschuldigen, dass sie es sich erdreistet haben, etwas Kritisches gegen das Mustang Makeover zu sagen, denn sonst wird geklagt (in meiner Satire-Facebook-Gruppe angedroht – HIER nachzulesen), aber wenn man gelobt, lieb und brav zu schweigen, gibt es eine Freikarte geschenkt und die Klage-Drohung wird ad acta gelegt.

Wer klagt, braucht nicht nur Richter, der braucht auch Gesetze, wo wir ja eigentlich dachten, die könnten größtenteils weg. Ist einfach zu mühsam, ständig das Strafgesetzbuch nach Gutdünken zu verbiegen. Ein kleines bisschen Grundgesetz darf es daher schon noch sein, denn wenn der Gleichheitsgrundsatz weg kommt, ist das Problem ja schließlich gelöst. Praktisch für TV-Sender, praktisch für Event-Manager, denn durch die Abschaffung des Artikel 3 GG kann so ein Veranstalter nach Gutdünken darüber entscheiden, in welchen Fällen das Strafgesetzbuch Anwendung findet und in welchen nicht. Sagt jemand z.B. etwas Kritisches übers Mustang Makeover im Sinne von: „Da geht es doch gar nicht ums Tierwohl, die wollen sich alle bloß die Taschen voll Geld stopfen„, dann ist das angeblich weder Meinung noch Werturteil, sondern Beleidigung nach § 185 Strafgesetzbuch und eine unwahre Tatsachenbehauptung, weil der Veranstalter das eben so empfindet. Der wiederum darf sagen, was er will und sogar unwahre Tatsachen vor sich hin behaupten und schwuppdiwupp darf er die Gerichte für seine Zwecke „Leben-und-leben-lassen SPRICH: Klappe-halten“ anrufen, denn wer klagt hat Recht, sagt Facebook. Warum sich dann überhaupt die Mühe machen zu klagen? Ich verstehe manchmal die Welt nicht mehr.

Beim Mustang Makeover dürfen ja auch die VOX-Pferdeprofis mitmachen und da sagt der Veranstalter, dass die erfahren sind und wenn der das sagt, dann ist das so. Die wissen ja bekanntlich, was sie tun, selbst dann, wenn sie Pferde mit Hengstketten longieren, Longenkarabiner durch Pferdemäuler ziehen, lahme Pferde reiten bzw. solche korrigieren, die nur buckeln, weil sie Schmerzen haben. Und wer hinter all diesen Aktivitäten den Tierschutzgedanken nicht entdeckt, der ist bekanntlich nur neidisch und psychologisch erwiesenermaßen profilneurotisch.

Öffentliches Interesse und Vorbildfunktion können wir übrigens ebenfalls in die Tonne kloppen, denn wenn man dieses Argument auspackt, dann ist die Sendung ja nur noch eine Unterhaltungssendung mit dem Prädikat „Coaching-Doku“. Nicht nur, dass die VOX-Pferdeprofis vom Mustang Makeover wegen oder auch trotz ihres Unterhaltungswertes engagiert werden, zeigt wie ernst man ihr TV-Kasperletheater nimmt: Immerhin dürfen sie ja auch bei Messen und Problempferde-Demotagen oder in TV-Interviews mitspielen. Etwaige Widersprüche zwischen Wort und Bild werden gepflegt unter den Teppich gekehrt. Auch die Reihenfolge ihres Tuns und Treibens ist zweitrangig, weil ja immerhin überhaupt ein Tierarzt gerufen wurde. Ist doch egal, wenn ein Trainer ERST sechs Wochen durch knallhartes Training Buckeln unterbinden will und DANN erst den Tierarzt ruft. Die Frage nach dem „Wann“ ist glasklare Erbsenzählerei, die in verspiesener Form als Korinthen hinten wieder ausgekackt werden.

10299007_682370561830239_3452979297095101614_nAls Korinthenkackerin par excellence will ich mich ja nur auf Kosten der armen VOX-Pferdeprofis bereichern, profilieren und meine Unzufriedenheit kompensieren. Eigentlich wundere ich mich nur, dass noch keiner das Argument „untervögelt“ herbei zitiert hat, aber was nicht ist, kann ja noch werden (aber dafür gründet man mir zu Ehren Facebook-Gruppen: Mal drehe ich da am Rad und mal möchte man mich einweisen, damit ich aufhöre ihre Heiligkeit auf VOX zu kritisieren – könnt ihr in TEIL 1 nachlesen). Es sind nur meine Unkenrufe, wenn ich die Worte der wohltätigen Sandra infrage stelle, die sagt, dass sie nie einer Fliege etwas zuleide tun könnte, noch nicht einmal für Geld. Meine Art der journalistischen Meinungsäußerung ist hingegen so verderblich, dass ein jeder TV-Star das unverbriefte Recht hat, sich mit allen Mitteln gegen meine boshaften Werturteile zur Wehr zu setzen. Findet offensichtlich zumindest der Zöpfchen-Hackl, denn als Padawan punktet man zwar nicht mit besonders erfolgreichem Pferdetraining, aber im „Angriff ist die beste Verteidigung“ ist er einfach der King.

000 zuerst bekämpfen sie dichWenn nämlich das Argument, dass alle nur neidisch sind, nicht mehr zieht, dann werden halt schwerere Geschütze aufgefahren. Da erfahre ich dann aus dem Nichts, dass ich kürzlich in Bayern gewesen sein soll (hab ja sonst nichts zu tun), denn Zöpfchen-Bernd erzählt den Leuten auf der Equitana mit dem jovialen Charme eines angehimmelten Skilehrers, ich hätte seine Kinder bedroht (Zeugen soll es laut Youtube-Kommentatoren auch geben – man höre und staune. Scheinen aber recht vergessliche Zeugen zu sein, die versuchen mich auszuhorchen, ob es nicht Zeiten gab, wo ich besonders viel Zeit hatte, so viel sogar um von Köln bis ins tiefste Bayern zu kutschieren, mal eben kleine Kinder zu bedrohen und dann wieder nach Köln zu fahren). Für den Fall, dass ich aus Gründen, die man landläufig „Uhr“ nennt, ein Alibi aus dem Hut zaubern könnte, gibt es aber Plan B. Will meinen: Straftaten, die man am heimeligen Herd verüben kann. Dieser Plan B zieht an den Haaren herbei, dass ich bei Frau Schneider Telefonterror betrieben hätte. Das ist plausibel, weil ich ja so gerne telefoniere, dass ich auf meiner Website schreibe: Entweder eMail Kontakt oder Reitunterricht überall, aber eben nicht bei mir. Ist also immer wieder höchst possierlich und allerliebst, was man so alles über sich selbst erfährt, was man vorher noch nicht wusste. Haben die eigentlich noch nie was von einer Fangschaltung gehört? Der Vorwurf Drohung und Telefonterror ist übrigens nicht neu, denn packt der Bernd immer wieder gerne aus, wenn ihm jemand ans Bein pisst: HIER im Spin-Interview nachzulesen.

Wer kann, der kann. Die Abschaffung des Gleichheitsgrundsatzes in den sozialen Medien macht’s möglich. Gleich ist nicht gleich gilt übrigens jetzt auch für Pferde: Mustangs z.B. sind besonders leicht zu trainieren und menschenbezogen, wenn es um den ach so guten Zweck geht, dass man sechsstellige Summen investiert, damit die Ex-Mustangs in Deutschland bekannter werden, denn gerettet werden müssen die nicht, sagt die Veranstalterin im artgerecht-pferd-Interview: Die haben in den Auffangstationen alles, was sie brauchen: Futter, Wasser, Platz, Kumpels. Der gute Zweck ist also, dass in Deutschland eine Rasse bekannt wird, von der vorher noch niemand etwas gehört hat. Hätte man mich vor einem Jahr gefragt, was ein Mustang ist, da hätte ich glatt passen müssen. Wie gut, dass es das Mustang Makeover gibt. Ein-Bisschen-bekannt reicht aber wohl nicht, die sollen so bekannt werden, dass man die sogar züchten sollte, weil in den USA gibt es wohl nicht genug für den deutschen Markt – man darf aus gutem Grund einen Hype erwarten. Wie praktisch, dass der Veranstalter einen Deckhengst besitzt und nur Stuten eingeführt wurden. Was für ein vom Himmel geschickter Zufall. Da haben wir aber nochmal Glück gehabt.

Wenn dem Mustang wochenlang die Schnabelhufe nicht gekürzt werden, ist der zuvor so menschenbezogene Mustang  übrigens plötzlich das Gegenteil von leicht trainierbar, denn zwischendurch mutieren diese durch natürliche Selektion entstandenen Wundertiere zu gefährlichen beißenden und tretenden Monstern, die sogar Siegfrieds Drachen in die Flucht geschlagen hätten – die heißen ja nicht umsonst Wildpferde. Das Wildpferd-Argument kommt nämlich immer dann, wenn einer der ach so erfahrenen Trainer beim Hufe bearbeiten nicht aus dem Quark kommt. Wobei da jeder Einzelne recht flott den Hufbearbeiter herbei zitieren konnte – außer die VOX-Pferdeprofis, bei denen hat es gedauert. Die haben aber auch wirklich immer das Pech die scheusten und schwierigsten Pferde zu erwischen: im Fernsehen, im wahren Leben … Bernds Exemplar war sogar so scheu, dass es wochenlang einen Strick am Halfter hatte: von morgens bis abends, Tag und Nacht. Macht dem Pferd bestimmt Laune, da drauf zu treten. Aber die Hauptsache ist ja, dass es die ersten beiden Tage nicht in der Box oder einem kleinen Paddock war, um zwanglos Kontakt zum Menschen aufzubauen, der übrigens immer Schuld ist, egal, was passiert – also bei all denen jedenfalls, die nicht wegen ihrer herausragenden Fähigkeiten, Pferde zu trainieren von Martin Rütter zum Profi auserkoren wurden, weil der Rütter ja so viel Ahnung von Pferden hat.

Dass immer der Mensch Schuld ist, hat uns Sandra Schneider übrigens in der NDR-Talkshow erklärt und doziert, dass es nie am Pferd liegt – außer sie werden von den VOX-Pferdeprofis trainiert, dann ist das genau andersherum, dann werden sogar unerzogene Hauspferde zu traumatisierten buckelnden Ungeheuern. Ihr Mustang war am ersten Tag so zutraulich, dass man ihm Zöpfe flechten konnte, aber dann wurde er immer scheuer und Sandra hatte wieder das Pech, das allerschwierigste Tier zugelost zu erhalten – an ihr kann es ja nicht liegen. Sie ist ja die Stimme der Pferde. Deswegen lag es auch ganz sicher nicht an ihrem Training, dass sie keine andere Wahl hatte als nach drei Monaten, sämtliche Trainings- und Einreitversuche am dreijährigen Haflinger einzustellen. Der Bernd Hackl ist da besser: Wenn es fürs Fernsehen ist, dann schafft er es in NUR drei Monaten, dass ein Pferd an der Aufstiegshilfe stehen bleibt. Ist es aber ein Contest erarbeitet er in der gleichen Zeit eine gerittene Feuershow – und das Gemunkel, seine Co-Trainerin hätte das Pferd für ihn bis kurz vor der Show trainiert, ist – wer hätte es anders erwartet – auch dem boshaften Neid mancher Zuschauer entsprungen – eine Fantasie haben diese Leute ….. ich hatte mich damals nur gewundert, dass es nie Trainingsvideos gab – der Bernd hat es mehr mit durchgestylten Fotos vom Profi:

Aber wer bin ich schon das zu beurteilen? Null-Acht-fuffzehn Trainer wie ich haben es ja sowieso immer leicht und haben immer das Glück an zivilisierte und gut erzogene Hauspferde zu geraten, die jedes Kindergartenkind trainieren könnte. Unerzogene Pferde gibt es halt nur unter Mustangs und im TV liegt es grundsätzlich am Pferd, wenn einer das Training in den Sand setzt. Wenn nun die Unken besonders laut quaken mit kritischen und damit zwangsläufig unsachlichen Fragen und selbst das altbewährte „Du bist doch nur neidisch„, nicht zieht, dann gibt es ja noch das ultimative Totschlagargument: „Hast du denn schon mal einen Mustang trainiert?“ Das hat gesessen, weil das ist ja so gesehen gar kein richtiges Pferd, eher so etwas wie ein unberechenbares Einhorn. Wenn man jetzt so blöd ist und „Nö“ antwortet, wird schwupps der virtuelle Maulkorb angelegt, denn das weiß doch jedes Kind: Wer noch nie einen Hollywood-Film gedreht hat, der darf keinen Kinofilm doof finden und das nächste Mal, wenn Ihnen im Restaurant das Essen nicht schmeckt, wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen der Koch dann um die Ohren haut: „Machs doch besser„. Die VOX-Pferdeprofis darf man nämlich auch nur kritisieren, wenn man es besser kann. Außer man kann es wirklich besser: Dann ist es Kollegenschelte und die steht ja über dem Grundgesetz, das die Welt nicht braucht (siehe TEIL 1 der Satire). Darüber wurde ich auch von einer Konkurrenz-Bloggerin aufgeklärt, die nach Selbstauskunft irgendwas mit Arschlöchern zu tun hat: Pferdetrainer dürfen andere Pferdetrainer nicht kritisieren, Bloggerinnen andere Blogerinnen aber sehr wohl und das hat nullkommanix mit Doppelmoral zu tun.

Mir fällt da übrigens noch was ein, was die Glanz- und Glamour-Pferdewelt nicht braucht: Mindestqualifikationen und geschützte Berufe, denn Tierwohl muss man nicht leben, man muss nur sagen, dass man es lebt. Einem TV-Promi glaubt der Pöbel aufs Wort, beim Otto-Normaltrainer riecht das Volk hingegen schon Betrug und Raffgier, wenn dieser einem nur die Tageszeit sagt, denn hätte der was drauf, dann wäre er entweder im TV oder dürfte beim Mustang Makeover mitmachen. Glaubt ihr nicht? Dann lest mal das Gedicht, was ich ganz hinten angehangen habe. Und wieder habe ich Dinge über mich erfahren, die ich vorher nicht wusste, z.B. obwohl ich mich beim Mustang Makeover nicht beworben habe, kritisiere ich das nur, weil ich neidisch bin, dass ich keinen abbekommen habe und deswegen hat meine Freundin sich ein Wildpferd aus Irland importiert – oder habe ich das importiert? Ich muss das Gedicht besser selbst noch mal lesen, damit ich mal erfahre, was ich so alles angestellt habe … und wenn ich sage, dass ich mich trotz eines unterschwelligen Angebots des Veranstalters nie fürs Mustang Makeover beworben habe, dann ist das per se gelogen – denn die Wahrheit sagen nur Personen des öffentlichen Lebens.

 

luge-vom-sozialstaat-bild

Weil ihr das oben bestimmt nicht lustig findet: Ich habe ja mal ausnahmsweise eine Satire in Buchform (Foto) geschrieben, die zum Schmunzeln einlädt – HIER geht’s zur Leseprobe.

Meine Lehrbücher zum Pferdetraining findet ihr auf meiner Homepage:

http://www.12oaks-ranch.de/buchtipps/

Und weil bald Bundestagswahl ist, möchte ich noch auf meine anderen Blogbeiträge hier im politischen Blog verweisen, die ihr hier unmittelbar anklicken könnt:

Und jetzt endlich das Gedicht (in Teil 1 „Das Grundgesetz – brauchen wir das noch oder kann das weg?„) findet ihr ja das Bingo und zwei Facebook-Gruppen zu meinen Ehren – ich bin erstaunt, wie wichtig, die mich finden:

Handschuh Gedicht Anfang

 

Handschuh Gedicht Ende

Und gerade auf Facebook gepostet – da kommt auch schon ein Gegengedicht:

Noch n`Gedicht, mal von mir …Profi werden ist nicht schwer, Profi sein, dagegen sehr!

Man castet ein, zwei Reiterlein und stellt sie fix ins Fernsehen rein!

Ausbildung, Ahnung oder ein Funken Herzblut
Fehlanzeige .. es gilt nur, was dem Konto gut tut.

Ob das Pferd leidet, ist völlig egal, hauptsache die Halfterfarbe ist ideal.

Die Reithose in pink, verleitet zu Kaufrausch und Hysterie,
nur was aus dem Pferd wird, das fragen die Wendys nie.

Antworten gibt’s auch nur auf PR Anfragen,
Kritik wird gelöscht, das darf keiner wagen!

Ob sich die Kritiker ihr Brot mit Pferden verdienen,
sich abrackern und schuften und sich ihr Leben lang verbiegen,

es ist egal, denn sie sprühen vor Neid …
nur komisch, deren Pferde spüren kein Leid.

Da hagelt es Schleifen und Lob und ehrliche Freundschaft,
angefeindet nur von der Wendy- Seilschaft.

Deren Reitkünste und Wissen passt auf eine Briefmarke klein
aber Hey ..wir kaufen einen Mustang fürs Schneiderlein.“

(Dieses Gegengedicht ist von jemand mit den Initialien S.P. – das Ursprungsgedicht lässt sich über folgenden Screenshot zum Urheber zurück verfolgen)

 

Handschuh Gedicht Glocke

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