Gehirnwäsche in Kultur & Unterhaltung

Dass Politiker uns nach Strich und Faden belügen, können wir uns so gerade noch vorstellen. Dass die Medien mitmachen, eher weniger. Aber falls doch dann doch schlimmstenfalls nur in den Nachrichtensendungen, so die öffentliche Meinung, die ja nicht von ungefähr kommt. Deswegen übersteigt es endgültig unser Vorstellungsvermögen, dass auch Hollywood & Co sich gezielt an unserer Gehirnwäsche beteiligen – außer dem Vorstellungsvermögen der Q-Anons. Bei der Serie Utopia frage ich mich allerdings auch, ob damit die Menschen gewarnt werden sollen oder ob man uns geistig auf das vorbereiten wollte, was heute geschieht. Immerhin gibt es mittlerweile Hinweise darauf, dass das „neuartige Coronavirus“ im Labor geschaffen wurde. Interessant ist auch der Name des Impfstoffherstellers Covid – hier einige Ausschnitte aus der Serie:

Ein weiteres Beispiel von Manipulation durch Kultursendungen könnte auch das umgedichtete Oma-Lied des WDR sein, das vor einem Jahr für Furore gesorgt hat. Damals dachte ich noch dass man doch nicht so viel Wind um eine Satire machen müsste, aber damals war ich auch noch Feuer & Flamme für die Grünen (das hat sich mittlerweile auch erledigt). In einem Blogbeitrag habe ich vor einem Jahr beides verteidigt. Der Groschen fiel bei mir erst, als der erste Lockdown beschlossen wurde und die Medien gegen sämtliche journalistischen und ethischen Grundsätze verstießen. Seinerzeit fiel mir auch das Umweltsau-Lied wieder ein und ich habe mich kurz gefragt, ob dies ein Testballon war, um uns darauf einzustimmen, unsere Omas verteidigen und schützen zu wollen. Das Timing war einfach perfekt: Kurz danach war sich das ganze Volk einig, dass jede qualvolle Stunde mehr Überleben an der Beatmungsmaschine es wert ist, dass man die Wirtschaft zerstört (lest auch meinen Blogbeitrag: Krieg der Währungen) und jeglichen gesellschaftlichen Wert eliminiert. Zeitgleich wurde die Hatz auf Nazis wieder ins Bewusstsein gerufen, als ein WDR-Mitarbeiter einen Nazisau-Tweet vom Stapel ließ. Das Coronavirus fiel auf einen perfekt erschaffenen Nährboden – und ja: Genau solche Gedanken machen sich PR-Firmen – ich habe den Job selbst gemacht und habe u.a. das Fach Medienwirkungsforschung studiert (meine Vita – bitte dort nach unten scrollen).

Aber ich gestehe: Der Groschen fiel bei mir pfennigsweise, denn ich schob diesen Gedanken wieder beiseite – zumal ja auch Halali geblasen wurde zur Hatz auf Verschwörungstheoretiker und da wollte auch ich nicht zugehören – noch nicht einmal, als bekannt wurde, dass sich Reichsfahnen-Träger immer dort versammelten, wo gerade eine Kamera war und nach den Filmaufnahmen auch schnell wieder verschwanden:

Auch der Skandal, als ein WDR-Mitarbeiter dabei erwischt wurde, eine Fahne zwecks Demoauftritt aus dem Kofferraum zu holen, weckte mich nur ganz kurz, denn als das per Mail ohne Foto (!) dementiert wurde, schlief ich postwendend wieder ein. Doch selbst bei gutgläubigen Menschen wie mir ist irgendwann eine Grenze erreicht und die kam, als es eine Zweitauflage des Umweltsau-Liedes gab. Da glaubt man als PR-Frau (bei der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit) endgültig nicht mehr an Zufälle:

Nun war bei der Gipfel der Geschmacklosigkeit endgültig überschritten, aber dieses Mal blieb der öffentliche Aufschrei weitestgehend aus. Bis auf wenige Ausnahmen, die ich euch nicht vorenthalten will:

Weil ich mich sogar als Fachfrau so an der Nase habe herumführen lassen, gibt es nun – zwölf Monate später – einen informativen Themenmonat zu Propaganda und Manipulationstechniken auf meiner Website:

Im Dezember ging es um Verschwörungstheorien – im Rahmen des Adventsspiels mit spannenden Themen:

Verschwörungstheorien oder investigativer Journalismus?

2 Gedanken zu “Gehirnwäsche in Kultur & Unterhaltung

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